Chronologie: Castro und die Revolution

Redaktion, 20. Februar 2008, 19:32

Exil in Mexiko, Rückkehr, Guerrillakampf und jahrzehntelange Macht

26. Juli 1953: Castro beginnt mit einem gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba einen Aufstand gegen Diktator Fulgencio Batista. Exil in Mexiko.

2. Dezember 1956: Castro und 81 weitere Revolutionäre landen in Kuba. Die meisten werden getötet. Die Überlebenden - u. a. Castro, sein Bruder Raul und Ernesto "Che" Guevara - beginnen einen Guerrillakampf.

8. Jänner 1959: Castro zieht mit einem Triumphzug in Havanna ein.

August 1960: Castro verstaatlicht US-Industrie- und Agrarbetriebe.

19. April 1961: Castro führt die Verteidigung gegen die US-unterstützte Invasion von Exil-Kubanern in der Schweinebucht.

7. Februar 1962: Die US-Regierung verhängt ein Wirtschaftsembargo.

Oktober 1962: Die Stationierung sowjetischer Atomsprengköpfe auf Kuba löst eine Krise zwischen den Regierungen in Washington und Moskau aus. Die UdSSR zieht die Raketen ab.

1991: Der Fall der UdSSR verursacht eine Wirtschaftskrise in Kuba.

23. Juni 2001: Castro fällt bei einer Ansprache in Ohnmacht.

20. Oktober 2004: Castro stürzt nach einer Rede im Che-Guevara-Mausoleum und bricht sich ein Knie und einen Arm.

31. Juli 2006: Castro überträgt seine Amtsgeschäfte "vorübergehend" an seinen Bruder Raul Castro.

19. Februar 2008: Castro kündigt seinen Rücktritt an. (Reuters, DER STANDARD, Printausgabe 20.2.2008)

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