Grazer Kinderuni feiert ihre klugen Köpfe

29. Februar 2008, 16:24
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700 Kinder besuchten im Winter Workshops und Vorlesungen - Programm massiv ausgebaut - Ringvorlesung startet am 7. März

Graz - Auf noch nie dagewesenes Interesse ist das Programm der Kinderuni Graz im Wintersemester gestoßen. Über 700 Kinder zwischen acht und zehn Jahren haben die Workshops und Ringvorlesungen besucht - das sind fast fünfmal so viel wie noch vor zwei Jahren. Am 14. Februar bekamen die Kinder an der Medizinischen Universität Graz ihre "Mini-Titel" verliehen.

Vor vier Jahren wurde die Grazer Kinderuni ins Leben gerufen. Damals hat man mit rund 150 Kinder im Semester begonnen. Seither ist die Nachfrage kontinuierlich gestiegen: "Wir müssen heuer die Sponsionen auf zwei Termine pro Jahr verteilen, sonst wäre es nur eine Massenabfertigung", umreißt Organisatorin Irmtraud Eberle-Härtl die aktuelle Situation. Auch so wird man schon den ganzen Vormittag mit Verleihungen am laufenden Band beschäftigt sein: Immerhin stehen 700 Namen auf der Sponsionsliste.

"Der Zustrom zu den Veranstaltungen ist so gestiegen, dass wir im Wintersemester 24 Zusatzworkshops eingeschoben haben, damit auch die Klassen auf der Warteliste zum Zug gekommen sind", schildert Eberle-Härtl. Auch die 22 Workshops für das kommende Semester sind bereits ausgebucht.

Anmeldung für das Sommersemester

Die Anmeldung zu der für alle Kinder öffentlichen Ringvorlesung läuft noch: "Einige Plätze sind noch frei". Diese Freitagnachmittag-Vorlesungen, die im Sommersemester unter dem Motto "Kinderuni in Bewegung" stehen und zu denen die Kinder auch ihre Eltern mitbringen dürfen, beginnen am 7. März. Von Verkehr, Gesundheit, Rhythmus bis zur Reise ins All spannt sich der Bogen der Vorträge. Den Höhepunkt bildet ein Vortrag mit "Österreichs erstem Mann im All", Franz Viehböck. "Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben", so Eberle-Härtel.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos. Die Kinderuni Graz wird von der Ing. F. Schmiedl-Stiftung unterstützt. Das Vermögen des berühmten Grazer Raketen- und Kommunikationsforschers Friedrich Schmiedl wird von der Stadt Graz verwaltet. Es wird nicht nur in Stipendien junger Wissenschaftler investiert, sondern soll auch der Forscherdrang junger Grazer unterstützen. (APA)

Programm und Anmeldung:

www.kinderunigraz.at
  • Der Ansturm auf die Kinderuni Graz ist so groß, dass das Angebot stark erweitert wurde.
    inllustration: kinderuni graz

    Der Ansturm auf die Kinderuni Graz ist so groß, dass das Angebot stark erweitert wurde.

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