"Kifferbilder" bei StudiVZ: Unternehmen darf Daten nun an Behörden herausgeben

6. März 2008, 12:48
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Nutzungsbedingungen ermöglichen "bessere Zusammenarbeit" mit den Behörden - Marcus Riecke von StudiVZ im Interview

Laut einer Meldung des Spiegel will das soziale Netzwerk StudiVZ nun Nutzerdaten zu "Kifferbildern" herausgeben. Die deutsche Staatsanwaltschaft verlangte bessere Zusammenarbeit und StudiVZ reagierte.

Nutzungsbedingungen geändert

Wie der Spiegel weiter berichtet, wurden die Nutzungsbedingungen dahingehend geändert, dass die entsprechenden Daten nun an die ermittelnden Behörden ausgegeben werden dürfen. Im Interview meinte StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke: "Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das durch ihre Einwilligung erlaubt haben."

Zahlreiche behördliche Anfragen

Laut Riecke bekäme StudiVZ jede Woche etwa rund 10 Anfragen von Behörden. Der Bogen der Vorwürfe und Ermittlungen spanne sich dabei von Beleidigung bis hin zur sexuellen Belästigung. (red)

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