"Ich sage nie, dass ich Schriftsteller bin"

Redaktion
10. März 2008, 10:07
  • Cornelia Travnicek, geb. 1987, studiert Informatik und Sinologie in Wien. Am 31. März präsentiert sie ihre Erzählsammlung "Aurora Borealis" (Bibliothek der Provinz) im Linzer Stifterhaus. cornelia-travnicek.jimdo.com
    foto: standard/hendrich

    Cornelia Travnicek, geb. 1987, studiert Informatik und Sinologie in Wien. Am 31. März präsentiert sie ihre Erzählsammlung "Aurora Borealis" (Bibliothek der Provinz) im Linzer Stifterhaus. cornelia-travnicek.jimdo.com

  • Clemens Setz, geb. 1982, studiert Mathematik und Germanistik in Graz. 2007 erschien sein Roman "Söhne und Planeten" bei Residenz, wo im Herbst seine Übersetzung des Romans "Entering Hades" von John Leake erscheinen wird. Am 6. März liest er im Literaturhaus Wien.
    foto: standard/hendrich

    Clemens Setz, geb. 1982, studiert Mathematik und Germanistik in Graz. 2007 erschien sein Roman "Söhne und Planeten" bei Residenz, wo im Herbst seine Übersetzung des Romans "Entering Hades" von John Leake erscheinen wird. Am 6. März liest er im Literaturhaus Wien.

  • Bernhard Strobel, geb. 1982, studiert Skandinavistik in Wien und veröffentlichte 2007 seinen Erzählband "Sackgasse" bei Droschl.

Liest am 18. März im Schauspielhaus und am 28. März im Literaturhaus in Wien.
    foto: standard/hendrich

    Bernhard Strobel, geb. 1982, studiert Skandinavistik in Wien und veröffentlichte 2007 seinen Erzählband "Sackgasse" bei Droschl. Liest am 18. März im Schauspielhaus und am 28. März im Literaturhaus in Wien.

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Christian Winkler, geb. 1986, studiert Literatur und Philosophie in Graz. Er ist Mitbegründer der Literaturplattform Poetro, die kürzlich "Per Vers", eine Anthologie junger Autoren, herausgab. Am 7. März wird sie im Forum Stadtpark in Graz präsentiert, am 4.April im Wiener Literaturhaus. www.poetro.at
    foto: standard/hendrich

    Christian Winkler, geb. 1986, studiert Literatur und Philosophie in Graz. Er ist Mitbegründer der Literaturplattform Poetro, die kürzlich "Per Vers", eine Anthologie junger Autoren, herausgab. Am 7. März wird sie im Forum Stadtpark in Graz präsentiert, am 4.April im Wiener Literaturhaus. www.poetro.at

Strenge Nonnen im Hinterkopf, absurde Fragen im Ohr und keine Zeit - Der UniStandard sprach mit vier Jungliteraten

STANDARD: Was wollt ihr von eurer Literatur?

Bernhard Strobel: Dass Literatur große Dinge verändert, glaube ich nicht. Ich mag es, wenn mir Leser persönlich sagen, was ihnen gefallen hat oder nicht. Was ich nicht mag, ist bei Lesungen am Podium zu sitzen und dann Fragen zu bekommen wie „Warum schreibst du?“. Diese Frage ist schwachsinnig.

Cornelia Travnicek: Wenn man früh zu schreiben beginnt, ist das die häufigste Frage an den jungen Autor. Beim dritten Mal weiß man keine Antwort mehr.

Clemens Setz: Ich bekomme diese Frage öfter gestellt, seit bekannt ist, dass mein nächster Roman 800 Seiten haben wird. Man hat ständig Rechtfertigungsdruck. Ich habe schon eine Nonne im Hinterkopf, die sagt: „Tu was Ordentliches!“

Strobel: Absurde Frage! Man fragt ja auch nicht: „Warum isst du?“ Ich kann es nicht nicht tun.

Travnicek: Man kann nicht zu schreiben aufhören, sonst ist der Text die ganze Zeit im Kopf.

Christian Winkler: Ich denke der Rechtfertigungsdruck hat damit zu tun, dass Literatur an Sprache gebunden ist. Wenn ich ein Bild male, ist das nichts, das ich in meinem Alltag benutze, sondern offensichtlich Kunst oder Hobby.

Setz: Wenn ich gefragt werde, was ich mache, sage ich nie, dass ich Schriftsteller bin. Es kommen dann nicht so existenzielle Fragen, wie „Worüber schreiben sie?“

Travnicek: Man sollte eine Blacklist an Fragen erstellen, die man einen Autor nicht fragen soll.

Setz: Ja. Ein Manifest der verbotenen Fragen.

