Rechtliche Schritte wegen Berichts über angebliches "Pantscherl" mit Immel - Wirbel um Nacktfoto
Wien - Nach der Veröffentlichung eines Nacktfotos von
Christina Lugner in der Tageszeitung "Österreich" hat deren Anwalt
eine Klage gegen das Blatt angekündigt. Darüber hinaus droht der
Jurist der mutmaßlichen Übermittlerin des Bildes, Isabella Meus, mit
rechtlichen Schritten. Auch ein Bericht von "Österreich", wonach die
frühere Baumeister-Gattin ein "handfestes Pantscherl" mit Eike Immel,
Ex-Tormanntrainer von
Austria Wien, gehabt hätte, soll Gegenstand
einer juristischen Auseinandersetzung werden.
"Frau Lugner ist echt erschüttert"
"Wir sind beauftragt, die rechtlichen Schritte gegen 'Österreich'
einzuleiten", sagte Christina Lugners Anwalt Gerald Ganzger am
Donnerstagnachmittag zur APA. "Frau Lugner ist echt erschüttert und
schockiert, dass ein haltloses Gerücht, sie habe ein 'Pantscherl' mit
Eike Immel, in der Zeitung 'Österreich' als Tatsache hingestellt
worden ist." Dies sei ein "unglaublicher Eingriff" in die
Privatsphäre seiner Mandantin, diese habe ein Recht darauf, "dass
solche unrichtigen und haltlosen, die Privatsphäre verletzenden
Äußerungen nicht veröffentlicht werden". "Österreich" sieht den
Klagen laut Chefredakteur Werner Schima gelassen entgegen.
Zornig auf Ex-Freundin
"Wirklich zornig" sei Christina Lugner aber vor allem über ihre
Ex-Busenfreundin Isabella Meus: "Sie fühlt sich hintergangen", so
Ganzger zur APA. "Frau Lugner ist ebenso erschüttert und menschlich
enttäuscht, dass ihre ehemals beste Freundin Isabella Meus ein für
den privat Gebrauch angefertigtes Foto an 'Österreich' ohne
Zustimmung von Frau Lugner weitergeleitet hat." Gegen diese
Veröffentlichung und gegen die Weitergabe werde man ebenfalls
rechtliche Schritte einleiten.
Entstanden seien die Bilder im Vorfeld der Nacktfotos für das
Wochenmagazin "News", die ebenfalls am Donnerstag veröffentlicht
wurden. Christina Lugner habe mit Isabella Meus nach dem Motto
"Schauen wir, wie so ein Foto aussehen könnte" für die Aufnahmen im
Freundeskreis geübt, wie man sich vor der Kamera bewegen kann,
erklärte Ganzger. Freundschaftliche Gespräche mit Isabella Meus, eine
Unterlassungserklärung zu unterschreiben, seien gescheitert.
"Offenbar will sie das Bild weiterverkaufen", befürchtet der Anwalt. (APA)