Exil in Mexiko, Rückkehr, Guerrillakampf und jahrzehntelange Macht
26. Juli 1953: Castro beginnt mit einem gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba einen Aufstand gegen Diktator Fulgencio Batista. Exil in Mexiko.
2. Dezember 1956: Castro und 81 weitere Revolutionäre landen in Kuba. Die meisten werden getötet. Die Überlebenden - u. a. Castro, sein Bruder Raul und Ernesto "Che" Guevara - beginnen einen Guerrillakampf.
8. Jänner 1959: Castro zieht mit einem Triumphzug in Havanna ein.
August 1960: Castro verstaatlicht US-Industrie- und Agrarbetriebe.
19. April 1961: Castro führt die Verteidigung gegen die US-unterstützte Invasion von Exil-Kubanern in der Schweinebucht.
7. Februar 1962: Die US-Regierung verhängt ein Wirtschaftsembargo.
Oktober 1962: Die Stationierung sowjetischer Atomsprengköpfe auf Kuba löst eine Krise zwischen den Regierungen in Washington und Moskau aus. Die UdSSR zieht die Raketen ab.
1991: Der Fall der UdSSR verursacht eine Wirtschaftskrise in Kuba.
23. Juni 2001: Castro fällt bei einer Ansprache in Ohnmacht.
20. Oktober 2004: Castro stürzt nach einer Rede im Che-Guevara-Mausoleum und bricht sich ein Knie und einen Arm.
31. Juli 2006: Castro überträgt seine Amtsgeschäfte "vorübergehend" an seinen Bruder Raul Castro.
19. Februar 2008: Castro kündigt seinen Rücktritt an. (Reuters, DER STANDARD, Printausgabe 20.2.2008)