Travnicek: Dann gibt es eine Gegenbewegung und wir haben endgültig etwas, womit man die Literatur unserer Zeit einordnen kann.

STANDARD: Seht ihr Schreiben mit Alter verknüpft?

Setz: Junge Literaten haben das Problem, dass man sich denkt: „Was sollen die schon sagen.“ Da ist man nicht ganz im Unrecht, so viel Lebenserfahrung haben wir ja nicht.

Travnicek: Ich denke, die Themenwahl hat starken Einfluss. In meinem Erzählband ist ein Text über einen Mann, der an Demenz leidet. Als ich den Text gelesen habe, waren ältere Menschen sehr erstaunt darüber, dass ich das empfinden und wiedergeben kann.

Strobel: Lebenserfahrung ist die Hauptsache. Wenn man sich mit 25 das Recht nimmt große Weisheiten hinzuschreiben, komm ich mir schon ein bisschen dämlich vor.

Setz: Man würde einschlafen, wenn man als Autor nicht über etwas schreiben dürfte, wofür man nicht die größte Autorität ist. Ich habe etwa aus der Sicht einer Frau geschrieben.

Strobel: Ich habe damit schon ein Problem. Ich weiß, das ist absurd. Ich schreibe auch aus der Sicht eines 70-Jährigen, das ist genauso wenig berechtigt. Das ist der beste Nährboden, wenn ich mich ständig frage, mit welchem Recht und warum ich das jetzt schreibe.

Winkler: Das ist mir total wurscht. Wenn ich meine, dass ich mit 25 auf etwas drauf gekommen bin und das präsentieren will, dann habe ich Recht dazu. Da sehe ich keine Schranken. Zuviel Erfahrung kann den Blick genauso einschränken wie zu wenig.

STANDARD: Seht ihr euch selbst einer Tradition verhaftet? Travnicek: Ob man einer bestimmten Bewegung angehört, sieht man erst im Nachhinein und nicht, wenn man mitten drinnen ist. Strobel: Außer es gibt ein Manifest.

Winkler: In irgendeiner Tradition steht man natürlich immer. In den 1960er und 70er Jahren gab es da spannende Entwicklungen. Plakativ betrachtet gab es zwei Postitionen, die einen, die die klassische Form angedacht haben und die Gegenbewegung des Fragmentarischen und Sinn- und Inhaltslosen, das die Sprache selbst zum Thema machende. Ich sehe mich wesentlich stärker in der zweiten Tradition.

Setz: Ich denke heute schreiben sehr viele Leute sehr ähnlich. Es gibt einen richtigen als literarische Kunst akzeptierten Mainstreem. Und neue Lyrik klingt erstaunlich einheitlich, nicht schlecht, aber ähnlicher Bau der Sätze, ähnliche Themen, etwa die Sprachhinterfragung.

Strobel: Aber das ist nichts neues.

Setz: Nein, aber es gibt so einen merkwürdig hybriden Lyrikton aus klassischer Sprachkritik und neuem verrätseltem Bekenntniston.

Travnicek: Da muss ich vehement widersprechen. Auf meinenem letzten Autorentreffen habe ich fünf junge Lyriker gehört, die alle komplett anders geklungen haben.

Winkler: In der Anthologie, ist auch viel Lyrik enthalten, die sehr unterschiedlich ist und die Leute sind alle in einem ähnlichen Altersbereich um die 20.

Setz: Das ist keine Kritik. Vielleicht lesen sich die Dichter auch nur so stark gegenseitig.

Travnicek: Vielleicht ist die Dichte der Dichter in Graz etwas zu hoch.

Setz: Stimmt, man hat sehr schnell und leicht die Möglichkeit eine Lesung zu halten.

Travnicek: Es gibt auch die Jugend-Literaturwerkstatt Graz. Wenn man anfängt zu schreiben, so mit 14, ist sie das Einzige wo man sich anhalten kann.

STANDARD: Christian, du bist Mitbegründer von der Literaturplattform Poetro, die nun einen Anthologie junger Autoren herausgibt. Wie erarbeitet man ein Konzept einer solchen Anthologie?

Winkler: Es gab kein künstlerisches Konzept und keine Programmatik.– Konzeptlosigkeit als bewusstes Konzept und Vermeidung von starren hierarchischen Strukturen. Die stilistische und inhaltltiche Freiheit ist ein Aspekt dessen, was die ganze Sache speziell macht. Es lag in der Natur der Sache, dass die Leute die immer wieder um unsere Plattform aktiv sind, in diesem Buch vorkommen.

STANDARD: Wie und wie sehr seid ihr dahinter eure Texte zu veröffentlichen?

