Wien - Der ORF hat das Jahr 2007 über Plan abgeschlossen. Mit einem EGT (Gewinn vor Steuern) von 3,7 Mio. Euro sei das angepeilte Ergebnis um 3,2 Mio. Euro übertroffen worden, heißt es in einem Bericht, in dem die Geschäftsführung die Stiftungsräte über das vorläufige Jahresergebnis informierte. Die Umsatzerlöse stiegen demnach gegenüber 2006 um rund 21,1 Mio. Euro auf 918,2 Mio. Euro.

Bei den Werbeerlösen wurde mit 300,2 Mio. Euro ungefähr das Vorjahresniveau (302,0 Mio. Euro) erreicht. "Trotz verschärften Wettbewerbs", wie Generaldirektor Alexander Wrabetz und die Kaufmännische Direktorin Sissy Mayerhoffer anmerkten. Die Programmentgelte stiegen von 462,8 auf 472,7 Mio. Euro, was auf einen Anstieg der Rundfunkteilnehmer um 53.000 auf 3,04 Mio. zurückzuführen sei. Die sonstigen Umsatzerlöse vermehrten sich unter anderem aufgrund höherer Erträge im Bereich der Programmverwertung von 132,2 auf 145,2 Mio. Euro.

"Der ORF hat trotz verschärften Wettbewerbs sein Ziel der angestrebten 'schwarzen Null' im Geschäftsjahr 2007 erreicht. Dies ist umso erfreulicher, als auch zahlreiche zusätzlich ursprünglich nicht geplante Angebote wie die Fußball-Bundesliga, die Show 'Musical' und ausgebaute Informationssendungen finanziert werden konnten", meinte Wrabetz zum vorläufigen Ergebnis. Von der Konzernleitung wurde ursprünglich ein EGT von 0,5 Mio. Euro angestrebt. Das Geschäftsjahr 2006 hatte der ORF-Konzern mit einem EGT von 9,6 Mio. Euro abgeschlossen. (APA)