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Dabei sprangen die Redmonder lediglich auf jenen Zug auf, den die IT-Konzerne vor einigen Jahren Hand in Hand mit dem Aufgehen des Erfolgsmodells Google ins Rollen gebracht hatten. Offenheit gegenüber den Mitarbeitern, den Partnern, dem Markt, den Anlegern und in kontrolliertem Maße auch gegenüber den Medien. Der Leitspruch des Suchmaschinengiganten - "Don't be evil" - wurde gar zum Motto einer gesamten Start-up-Generation.
Gegen den Strom
Nicht so der kalifornische Computer- und Unterhaltungselektronik-Hersteller Apple. Apples Produkte strotzen nur so vor proprietären Schnittstellen, die Firmenstruktur ist streng hierarchisch und die Verschwiegenheitspolitik nimmt schon paranoide Ausmaße an, munkelt man unter der Hand. Dennoch schwimmt der Konzern gegen die Gesetze der Zeit auf der höchsten Erfolgswelle seit der Unternehmensgründung. Wenig überraschend, wie eine Analyse des Wired Magazines es auf den Punkt bringt.
Tyrann und Erleuchter
Als 1997 Mitbegründer Steve Jobs das Ruder wieder an sich zog und erneut Geschäftsführer Apples wurde, hielt er sich nur an sein eigenes Erfolgsrezept. Die Hierarchie wurde steiler als flacher, mit Charme und Schelte formte er seine per Hand selektierten Angestellten, um seine Visionen umzusetzen.
Ehemalige Mitarbeiter berichten in gleichem Maße vom Visionär Jobs, wie vom Tyrannen. Auch enge Vertraute seien von seinem harschen Umgangston nicht gefeit. Doch "hat er die Fähigkeit, das Beste aus den Menschen herauszuholen", erinnert sich Cordell Ratzlaff, der 18 Monate mit Jobs am Mac OS X-Interface gearbeitet hatte, im Gespräch mit Wired. Die Mitarbeiter würden mit eifer daran arbeiten seine Anerkennung zu verdienen. Dafür fühle man sich dann bei der Entwicklung eines Stromsteckers wie bei der Erfüllung einer Gott gesandten Mission.
Absolute Kontrolle
Von flachen Hierarchien, wie sie am Campus eines "Web 2.0-Konzerns" vorherrschen, hält Jobs nichts. Geführt wird nur von wenigen, wie in der Fabrik eines Großindustriellen. Ebenso genau nimmt man es mit der Bewahrung der Betriebsgeheimnisse. Beispielsweise arbeiten Software- und Hardware-Entwickler in getrennten Gebäuden. Der einfache Angestellte sieht das fertige Produkt erst, wenn es der Öffentlichkeit präsentiert wird. "Wir haben Zellen wie eine Terror-Organisation", sagte Jon Rubinstein, ehemaliger Leiter der iPod-Abteilung, einst in einem Interview mit der BusinessWeek. Die Verschwiegenheitpflicht sei so strikt, dass selbst Jobs eines Tages, als er einen Prototypen der iPod Boom Box mit nachhause nahm, ihn vor seiner Familie versteckte.
Klagen statt umarmen
Eine Strategie, die in permanenten Spekulationen der Presse und ständigen Medienberichten aufgeht. Wie der Harvard Wirtschaftsprofessor David Yoffie berechnete, zog die iPhone-Einführung Schlagzeilen im Wert von 400 Million Dollar Werbebudget nach sich.
Doch anstatt die Insider-Blogs für das Ankurbeln der Werbetrommel zu umarmen, führt man einen erbitterten Krieg gegen die Gerüchteköche. Zuletzt musste Think Secret seinen Betrieb einstellen, man hatte sich nach permanenten Drohungen außergerichtlich geeinigt.
Produkte eines Kontrollfreaks
Dabei schnürt sich Jobs Strategie wie ein Korsett um Apples Produkte. Sie sind nach außen hin schön designt, geprägt von klaren Linien, logisch zu bedienen und gut verschlossen. Das Mac-Ökosystem mag das Wesen des Konzerns widerspiegeln: Alles hat seine Ordnung, für Außenstehende bleiben die Türen versperrt. Will man die über iTunes erworbene Musik unterwegs anhören, braucht man einen iPod. Will man Mac OS X nutzen, braucht man einen Apple-Computer. Und will man die Videos auf seinem iPod am Fernseher anschauen, braucht man einen optional von Apple erhältlichen Adapter für knapp 50 US-Dollar.