Travnicek: Es funktioniert nicht anders, als dass man in Zeitschriften oder Anthologien und Wettbewerben publiziert. Man muss dabei darauf achten, dass der Text ins Programm passt, und auf die Seriosität. Ich würde nie an einem Wettbewerb teilnehmen, wo von vornherein ein Beitrag zu zahlen ist. 900 Autoren zahlen je zehn Euro und es wird ein 500-Preis vergeben. Da kann ich auch Lotto spielen.

STANDARD: Was verändert die Veröffentlichung am Text?

Setz: Den Aggregatzustand. Zuerst ist er flüssig und dann wird er fest.

Travnicek: Man kann das übergehen, indem man bei Lesungen, die Texte im Lesen verändert. So bleiben sie flüssig.

Setz: Ich lese auch nie zweimal dasselbe.

STANDARD: Was ist der “Literaturbetrieb” für euch?

Chris: Der Literaturbetrieb ist nicht nur ein böses Monster, das einen bestimmt. Man hat die Möglichkeit sich zu vernetzen und einen anderen Weg für die Präsentation seiner Literatur einzuschlagen. Allerdings versuchen wir gerade durch unseren Eigenverlag den Literaturbetrieb mit einem gewissen sozialromantischen Hintergrund selber zu gestalten, um dadurch Kunst nicht vom Marktgeschehen und von zielgruppenanalyse einzuschränken.

Travnicek: Man muss zwischen Schweiz, Österreich und Deutschland differenzieren, wenn man vom deutschsprachigen Literaturbetrieb spricht. Wenn du dein erstes Buch veröffentlicht hast, kann es dir in Deutschland passieren, dass man dich fragt: Was hast du dafür gezahlt? In der Schweiz fragen sie dich: Was hast du dafür bekommen? Und in Österreich heißt es: es kostet dich nichts, aber du verdienst auch nichts.

STANDARD: Was ist bei euch da, bevor ihr beginnt einen Text zu schreiben?

Travnicek: Es gibt immer ein Thema, das mich besonders interessiert. Etwa die Abhängigkeit zwischen zwei Personen kommt bei mir öfters vor. Oder ich habe schon einen schemenhaften Umriss des Textes im Kopf.

Setz: Bei mir ist es eine eingebrochene Brücke. Ich habe einen Anfang und ein Ende, aber weiß noch nicht, wie ich drüber komme.

Strobel: Ich habe hauptsächlich Figuren im Kopf und noch keinen Dialog.

Winkler: Ich beginne oft ohne Konzept zu schreiben. Das passiert mir auch oft, wenn ich etwas für die Uni schreiben muss. Das zu Schreibende entblößt sich quasi erst während des Schreibens.

STANDARD: Was habt ihr für ein Verhältnis zu euren Figuren?

Setz: Ich habe die Figuren meines neuen Romans nicht loslassen können. Ich habe sie so gerne gehabt, auch wenn sie teilweise Idioten waren.

Travnicek: So bald man die eigenen Figuren mag ist es möglich im Leser Sympathie für sie zu wecken und das ist wichtig. Ich habe mich einmal über ein Buch sehr geärgert, weil mir die Hauptfigur so unsympahtisch war.

Strobel: Das ist doch das Beste was es gibt.

Travnicek: Unsympahtische Figuren treffe ich genug in der U-Bahn, die brauch ich nicht im Buch. Man muss zumindest beim Schreiben etwas wie Mitgefühl für sie empfinden. Es können schon Figuren drinnen sein, die unsympahtisch sind, aber sie müssen dann faszinierend sein.

Setz: Du kannst in der Literatur nichts hassen was lebt. Wenn du deine Figuren hasst werden sie kaputt, sie werden kraftlos und langweilig. Einen Staat kann man hassen und beschimpfen und es wird vielleicht große Literatur. Man kann Zustände anprangern, oder anonymisierte Figuren wie „die Minister“. Aber sobald die Figuren plastisch werden muss man sie gerne haben, sonst kann man sie nicht schreiben.

STANDARD: Was spielt Zeit bei eurem Schreiben für eine Rolle?

Strobel: Bei diesem Beruf wählt man sich die Zeit bewusst. Wenn es konkret wird arbeite ich dann mehr als acht Stunden und Samstags und Sonntags auch.

Setz: Ich steh immer sehr früh auf und arbeite an meiner Übersetzung, etwa von fünf bis zehn Uhr.

Travnicek: Aber Übersetzen ist etwas anderes als Schreiben. Wenn man einen Text schreibt muss man dann Pause machen, wenn man weiß, dass man ansteht, wenn man weiter schreibt.

Setz: Auch beim Schreiben der Romane stehe in der Früh auf und schreibe bis zehn Uhr. Dann mache ich Pause und am Nachmittag geht es weiter.

