Larsson untersuchte eine Reihe von Textilfunden vor und nach der Christianisierung des heutigen Schweden, die vor allem aus der Region des Mälar-Sees westlich von Stockholm stammen. Eines der Ergebnisse: die Kleidung war ursprünglich keineswegs schlicht, sondern eher "orientalisch bunt" - mit leuchtenden Farben und glitzernden Spiegelsteinchen. Diesen lebensfrohen Stil hätten auch neue Funde im russischen Pskow nahe der Stadt Nowgorod bestätigt, wo die schwedischen Wikinger bzw. Waräger eine bedeutende Handelsniederlassung unterhielten.
Änderung der Sichtweise
Speziell bei der Kleidung von Frauen sieht Larsson prüde Fehldeutungen früherer archäologischer Funde: Statt rechteckiger Stoffplanen, die von einem Gürtel zusammengehalten wurden, hätten die Frauen vorne offene Röcke getragen (siehe das Bild beim beigefügten Link). Außerdem verwendeten sie eine Art von Büstenhalter in Form zweier an Trägern hängender Schalen, die die Brust besonders betonten. In Gräbern waren solche Schalen in Brusthöhe gefunden worden - allerdings interpretierte man früher in diese Position hinein, dass die Schalen eigentlich in Höhe der Schlüsselbeine gesessen hätten und nach dem Zerfall des Körpergewebes einfach nur "verrutscht" seien. Larsson: "Das war wohl einfach ein bisschen prüde gedacht."
Im Zuge der langsamen Christianisierung Schwedens - die Taufe König Olof Skötkonungs im Jahr 1008 war hier ein wichtiger Markstein - veränderte sich der vorherrschende Stil laut Larsson allerdings merklich: Danach habe sich die Kleidung mehr in die einförmige, farblose Richtung entwickelt, die man bisher traditionell mit den Wikingern verbinde. (APA/red)
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was den christlichen gehalt des osterfests zumindest fragwürdig macht.
im übrigen ist die opferung und auferstehung eines göttlichen sohnes zum frühlingsfest (das nach sonnen- oder mondkalender festgelegt wurde, je nach religion) ein bestandteil fast aller mythenkreise des fruchtbaren halbmondes.
aber wer nicht verstanden hat, dass die europäische zivilisation und entwicklung, in aller komplexität und widersprüchlichkeit, direkt von der christianisierung abhängt, fast wie ein organismus vom blutfluss, das ist wie jemand, der behauptet, vom umrühren werde der kaffee süß.
Bitte um Erklärung wie zb die griechische Kultur, das Imperium Romanum, usw vom Christentum abhängen.
Das Christentum hat unsere Kultur teilweise mitgeprägt. Es als Ursache für den Erfolg der westlichen Kultur zu betrachten ist Unsinn. man könnte eher sagen wir haben es trotz Christentum geschafft, bzw wir haben den Blödsinn rechtzeitig über Bord geworfen. V.a. Europa ist kein christlicher Kontinent mehr.
erklärt sich von selbst.
ob wir das christentum heute noch "brauchen", wird ja jeder für sich entscheiden; und es ist natürlich unbestreitbar ein fortschritt der letzten 300 jahre, dass man das auch darf.
aber die historische rolle des christentums ist halt ein faktum.
Am Sklavenhandel und Sklavenhaltung (teilw. leibeigene bzw Hörige genannt) hat das Christentum exakt NICHTS geändert. Wie könnten sonst zb Sklaven zu den wichtigsten handelsgütern der hanse bzw der italiensichen Städte gehören? Die Unfreihei in Europa wurde durch den beginnenden Kapitalismus langsam verdrängt. Unfreie wurden zu unproduktiv.
Die Vidhingfahrten gingen munter weiter. Sie wurden erst durch die schwindende Überbevölkerung in Skandinavien sowie die steigende Verdeidigungsfähigkeiten der potentiellen Opfer beendet.
Das einzige was beendet wurde sind die Menschenopfer, dafür wurden ab da fleissig Menschen wegen 'Zauberei', Heidentum, usw ermordet. Kein grosser Unterschied.
Hab' ich das? Erstaunlich, kann mich gar nicht daran erinnern.....
Ein Ansatz den man verfolgen könnte wäre zb, dass der massive Rückgang des Handels mit dem Mittelmeerraum bzw das ende der Raubzüge zu einem Rückgang des Wohlstandes führte.
