"Es gibt weiterhin nur ein Solaris"

22. April 2008, 14:28
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Debian-Gründer Ian Murdock will Teile der Linux-Community zum Umstieg animieren

Vor rund 15 Jahren legte Ian Murdock den Grundstein für die populäre Linux-Distribution Debian. Seit einem Jahr arbeitet er nun bei Sun, wo er sich maßgeblich um die Entwicklung von Solaris, der Unix-Version des Netzwerkspezialisten, kümmert. Mit seiner Hilfe wird der Solaris-Kernel mit aus der Linuxwelt bekannten Techniken, wie der Bash-Shell und den Gnu-Tools, verschmolzen.

Wechsel

"Es gibt weiterhin nur ein Solaris", betonte Murdock am Mittwoch vor Journalisten. Allerdings veröffentlicht Sun, neben der Enterprise-Variante, nun auch Entwicklerversionen von Opensolaris. Mit letzteren will man primär Teile der Linux-Community ansprechen und zum Wechsel animieren. Solaris-Highlights, wie das Zettabyte File System(ZFS) oder System-Tracer Dtrace sollen Appetit machen.

Download

Seit Mittwoch steht nun das OpenSolaris Developer Preview 2 zum Download bereit. Das Betriebssystem kommt als Live-System für x86-Prozessoren daher und lässt sich über eine grafische Routine installieren. Die neue Version wurde mit allerlei neuen Treiber, u.a. für Nvida Grafikkarten, und frischer Software wie OpenOffice v2.3.1 bestückt. (sum)

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