Effektive Signale und verräterische Gesten

Redaktion, 24. Februar 2008, 17:00
foto: matschnig
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Verräterische Gesten, wirkungsvolle Signale

Monika Matschnig, Autorin des Buches "Körpersprache", kommentiert für derStandard.at/Karriere anhand von ausgewählten Fotos bewusste und unbewusste Körpersignale, die neben der fachlichen Kompetenz bei einem Vorstellungsgespräch über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können. Matschnig ist diplomierte Psychologin, Trainerin für Körpersprache, Wirkung und Performance und Autorin zahlreicher Publikationen.

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mein Lieblingssatz ist: "Ist der Mittelfinger eindeutig vor dem Kinn, wird Stolz und Selbstsicherheit ausgestrahlt". Wie wahr...

Erste Regel beim Einstellungsgespräch

wenn Sie Matschnig heißen:
bitte ändern Sie Ihren Namen - unbewußt nehme ich wahr, dass Sie nur Matsch schreiben ;-)

und vorsicht:

hüpfen sie nicht rückwärts auf einem bein rund um den tisch und schreien sie nicht ununterbrochen "wussa wussa!".

dies könnte ihr gegenüber als desinteresse interpretieren und unkonzentriertheit signalisieren.
außer sie offenbahren ihre handinnenflächen und zeigen ein ehrliches lächeln... dann ist das völlig in ordnung. nasenbohren nur mit dem daumen, denn damit demonstrieren sie selbstsicherheit und bereitschaft zum handeln.

ist ja letztendlich eh ganz einfach: geben sie sich nicht wie sie wirklich sind, sondern so, wie es die diversen bücher dieser ganzen nlp-dodln steht.

offenbaren

wer diese dinge nicht begreift, hat keine ahnung von naturwissenschaften!! die attraktionsforschung wird übrigens u.a auch mit den modernsten neurophysiologischen, bidgebenden verfahren betrieben und ist kein kaffeesudlesen, wie so manche glauben

achtung...

...hier sprich die binse! was kommt als nächstes? ein bebildertes NLP-seminar? meine güte – womit man heute geld verdienen kann...

Komisch, bei Bild 2 finde ich das rechte Lächeln natürlicher und ehrlicher. Das linke Lächeln wirkt so "auslachend"

Bild 9: Ein echtes Lächeln

Kann mir bitte jemand einen Tipp zur Ausführung des "echten Lächelns" geben, welches wie folgt beschrieben wird...
"nach oben gezogene Mundwinkel, Falten um die Augen,(...)und leicht gesenkte Mundwinkel".

Danke schon im Voraus

Das Buch ist

so nötig wie ein Kopf! Ich bewundere nur die Marketing-Talente der Frau Matschnig. Naja, es gibt ja auch Bücher über den Einfluß des Mondes auf das Wachstum der Gänseblümchen ...

"Das Buch ist so nötig wie ein Kopf!"

Echt? Dabei find ich Köpfe - im Unterschied zur Kröpfen - doch eigentlich sehr hilfreich ;-)

Einfach SENSATIONELL

dieses Buch. Muss man haben!!!! ;-)


Ich weiß nicht recht, was ein größerer Schmarrn ist:


Dass solche pseudohilfreichen Keiler, die ohnehin bei keiner bedeutenderen Firma ins Geschäft kommen, im Karriereteil dieser Zeitung wöchentlich kostenlose Advertorials machen dürfen?

Oder dass darauf hin jede Menge (offenbar junger und nicht besonders arbeitserfahrener) Poster glauben, dass diese schrägen Ideen der Normalfall eines Bewerbungsgespräches sind?

Solche Spompernadln kommen natürlich nicht bei jedem Bewerbungsgespräch vor.

Sitzt man einigermaßen erfahrenen Personalern gegenüber, dann hält sich der Schwachsinn mit falsch/richtig lächeln eh in Grenzen.

Gefahr besteht bei unerfahrenem Junggemüse (dynamische Jungrecruiter frisch von der FH oder WU ohne Berufserfahrung). Die konzentrieren sich mangels Berufserfahrung und Wissen über den Arbeitsmarkt auf solche blödsinnigen Äußerlichkeiten.

Gefühlssimulationen

Dass das Simulieren von Gefühlen im KarriereSTANDARD nun schon desöfteren
mit echten Gefühlen gleichgesetzt wird,
kann ich nicht nachvollziehen.

Es ist das genaue Gegenteil!

Chuzpe

Es laufen selig lächelnd aber stumm,
ticke-tacke Spielzeugmenschen rum.

Iss doch kein weisses Brot,
sonst bist Du morgen tot,
blau ist noch heute rot !

Die guten Kräfte sammeln sich,
wo kommen die bloß her ?

"In unserer Branche küsst man sich, wenn man sich nicht leiden kann!"

Ich war bei einem Bewerbungsgespräch....

...... für eine Führungsstelle, da war anwesend unter anderem ein Psychologe und ein Arbeitsamtfuzzi!

Im Vorfeld hat die führende Psychologin gemeint, es bringt nichts, wenn ihr ein Buch für dieses Gespräch gelesen habt, weil wir merken das bestimmt!

Meine Frage: Was für ein Buch könnte das sein???

Möchte mal versuchen, alle Punkte zu bekommen ;-)

das necronomicon?

Man hat mich gerufen?

Ja ja

Klatu, Verrata, Nec...? Das merkt man halt, früher oder später ;)

naaa

Das war

Klaatu barada nikto

und stammt aus "Der Tag, an dem die Erde stillstand".

;-)

Ich frage mich gerade, ob dieser galoppierende Schwachsinn mit Wissen von Frau Matschnig publiziert wurde oder nicht. Im ersteren Fall sollte sie sich überlegen im Sinne des lebenslangen Lernens ein neues Betätigungsfeld zu suchen. Für den zweiten Fall würde ich mir überlegen, den Standard zu verklagen.

das ist

eine werbeeinschaltung. die dame hat einfach
gute beziehungen.

bild1:

die dame wehrt etwas vehement ab (arme vorm körper gekreuzt).
sie lächelt gezwungen während ihre hände zugleich agression (faust) und willenlosigkeit (hängenlassen) signalisieren.
die hochgezogenen schultern zeigen ängstlichkeit.

sollen wir ihr glauben?

blabla blabla

und wieder ein paar euro verdient. die chuzpe daran ist ja hier soll man lernen "natürlich" zu wirken!

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