Bekannte Handelsplätze der Nordmänner wie zb Haithabu oder Birka wurden um diese Zeit verlassen.
karl der grosse verbot die sklaverei mit christen in seinen ländern. es hielten sich halt nicht alle daran. trotzdem war das verbot durch das christentum, wenn schon nicht bedingt, so mindestens begünstigt. die kirche schützte am anfang die hexen, um dann später um so härter gegen sie vorzugehen.
abgesehen davon kam mit den christentum die abkehr vom opfern und eine brauchbare schrift. das die babaren der wälder binnen weniger jahrhunderte zur einflussreichsten kultur, die es je gab, aufgestiegen sind, verdanken sie diesen umstand. ob eine andere religion ähnliches hätte leisten können?
ich habe mit eigenen augen gelesen und mit eigenen ohren gehört, wie christen für sich in anspruch nahmen, das christentum sein unverrückbare grundlage der menschrechte. und wenn man sagt, dass das zumindest eine problematische sichtweise ist, projiziert man blindlings ansichten zurück.
also, was nun?
Atheisten (Nationalisten, Kapitalisten, etc.) gemacht ;)
Zu behaupten das Christentum hätte nichts verändert können nur Leute behaute die Glauben die Veränderung einer Gesellschaft findet mit einem politischen Ereignis, z.Bsp. der Unterzeichung eines Dokumentes statt, und die nicht kapieren dass politische Ereignisse die folge gesellschaftlicher Umbrüche sind.
Das Christentum hat die Idee der Gleichheit des Menschen jedenfalls in Europa eingeführt lange bevor andere diese Idee aufgegriffen haben.
die gleichheit .. der individualismus und das prinzip der bürgerrechte sind römisch griechische erfindungen .. das christentum hat diese nur aufgegriffen und teilweise sogar massiv reduziert.
nein auch hier hat das christentum nichts moralisches beigetragen.
hat im gegenteil sogar das feudalsystem gestärkt dass klassenunterschiede viel stärker betonte.
Aber nicht jeder hatte Bürgerrechte.
Die Sklaverei überhaupt wurde durch das Naturrecht eines gewissen Aristoteles gerechtfertigt. Im Streitgespräch zwischen Sepulveda und Las Casas in Valladolid, griff Sepulveda, der die Versklavung der Indianer rechtfertigen wollte in erster Linie auf Aristoteles zurück.
dass bei Römern und Griechen es den Gedanken der Gleichheit der Menschen gegeben hätte, dann sollten sie einmal nachlesen.
Das Gegenteil ist der Fall. In der Antike fand niemand etwas dabei, dass es Sklaven gab. Dass eine Sklave von seinem Herrn getötet oder mißbraucht werden konnte, war unumstritten.
Daneben erachteten Römer und Griechen auch "Barbaren" als minderwertige Menschen.
Diese Prinzipien wurden erstmals durch das Christentum erschüttert. Vom schlechten Gewissen aus christlichem Denken heraus, dauerte es allerdings noch ein wenig bis eine tatsächliche Änderung eintrat...
wen sie schon meine ndass theorie und praxis im christentum auseinanderklaffen sollten sie sich mal mit der theorie der griechisch römischen antike auseinandersetzen .. sie wären erstaunt wie humanistisch und aufklärerisch die sein konnte
wohingegen das christentum derartige gedanken niemals auch nur ansatzweise derart präzise und humanistisch ausformuliert hat.
sie sitzen hier einer "fehlbildung" auf ...
Was die Römer betrifft ist dies ganz einfach falsch. Ein typisch christliches Vorurteil gegen eine heidnische Kultur....
In der Spätantike (VOR Einführung des Christentums!!!) war jeder freie Bewohner römischen Gebietes römischer Bürger, unabhängig von der herkunft. Auch vorher konnte jeder diese rechte erwerben indem er nach Rom, später Italien übersiedelte.
Dem Christentum die bekämpfung der Unfreiheit zuzuschreiben ist eine Frechheit! Wer hat den Großgrundbesitz der Kirche bewirtschaftet? Unfreie Bauern!!! Diese wurden mit Gewalt an ihre Scholle gefesselt und mussten schuften, damit die Bischöfe und Äbte das Leben von Adeligen führen konnten.
Sklaverei und Unfreiheit wurden von der Kirche nach Kräften gefördert!!!
Die Übersiedlung nach Italien bewirkte genau gar nichts. Selbst in Italien war ja die rechtliche Situation bis nach dem Bundesgenossenkrieg sehr heterogen. Das Bürgerrecht erwarb man z.B. mit Geld oder durch 25 Jahre Dienst in den Auxilien.