"Friss oder stirb"
Der Konsument hat bei Apple keine Wahl. "Friss oder stirb", heißt das Prinzip, aber wie kein anderer versteht man es die Kunden aus der Hand fressen zu lassen. Produkte werden jahrelang totgeschwiegen oder deren Entwicklung geleugnet, Einflüsse und Innovationen anderer Hersteller öffentlich ausgeblendet. Die Anhängerschar wird sowieso alles glauben, was in "Mac" geschrieben wurde, so die Devise. Bestes Beispiel: Als der Umstieg auf x86-Prozessoren empfohlen wurde und sowohl Apples Spitze, als auch die Fangemeinde diesen Schritt als "absurd" zurückwies. Wenige Monate später war es soweit - der schnellste Mac aller Zeiten wurde präsentiert, auf "PC-Basis".
Gefährliches Spiel
Auf Kundenwünsche wird nur selten gehört. Produkte werden nach eigenem Gutdünken kreiert. Kein ungefährliches Spiel, wie Wired anmerkt. Die Erwartungen der Kunden müssten so ständig übertroffen werden, um nicht zu enttäuschen. Beispielsweise zeigten sich auch die größten Fans des Konzerns ernüchtert, als vergangenen Jänner bei der alljährlichen Mac World "nur" ein schlankes Notebook (MacBook Air) präsentiert wurde. Prompt spiegelte der Aktienkurs die Enttäuschung wider.
2007 zog Apple auch die Kritik der sonst so euphorischen Fanbasis auf sich, als man zunächst ankündigte das "bahnbrechende" iPhone nur mit speziellen Tarifen ausgewählter Mobilfunkkonzerne zu vertreiben. Als dann auch noch ein Update nachgereicht wurde, dass entsperrte Telefone unbrauchbar machte, nahm sogar der Apple-affine Branchen-Blog Gizmodo vorübergehend seine Empfehlung fürs iPhone zurück.
Goldenes Patent
Doch während sich andere Traditionskonzerne wie Microsoft und Dell sich langsam öffnen, Initiativen für Kundenwünsche starten oder sich gar der Open-Source-Welt nähern, folgt Apple stur seinem Masterplan. Alles wird aus eigener Hand, nur den eigenen Vorstellungen nach gebaut. Mitbewerber werden nicht ausgestochen sondern von vornherein ausgeschlossen. Apple ist das genaue Gegenteil vom modernen Open-Source-Gedanken. So rein gar nicht "don't be evil". Der Marktplatz wird nur für sich selbst gepflastert.
Unterm Strich, mit großem Erfolg. Denn zurzeit scheint kein anderer Konzern so genau zu wissen, was Konsumenten künftig kaufen wollen. (zw)
Leichte Einbußen bei Performance und hoher Einstiegspreis bemängelt
Dem User muss nicht mehr gezeigt werden, wie ein Touch-Screen funktioniert
Werden aus beschränktem Wörterbuch generiert - in 52 Sekunden crackbar
Hardware-Designer Jony Ive gab dem mobilen Betriebssystem einen neuen Look
Für die Release-Version werden noch Designänderungen von 35 bis 40 Prozent erwartet
Neue Versionen könnten binnen eines Jahres auf den Markt kommen - Zulieferer wurden bereits über Pläne informiert
Apples neuestes System soll auf Macs laufen, die schon mit Mountain Lion kompatibel sind
An der neuen Designsprache scheiden sich die Geister zwischen "wunderschön" und "sinnlos"
Nach der WWDC-Keynote wurde der Software-Chef in den höchsten Tönen gelobt
Auch OS X Mavericks, Streaming-Dienst, neues MacBook Air und iWork für iCloud vorgestellt
Apple konzentriert sich am Pandora-Modell - Kauf im iTunes-Store statt Abo-Modell
Bei der WWDC hat Apple iOS7 vorgestellt, die Neuerungen im Überblick
Vorschau auf den neuen Desktop-Rechner, der in den USA zusammengebaut wird
Fünf involvierte Verlage haben bereits einem Vergleich zugestimmt
Apple-Chef bestätigt auch Generalüberholung für iOS und Arbeit an tragbarem Gerät
Konzern soll auch außerhalb der USA Firmengeflecht nutzen
Neue Informationen zu Apples kommenden Geräte-Generationen aufgetaucht
"Financial Times": Fragebögen an Telekom-Unternehmen über Vertragsbedingungen - Apple weist Vorwürfe zurück
Nach neuen Informationen soll Produktion des billigeren iPhones im Juli beginnen
Apples Smartwatch soll mit Biometrik-Features und iPod-Technologie kommen
"Sind nicht auf Steuertrick angewiesen, bunkern unser Geld nicht auf einer Karibikinsel "
Stellvertretender Premier: Problem entsteht im Steuersystem anderer Länder
Ich geniesse dann immer folgendes Engelbert: ein Windows-User geht raus zu seinem Vortrag mit dem eingebauten DVI und VGA Anschluss, und braucht dann 3 Helfer, 2 Glas Wasser, 1 Kaffee, 1 neuen Treiber, und ca. eine viertel Stunde bis die erste Powerpointfolie mit falschem Seitenverhaeltnis, unlesbarer Schrift und unten abgeschnitten auf der Leinwand auftaucht.
da lob ich mir einen kleinen Adapter und funktionierende Hard/Software.
