Einnahmen in der Tages- und Magazinpresse rückläufig - Gutes Jahr für Internet, Gratiszeitungen und Fernsehen
Der Werbemarkt in Frankreich hat im Vorjahr einen Umsatzrückgang von 1,2 Prozent auf 11,7 Mrd. Euro verzeichnet, nachdem 2006 ein Anstieg von 2,8 Prozent erreicht worden war. Am stärksten abgenommen (minus 8,6 Prozent) haben die Einnahmen in der nationalen Tagespresse (331 Mio. Euro), ergab eine Studie der Institute IREP ("Institut de Recherches et d'Etudes Publicitaires") und France Pub.
Gut aufgestellt ist auch das Internet. Die Einnahmen wuchsen um 21,6 Prozent auf 3,46 Mrd. Euro.
Rückläufig waren die Einnahmen auch in der Magazinpresse, wo sie um 3,2 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro sanken. In der Fachpresse betrug die Abnahme 4,4 Prozent auf 547 Mio. Euro. Die regionale Tagespresse konnte die Verluste beschränken: minus 0,9 Prozent auf 1,07 Mrd.
Euro.
Gut abgeschnitten hat dagegen die im Aufschwung befindliche Gratispresse. Die Werbeeinnahmen der Gratiszeitungen wie "20 Minutes" oder "Metro" stiegen um 10,6 Prozent auf 104 Mio. Euro an. Gemeinsam erwirtschafteten die Printmedien durch Werbeinserate 4,76 Mrd. Euro (minus 1,8 Prozent).
Im Hörfunk sanken die Werbeeinahmen um 5 Prozent auf 767 Mio. Euro. Dagegen verzeichnete das Fernsehen einen Aufstieg von 2,3 Prozent auf 3,46 Mrd. Euro.
Die Kinowerbung stieg um 9 Prozent auf 89 Mio. Euro. Die Einnahmen aus der Plakatwerbung und Straßenmöblierung, deren Marktführer in Frankreich das Gewista-Mitterhaus JCDecaux ist,
erreichten 1,1 Mrd. Euro (plus 1,5 Mrd. Euro). (APA)