Das allgemeine Bürgerrecht von Caracalla eingeführt, bedeutete nur, dass es jetzt mehr Bürger gab die auch die Steuern eines Bürgers zahlen mussten. Ansonsten war der Staat zu dieser Zeit auf dem Weg zur Militärdiktatur.
etwas behaupten wovon Sie ganz genau wissen dass es nicht stimmt, aber ich erkläre es Ihnen gerne nocheinmal:
Das Christentum besagt dass alle Menschen vor Gott gleich sind: Jesus sagt ganz explizit dass das v.a. auch für "die anderen" gilt: Liebe deine Feinde, tut denen Gutes die euch hassen .... Seid zu den Leuten genauso wie ihr auch von ihnen behandelt werden wollt. Oder erwartet ihr einen Lohn dafür, wenn ihr (nur) die Menschen liebt die auch zu euch gut sind? .."
Ich meine, explizierter kann man ja gar nicht ausdrücken dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen, auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen
Wieder ein Beweis, dass das Christentum Wasser Predigt, aber Wein trinkt:
http://diestandard.at/?url=/?id... 4100429518
Nachtrag: Valerian, Diokletian, Constantinus, maxentius, usw sind alles römische Cäsaren welche aus einfachsten Verhältnissen stammen. Andere Cäsaren waren von ihrer Herkunft her keine Römer.
Unter der Herrschaft der angeblich so toleranten christliche-katholischen Kirche (oder auch anderen christlichen Strömungen) im Frühmittelalter war etwas derartiges völlig undenkbar. Somit lässt sich ihre krude Behauptung mit einem kurzen Blick auf die Geschichte widerlegen.
Nennen Sie mir bitte einen heiligen römischen Kaiser welcher dem Bauernstand entstammte.
Unter dem von Ihnen erwähnten Diokletian waren alle so gleich, dass Kinder verpflichtet wurden die Berufe ihrer Eltern zu ergreifen.
Helena (heiliggesprochen), die Mama von Kaiser Konstantin, war eine Gastwirtstochter. Justinian war Ziegenhirte, Kaiserin Theodora im ... Unterhaltungsgewerbe tätig.
Sag ich ja, in Gebieten die von der römischen Kultur geprägt waren war sozialer Auf- und Abstieg problemlos möglich.
In Gebieten in denen die usrprüngliche Kultur weitgehend vom Christentum verdrängt wurde (zb germanen) war dies nicht möglich.
Bleib an dem Platz an den Dich Gott gesetzt hat!
Siehe mein Post oben.
Im Imperium Romanum herrschte eine wesentlich weitergehende Gleichheit der Menschen als im christlichen Frühmittelalter. Was nicht bedeutet, dass es eine absolute Gleichheit gegeben hätte (Sklaven!!!).
Aber zu behaupten das heuchlerische, scheinheilige Christentum hätte die Gleichheit der Menschen erfunden ist ein starkes Stück!!!
Wollen Sie nicht verstehen oder können Sie nicht? Solange Sie sich die Grundlagen der römischen Geschichte nicht angesehen haben, kann dies nichts werden...
Ungleicheit der Menschen bedeutet verschiedene Rechte aufgrund der Geburt, Herkunft usw...
Das Klientelsystem beruhte auf wirtschaftlichen Unterschieden welche aufgrund von Erbschaften, persönlichem Erfolg usw kamen, haben aber überhaupt nichts mit dem Stand einer Person zu tun.
Die römische Gesellschaft ist das Musterbeispiel einer hierarchischen Ordnung. Für Rom gilt wirklich, dass "die Familie die Keimzelle des Staates" ist. Und da hatte das Familienoberhaupt die uneingeschränkte Verfügungsgewalt. Darüber gab es weitere Ebenen, die sich eben in Klientelverhältnissen darstellten.
Nicht umsonst sagte Polybios, dass die römische Republik Staat Elemente der Monarchie, Oligarchie und Demokratie vereinte.
Gleichheit gab es in Griechenland und auch da ist sie - mit den bekannten Einschränkungen - auf die Zeit der Isonomie in Athen und ein paar seiner Verbündeten beschränkt. Der Grossteil der griechischen poleis wurde aber immer oligarchisch regiert!
Auf diese Leute und ihre Herkunft habe ich als Antwort auf ein anderes Ihrer Postings schon hingewiesen, darf sie aber darauf aufmerksam machen, dass sie von einer Zeit sprechen in der der römische Staat eine Militärdiktatur war und die Herrscher dementsprechend an die Macht kamen. Streben Sie so etwas an?
Das trifft auf Diokletian zu, nicht zb auf Justinian. Übrigens hab' ich mich geirrt. Aurelius kam aus einfachen Verhältnissen, nicht Valerian.
Da Sie bunt und munter die verschiedenen Epochen des Imperiums vermischt haben (was haben Konsuln mit Cäsaren zu tun?) dachte ich ich mache mit!
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