
Die vom früheren Eigentümer Bawag hinterlassene Baustelle Cosmos beschäftigt Sanierer seit Jahren. Nun läuft die Zeit davon, denn die Ware wird knapp und das Geld geht aus
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Einzige Ausnahme: Red Hat - Viele Open-Source-Unternehmen teuer verkauft, aber mit unklarem, realen Wert
Land bürgt für 80 Prozent der Summe - Liquiditätsengpässe beseitigt
Dotation: 100.000 Euro
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Viele andere internationale Konzerne tun sich diesen HQ Unsinn erst gar nicht an, sondern vergeben regionale Jobs und Führungspositionen an die besten Köpfe in einer Region, egal wo sie sitzen. Damit gibt es nur noch ein "virtuelles HQ", es müssen keine Leute herum geschoben werden und alles funktioniert besser - im Sinne der Kunden (und regionale Führungskräfte in verschiedenen Ländern vermitteln auch Kundennähe)... aber diese Werte gibt es wohl bei "Big Blue" nicht, zuvielen Top Managern geht es um lukarative Entsendungsverträge, zu Lasten der "normalen MA" und der Kunden (die den Pries dafür bezahlen)
aber warums wirklich passiert, steht nirgends.
Ich nehme nicht an, dass die Löhne von Spitzemangagern in Bratislava weit niedriger sind. (Vermutlich im Gegenteil) Und wegen den billigen Putzfrauen werdens auch nicht umziehen. Und Dubai kann man mit billigen Löhnen wohl auch nicht rechtfertigen. (außer Pakistanische Bauarbeiter)
Also gibts wohl eher interne Gründe.
Der Grund warum die Siemens-Zentrale für Ungarn net in Budapest sondern Wien ist, liegt ja vermutlich auch nicht an den billigen Siemensianern in Floridsdorf.
Die Gehälter der Spitzenmanager nicht.
Ich bezweifle aber, dass es sich um 450 Spitzenmanager handelt. 450 Spitzenmanager bei insgesamt 1.900 Angestellten wäre schon sehr viel. So fett und aufgeblasen ist kein Unternehmen.
Bei den 450 wird es sich wahrscheinlich (großteils) um "normale" Angestellte handeln. Vielleicht sind auch eine handvoll "Spitzenmanager" dabei.
"Normale" Angestellte sind in Bratislava/Pressburg schon billiger zu haben als in Wien. Und das ist auch der Grund, warum eine Verlagerung ins Auge gefaßt wird.
Ich denke wir sind uns einig, dass IBM in Summe wohl mehr als 1900 Leute beschäftigt und die Leut in Wien nur einen kleinen Teil mit einer bestimmten Funktion darstellen. Solange wir net wissen was das genau ist, kann man auch net beurteilen ob 450 Manager viel oder wenig sind.
Wobei ich der Meinung bin, dass da mit "Manager" sämtliche Leute gemeint sind, deren Know How das eines "Facility Managers" (vulgo Hauswart) übersteigt.
Und gerade die sind aufgrund des Wirtschaftsbooms in und um Bratislava (zb Autoindustrie!) dort ebenfalls äußerst gut bezahlt. Lohnkosten spielen da wohl nur eine untergeordnete Rolle. (anders als in der Produktion) Wenn dem so wäre, würde man sinnvollerweise nach Rumänien oder sonstwo gehen.
... nachzudenken. Zweckgebundene Steuern finde ich sinnvoller, als so gut wie alles über die Lohnnebenkosten zu finanzieren. Mich würde interessieren wie lange es dauert bis in den östlichen EU-Ländern die Steuersätze steigen. Denn irgendwann mal werden die EU-Subventionen ausbleiben, weil die neuen EU-Länder auf dem selben Niveau wie wir sind. Schaut wieder mal nach kurzsichtigem Management aus.
Die Vorstellung, dass die neuen EU-Länder mit "unseren" Subventionen Steuerdumping betreiben ist ziemlich naiv.
Erstens sind die realen Steuersätze für Unternehmen auch hierzulande sehr niedrig.
Zweitens haben die meisten neuen EU-Staaten massiv weniger (dh. billigere) Sozialleistungen und dazu ein höheres Wirtschaftswachstum um diese zu finanzieren. Ich würde eher erwarten dass es hier zu einem Angleich (in beide Richtungen) kommt.
... aber eben billiger als Wien.
So läuft das heutzutage nun mal.
Die Politik tut im Angesicht dessen ein wenig betreten und ruft "Globalisierung".
Die Standardausrede der Volksverars...er und Sesselpicker.
Seit IBM ihre wirklich hervorragende Notebook-Produktion an die Chinesen verscherbelt haben, sind die Heinis bei mir übrigens sowieso unten durch.
Quelle - Studie des ISW Linz:
http://tinyurl.com/2s4ucj
(PDF, Seite 7 Mitte)
Auch die anderen "Spitzenbetriebe" die dort erwähnt werden, sollte man sich als braver Steuerzahler merken.
Österreich: gut hat's, wer groß ist. Den Leistungsträger belasten wir halt mit ein paar Prozenterln mehr, wird schon gehen ...
In diesem Sinne,
MFG
firmen dieser größe zahlen eigentlich keine steuern (wenns das management nicht allzu schlecht macht).
wer steuern zahlt, ist der gemeine mitarbeiter- und das nicht zu knapp. so weit, so gut - wenn da nicht die idee geboren wäre, dem mitarbeiter weniger salär auszuzahlen und noch dazu die anzahl klein zu halten.
in summe dürfte der mitarbeiter sowohl für den staat als auch für die firma aufkommen - das wäre optimal. bloss woher nehmen...
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