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12 Fahrzeuge sind in Lissabon,

Porto und

an der Algarve unterwegs.
Viele seiner Halbtages- oder Tagestouren führen durch die Stadtteile Lissabons. Die auf sieben Hügeln gelegene Stadt, in der es enge Gässchen gibt, ist zwar auch leicht zu Fuß zu erschließen, aber das ist zeitaufwändig und mühsamer. "Mit dem Beiwagen kommen unsere Besucher an Orte, die sie mit einem Bus gar nicht anfahren könnten. Und sie lernen an einem halben Tag die Stadt umfassend kennen, als Spaziergänger bräuchten sie dafür zwei oder drei Tage", wirbt João Soares, der lange für ein Schweizer Pharmazieunternehmen gearbeitet hat.
Gespannte Gäste
Heute fährt er seine Gäste mit dem Gespann in die engen Gassen der Alfama und zu den schönsten Aussichtpunkten im Stadtteil Graça. Oder in das im Westen der Stadt gelegene Belém-Viertel, wo nicht nur der Torre und das Hieronymuskloster stehen, sondern auch - in der Confeitaria dos Pastéis de Belém in der Rua de Belém - die bekanntesten und beliebtesten Süßspeisen der "weißen Stadt am Tejo": die Pastéis de Belém, kleine Törtchen aus Blätterteig, die mit Pudding gefüllt sind und deren genaues Rezept als Betriebsgeheimnis gilt.
Wer einen ganzen Tag Zeit hat, mit dem fährt João Soares nicht nur durch Lissabon, sondern auch in die Umgebung - nach Estoril, nach Cascais und nach Sintra. Estoril, der noble Vorort Lissabons, ist auch eine Art europäisches Las Vegas. Das Kasino auf dem Monte Estoril bietet Platz für bis zu 10.000 Besucher - und ist damit die größte Spielhölle Europas "Unsere Wirtschaft gehört zu Europas schwächsten, aber wir haben das größte Kasino", merkt João schmunzelnd an und fährt weiter in den drei Kilometer entfernten Ort Cascais: "Dort drüben gehen nur die Touristen hin, aber im Café dort hinten, da trifft man die Einheimischen."
Bei der Weiterfahrt auf der Küstenstraße bläst einem der Wind kräftig um die Nase. Auf den letzten Kilometern vor dem Cabo da Roca weht er auch Sandkörner aus den Dünen durch die Luft. "Wenn wir mit Gästen im Beiwagen unterwegs sind, fahren wir nicht schneller als fünfzig Stundenkilometer, das reicht vollauf aus, und das ist die ideale Geschwindigkeit, um die Fahrt zu genießen", erklärt João. Am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt Europas, mit seiner imposanten Steilküste wird der Wind noch stärker. Es ist Zeit aufzubrechen, doch der Beiwagen ist bereits besetzt. Ein rund 50-jähriger Mann sitzt drinnen - und er strahlt wie ein siebenjähriger Junge.
"Unser ältester Kunde war weit über 90. Wir mussten ihm zwar helfen, in den Beiwagen zu steigen, aber ansonsten hat er die Fahrt absolut genossen. In Europa gibt es derzeit kein Unternehmen, das einen ähnlichen Service anbietet, aber es hat über ein Jahr lang gedauert, eine Versicherung zu finden, die uns genommen hat", erzählt er.
Fliesen und Pausen
Eine der beliebtesten Touren, die João von Lissabon aus anbietet, führt nach Sintra, wo im Palácio Nacional, der Sommerresidenz der portugiesischen Könige, die ältesten in Portugal auffindbaren Azulejos zu finden sind. Die grün und weiß gebrannten Kacheln wurden von König Dom Manuel um 1503 aus Sevilla importiert. Doch nicht jeder hat dafür einen Blick. "Wenn unsere Kunden den Königspalast anschauen wollen, bleiben wir vor der Tür stehen und warten, bis sie wieder da sind, egal, wie lange es dauert."
Alle Touren sind grundsätzlich nach den Wünschen der Kunden gestaltbar. Wer viele Denkmäler anschauen will, kann das tun, wer ein Picknick am Strand machen möchte, für den wird ein passendes Plätzchen gesucht. "Aber nur wenige Kunden wollen wirklich alle Sehenswürdigkeiten besichtigen, die meisten genießen einfach das Fahrgefühl", versichert João. Die schmalen Straßen der grün bewaldeten Hügel in der Umgebung von Sintra, das seit einigen Jahren zum Unesco-Weltnaturerbe zählt, eignen sich dafür ideal.
Wenn João mit seinem Gespann Station macht, schließt er sein Motorrad grundsätzlich nie ab. "Bisher ist uns ein einziges Mal eine Maschine gestohlen worden, aber wir fanden sie anschließend wenige Straßen vom Parkplatz entfernt - denn es ist sehr schwer, ein Motorrad mit Beiwagen zu fahren. Wer keine Erfahrung hat, wird nicht weit kommen."
Die Gespanne, die João Soares einsetzt, ähneln von der Technik her der BMW R 71 aus den 1930er-Jahren: einer Technologie, die Anfang der 40er-Jahre bereits in Russland kopiert wurde - und die von dort aus nach China weiterverkauft worden war. Seine Maschinen bezieht João Soares allesamt über einen Importeur aus China. Die Kopien sind den BMW-Modellen so ähnlich, dass sie auch alle Macken eins zu eins übernommen haben, die das Motorrad seinerzeit hatte.
Die Beiwagenausflüge werden auch von Pärchen unternommen - wobei eine Person dann auf dem Soziussitz des Motorrads Platz nimmt. "Unser Service wird häufig von Hochzeitspaaren angefordert, aber einmal hat uns auch ein Paar gebucht, das den Tag seiner Scheidung feiern wollte", ergänzt João, bevor er seinen Helm aufsetzt und mit leerem Beiwagen nach Hause braust. (Florian Flieger/DER STANDARD/Printausgabe/15./16.3.2008)
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jedoch man sollte berücksichtigen das in Thailand - Phang Nga, Krabi usw. die gegend mit denselben silhuetten noch einen quantensprung besser ist und um etwa 2 drittel billiger. da kann man den flug noch miteinrechnen erst die hälfte eines portugal urlaubs erreicht und der wert des euro ist immer noch etwa doppelt so hoch wie an der algarve. mehr mit gigantischen photos und videos bei htt://www.thailandmagic.com und htt://www.southernthailand-all.com
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