Chronologie: Von Konsum bis Rewe

Redaktion
20. März 2008, 14:32

Geschichte der Konzentration im österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel

1855 Gründung der Genossenschaft Konsum in Niederösterreich.

1862 Julius Meinl wird gegründet.

1929 Kaufleute formieren sich unter der Dachmarke Adeg.

1954 Hans Reisch gründet Spar. Karl Wlaschek eröffnet den ersten Billa ("Billiger Laden").

1967 Walter Löwe und Jenö Eisenberger starten die Handelskette Löwa.

1968 Aldi erwirbt die von Helmut Hofer 1962 gegründete Filialkette Hofer.

1972 Tengelmann übernimmt Löwa, firmiert später auf Zielpunkt um.

1995 Konkurs des Konsum, Filialen gehen an Spar, Billa, Meinl, Adeg, Zielpunkt.

1996 Billa wird Teil der deutschen Rewe-Gruppe.

1998 Rewe kauft Meinl, erhält 162 Standorte, die restlichen bleiben vorerst bei Meinl. Der deutsche Diskonter Lidl steigt in Österreich ein.

1999 Spar übernimmt von Meinl 21 Pam-Pam-Märkte.

2000 Spar kauft mehr als 90 Meinl-Gourmet-Standorte. Adeg gliedert 18 Magnet-Märkte von Tengelmann ein.

2002 Spar kauft Maximarkt.

2003 Rewe beteiligt sich zu 24,9 Prozent an Sutterlüty. Zielpunkt wird um die Vertriebslinie Plus erweitert.

2006 Rewe steigt mit 24,9 Prozent bei Adeg Österreich ein.

2007 Rewe will ihren Adeg-Anteil auf 75 Prozent erhöhen.

2008 Zielpunkt steht zum Verkauf, Spar gilt als Übernahme-Favorit. Der Rewe-Adeg-Deal kommt vor die EU-Wettbewerbsbehörde. (vk, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 23./24.2.2008)

Share if you care
2 Postings
aha !

jetzt is mir alles klar ! Aber warum gewinnt Obahama dashalb nicht die Vorwahlen, oder ist daran etwas das heimische Milchkartell schuld !

Raucher sind ja wohl das letzte!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.