Travnicek: Das würde bei mir mit der Unviersität kollidieren.

STANDARD: Beeinflussen sich euer Studium und euer Schreiben?

Travnicek: Eigentlich nicht, aber das Schreiben ist sehr zeitintensiv. In der Prüfungszeit hat man plötzlich eine Idee für einen Text. Dann fängt man an sie abzuschreiben und immer, wenn man sich zum Laptop setzt, hat man die Möglichkeit etwas für die Uni oder den Text zu schreiben. Ich entscheide mich meist für den Text.

Setz: Ich habe auf Lehramt studiert und merke jetzt, dass ich ein furchtbarer Lehrer wäre. Aber ich kann es mir nicht mehr als Diplomstudium anrechnen. Darum mache ich im Augenblick fast nichts auf der Uni. Wenn ich etwas anfange, mache ich es fertig, es dauert aber noch ein paar Jahre.

Travnicek: Ich schaue, dass ich schnell fertig bin, damit ich nachher mehr Zeit habe. Mit dem Sinologie-Studium habe ich die Möglichkeit eines Berufs als Übersetzerin, den ich gerne machen würde.

STANDARD: Baut sich nach der ersten Veröffentlichung Druck vor der zweiten auf?

Strobel: Das ist ein Gerücht und nährt sich dadurch, dass man immer darauf hingewiesen wird. Auch mein Lektor hat gefragt: „Und spürst du schon den Druck für das zweite Buch?“ Ich sagte: „Ja, jetzt! Danke!“

Travnicek: Wenn man als junger Autor ein Buch gut verkauft, ist die Kritik erwartungsvoll. Es gibt Druck von Außen, der Druck von Innen aufbaut. Ich habe schon wieder eine Erzählung. Es ist praktisch, wenn, bevor das erste rauskommt, das zweite ins Lektorat geht. (Julia Grillmayr, Konstantin Teske/DER STANDARD-Printausgabe, 4. März 2008)

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10 Postings

war es nicht john steinbeck, der sagte: a writer writes.

nicht: er gründet internetplattformen und vernetzt sich mit anderen schreibern, beklagt sich drüber, dass er nix fürs schreiben kriegt und tut sich wild frisiert im standard selber leid, weil er seine sympathischen romanfiguren nimmer ausm kopf kriegt.

nein: a writer writes.

kleiner tipp von einem, ders wissen musste.

die frage "was wollt ihr" ist allerdings essentiell

als ich mit 19 newton nach seiner meinung zu meiner fotografie fragte, kam nur gegenfrage - warum ? als ich darauf eine antwort hatte habe ich die frage erst zu schätzen gelernt.

Literatur hat nur eine Fuktion

Sie dient als Kompass einer perönlichen Wahrheit. Sie ist deshalb so wichtig, daes seit es Hochkulturen gibt die ständig versucht eine Kollektive Wahrheit aufzubauen. Diese Kollektive ahrheit meist ein Produkt der Sieger und Mächtigen kann die Literatur unterlaufen und muss sie unterlaufen Deshalb dürfen Literaten weder gut noch Bösmenschen der Faschisten noch Antifaschisten sein denn das alles sind Illusionen der Mächtigen. Diese Illusionen müssen durch Symbolgeschichten also erzählungen oder konkretes Beobachten unterlaufen werden . Das heißt die Literaten sind die Garanten der inneren Freiheit der Menschheit indem sie den Schleier einer künstliche Wirklichkeit zerstören.

ich würde niemals ein buch lesen, dass nicht ich selbst geschrieben habe!

Wieso...

müssen (männliche) Jungschriftsteller eigentlich immer so aussehen wie Döblinger Cottageviertel-Söhne oder "Jugendliche" auf ÖVP-Wahlplakaten?

Die Travnicek hat echt was los!

Und das ist nicht nur an ihrer Frisur zu sehen, sondern vor allem an ihrer Arbeit.

Alles nur Verkleidung - der röbellisch aufg'stellte Hemdkragen des unrasierten Jungautors Winkler zeigt doch, was da unter dem bürgerlichen Schein brodelt!

Ja, warum nur?

Vielleicht, weil sie genau das sind? Wie viele Jungautoren aus den "bildungsfernen Schichten" debütieren denn so pro Jahr? Oder wieviele sind Lehrlinge und nicht Studies (der Germanistik vorzugsweise)?

.. warum muessen junge XYZ eigentlich immer so aussehen wie ABC?


diese Frage wird auch gerne von aelteren Spiessern gestellt.

... müssen sie doch gar nicht! so sehen nur diejenigen aus, die fadgas verbreiten...

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