Venus verschwindet bis Anfang August

29. Februar 2008, 19:04
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Ostervollmond am 21. 3. - der Sternenhimmel im März

Der lichte Tag wächst stark, von 11h4' am 1. auf 12h11' am 20., wenn die Sonne um 6h48 die Tagundnachtgleiche und den Anfang des Tierkreiszwölftels Widder erreicht. Das ist der Beginn des astronomischen Frühlings. Die Dämmerung dauert rund 1h8'.

Der Mond steht als feine Altlichtsichel am 5. tief in der Morgendämmerung zwischen OSO und SO. Er wird am 7. zum Neumond. Die zarte Neulichtsichel erscheint am 8. tief in der Abenddämmerung im W, und das Erste Viertel tritt am 14. nahe Mars ein. Beim Saturn steht der Mond am 19., und am 21. wird er zum Ostervollmond. Das Letzte Viertel erreicht der Mond am 29.

Merkur ist unsichtbar, Venus ist noch bis 15. tief in der Morgendämmerung nahe OSO zu sehen. Mars steht abends hoch zwischen SSO und SO, Jupiter leuchtet morgens niedrig zwischen SO, und Saturn steht am Abend niedrig bis hoch im Sternbild des Löwen.

Die Karte gilt für den 7. um 21h und für den 21. um 20h. Hoch im SW steht das Große Sechseck um Orion mit Mars, und hoch im SO finden wir den Löwen. Bärenhüter und Jungfrau stehen niedrig im O; Perseus und Andromeda steigen in den NW herab. Die strichlierte Linie deutet die Milchstraße an. Sterngarten Georgenberg, Wien Mauer, am 20. 3. um 11h30: "Frühlingstagundnachtgleiche: Tages-, Jahreszeiten, Sonne, Mond und Osterfest" (bei Schlechtwetter in der Wotruba-Kirche). Näheres: Tel. (01) 889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1. 3. 2008)

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