...geht mitten im Vortrag ein Popup mit einer "Softwareupdate verfügbar"-Meldung auf (sowas hab ich grad vor kurzem wieder erlebt, auf einem Laptop mit Windows Vista).
Da kann man sich echt nur auf den Kopf greifen.
hab das auch mal erlebt: der vortragende hat auf jedem slide 1-2 movies gehabt, und bei *jedem* slide ist der internet explorer aufgapoppt, hat gefragt ob er die treiber aktualisieren soll, und dann sind noch ein paar andere pop-up fenster aufgetaucht.
nach dem dritten slide hat der mann keine chance mehr gehabt, das publikum ist am boden gelegen vor lauter lachen, und alle haben geschriehen 'naechstes slide, naechstes slide'
armer kerl.
Haaaaaa, wer hier wohl die dümmsten User hat, das ist doch mit Sicherheit Mr Microsoft.
Denen kannst du sogar Scheiße servieren, und die spielen damit.
Und sie bezeichnen dass sogar als gut.
Vista Home Premium/Vista Home Edition/Vista Ultimate/Vista Business Edition usw usw, und alle kaufen den Misst.
Sogar die Führungsspitze gibt zu dass Vista der Totale Reinfall gewesen ist, und ihr verteidigt so etwas noch.
Aber was haben Win User schon etgegen zu setzen als Rote Striche abzugeben, um nicht entblößt dazustehen.
Wir Mac User stehen zu Apple, was man von vielen Win Usern nicht sagen kann.
Wir wissen was gut ist, besonders seid dem Intel Wechsel.
Wir verstehen euch ja, wenn ihr euch keinen Mac leisten könnt, der Blanke NEID lässt grüßen!!!!
schon est stellt sich aber heraus, dass das mit vielen herstellern und buntem hardware mix ned wirklich funktioniert.
mein computer soll nicht kreativ sein, der soll einfach funktionieren. und wenn ich stangenware hab, und das ding absemmelt hab ich zack einen neuen, mit dem ich weiterarbeiten kann. ich hab ausreichend erfahrung mit durchgebrannten motherboards, das 'zusammengestellt' worden ist, und dann aber leider zuwenig kühlung bekommen hat.
deswegen benutze ich apple, das hat zwar nur wenige konfigurationen, die funktionieren aber sicher.
Boa... warum gründest du nicht eine Sekte?
Hauptsache mein gestriger Post wird zensiert und sowas wird veröffentlicht.
Die im wahrsten Sinne des Wortes "ClosedSource" erzeugt bei den Kunden ein "exklusivitäts" Gefühl, weil ein iPhone eben nur mit iTunes richtig funktioniert und dass idealerweiße auf einen iMac.
Nebenbei hat man noch das tolle Gefühl nicht Mainstream zu sein und sich vor der Menge abzuheben... was hier der Fall ist.
Irrgendwo hab ich ein sarkastisches Post zum Thema Apple und Standards gelesen, nur zur Aufklärung:
Apple hat tatsächlich versucht TCP/IP auszuschlagen, mit "Apple Talk" (mal googeln ;)
Mfg, unregistr3d
Richtig, aber die Dosen User merken dass erst später.
Apple ist da, wo Win User lange noch nicht sind.
Wir schwimmen auf jeden Fall nicht mit der Welle, wie alle Win User, und dass ist auch gut so.
So, und nun macht schon eure ROTEN STRICHE, dass könnt ihr ja am besten.
1. bin Dell User und bis auf ein paar Kleinigkeiten hoch zufrieden damit
2. die alten Dell (17" Geräte)hatten noch DVI, die neuen aber nicht mehr (am besten auf www.dell.at nachschauen) hab keine Ahnung was Dell da geritten hat?!
