Bitteres, Trockenes und Teures für unterwegs

19. Februar 2008, 13:22
5 Postings

Das legendäre Wiener Frühstück zum Mitnehmen im Test - Von wässrigem Kaffee hin zu trockenen Croissants ist die Bandbreite groß

Wien - Im morgendlichen Alltagsstress verzichtet jeder einmal auf das Essen zu Hause. Die Alternative dazu ist das Frühstück zum Mitnehmen, doch die Suche nach einem schmackhaften "Wiener Frühstückspaket" ist harte Arbeit.

McDonald's Wiener Frühstück: Trotz anfänglicher Zweifel, ob eine Fastfoodkette der Vorstellung eines Wiener Frühstücks gerecht werden könnte, überzeugten die Mohnstriezel samt Butter und Marmelade die kritischen Geschmäcker. Einzig die Melange zeichnete sich durch Geschmacklosigkeit aus. Für den Preis um 2,50 ein annehmbares Angebot. Note: -2

Wiener Frühstück von Anker: Wir entschieden uns für Kaffee, Semmel und Croissant. Die Melange enttäuschte doppelt: Sie bot keine Anzeichen von Schaum und verbitterte uns wortwörtlich. Doch Croissant und Semmel mit Honig werteten das 3,19-Euro-Frühstück auf. Note: 3

Wiener Frühstück von "Der Mann": Hinter einer schaumigen Fassade verbarg sich nichts als eine heiße, wässrige Flüssigkeit. Selbst das edle Marmeladenglas konnte nicht vom trockenen Croissant ablenken. 3,40 Euro waren dafür zu viel verlangt. Note: -3

Fazit: Da uns kein Frühstückspaket zufriedenstellte, war die Alternative:

Billas "Aktiv" Startpaket: Das handlich verpackte Frühstück um 2,99 Euro überraschte mit seiner Fruchtschnitte und dem erfrischenden, kalten Kaffee. Joghurt, Müsli und Banane waren eine gute Kombination. Für ein optimales Frühstück fehlte aber nur noch ein Löffel. Note: 1. (Janina Kaltenböck, Andreas Sparer/DER STANDARD Printausgabe, 19. Februar 2008)

Der Test spiegelt die persönliche Meinung der AutorInnen wider.
  • Die Angebote versprechen eine süßen Start in den Tag.
    foto: standard/andreas sparer

    Die Angebote versprechen eine süßen Start in den Tag.

Share if you care.