3. die XPS geräte haben zumindest HDMI (dafür gibts Adapter zu DVI)
4. die Latitude (Busniss Serie) hat DVI nur auf der Docking Station, nicht Direkt am Gerät
5. nur die Precision Serie hat im normalfall DVI ausgange (dafür aber kein HDMI)
6. Es mag durchaus Sondermodelle geben, die irgendwie andere Anschlüsse haben, habe jetzt aber nicht jedes Modell von Dell einzeln übeprüft :-)
Ich arbeite selbst mit Apple-Rechnern, verstehe aber überhaupt nicht, warum diejenigen die diesem Artikel zustimmen hier rot bekommen und die Apologeten grün.
Es gibt einiges, das ich an den Maschinen mag, aber im Ernst: Findet ihr das Bricken entsperrter iPhones gut? Findet ihr benötigte Extra-Peripherie um erstandene Videos auf einem anderen System abzuspielen sympathisch? Ist es notwendig 100$ im Jahr zu verlangen um eine Kalenderapplikation zu synchronisieren, oder 30$ damit Quicktime im Vollbild spielt?
Hast ja recht, aber Win Software kostet auch Geld.
Beim Kauf eines PCs zich Versionen von Trial Software ,die man dann ja bezahlen KANN :-)
Beim Kauf eines Macs gibt es Software dazu, von denen Windows User bislang Träumen können, aber dass ist wahrscheinlich wieder nicht wahr RICHTIG !
liebe poster, gehts euch noch gut ???
wie kann man sich nur so über einen
hersteller von hard und software auslassen?
seid froh das es viele betriebsysteme gibt
und ihr wahlmöglichkeiten habt.
gehts ausserdem mal in urlaub. afrika oder asien
und schaut euch mal die slums an. es gibt
wichtigeres auf der welt als computer!!!
Richtig ist, dass alle nicht iTunes Plus Inhalte aus dem ITS sich nur in iTunes/iPod/Apple TV abspielen lassen, zumindest hat Apple das so vorgesehen. Das Apple Hardware und Software "bundled" ist ein zulässiges Business Konzept. Die Kommunikationsschnittstellen von OSX sind vielseitig Standards und proprietäre Protokolle von z.B. MS werden unterstützt (ftp, sip(ichat), afp, cifs, caldav, ms exchange, imap, pop3, smtp, etc.). Es wird fat16/32 rw, und ntfs ro unterstützt. MS unterstützt das Mac OS extended File-Format nicht.
Und Microsoft faltet jetzt auch mit Du Bärenauge :-)
http://winfuture.de/news,37566.html
Das ist ein "guter und lesenswerter Artikel" für überzugte Apple-Hasser und ein "tendenziöser und schlecht recherchierter Artikel" für überzeugte Apple-User.
Immerhin muss man dem Standard dazu gratulieren, zu wissen, wie man haufenweise Postings und Page Views provoziert.
... Apple gleich hassen nur weil man Fakten anspricht? Ich verwende auch MS-Software obwohl MS ebenso kein heiliges Unternehmen ist und ich hasse MS deswegen auch nicht. Hab aber auch kein Problem damit wenn man Dinge anspricht, die bei MS nunmal falsch laufen, und das sind nach wie vor sehr viele.
osx ist auf einer offenen unix basis aufgesetzt. das geheimhalten der designs ist groesstenteils ein marketinggag und angesichts der kopiererei durch die konkurrenz (einschliesslich microsoft und sony) durchaus notwendig. bei der hardware werden zum groessten teil standardprodukte von marktfuehrern eingebaut. und dass beim einzigen unternehmen weltweit, das in grossem massstab soft- und hardware entwickelt die verschiedenen abteilungen getrennt sind, ist sicherlich aus gruenden der organisation notwendig (schnittstellendisziplin).
wie offen osX ist sieht man ja wie einfach es auf einem nicht applerechner zu installieren ist, und das obwohl die hardware 1:1 die selbe wie auf einem anderen pc ist (mit ausnahme des gehäuses).
selbst windows kann ich mitlerweile auf von apple vertriebenen rechnern installieren... und jetzt sagen sie nicht, dass das aber an apple liegt weil die ja so nett sind und bootcamp mitliefern...
... verschiedenen Plattformen - Das ist leider aber auch zugleich die "Crux" bei Windows, da eine ungleich höhere Anzahl an verfügbarer Hardware (mit allen "Permutationen" dieser Auswahlmöglichkeiten) unterstützt werden muss.
Will Apple das vergleichsweise Nischendasein verlassen, wird Apple auch diesen Weg der Flexibilität beschreiten müssen, mit allen Vor- und Nachteilen. Vielleicht ist die Umstellung auf Intel-basierte Plattformen ja der erste Schritt in diese Richtung.
Ich persönlich glaube es nicht, da ja der Hardware-Verkauf nach wie vor das Kerngeschäft von Apple darstellt. Aber wer weiß, was kommt ...
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