"Loos ornamental" feierte Weltpremiere

14. Februar 2008, 21:00
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Bauten und Interieurs der österreichischen Architekturlegende, gesehen von Heinz Emigholz

Berlin - Architektur im Sinne einer Autobiografie und ganz ohne Worte darzustellen, das ist das Ziel des künstlerischen Films "Loos ornamental" von Heinz Emigholz: "Im Kino erfahren wir so etwas Neues, einen Gedankenraum, der uns über die Gebäude meditieren lässt".

Im Mittelpunkt stehen 27 noch existierende Bauwerke und Innenausstattungen des österreichischen Archtitekten Adolf Loos (1870 bis 1933). Die österreichisch-deutsche Koproduktion der Wiener Filmfirmen Amour Fou, KGP Kranzelbinder und der deutschen Firma des Regisseurs, Heinz Emigholz Film Berlin, läuft auf der Berlinale in der Sektion "Forum" und feierte am Donnerstag seine offizielle Weltpremiere.

Chronologisch nach ihrem Enstehungsjahr laufen die Innen- und Außenbilder der Bauwerke diaähnlich ab - das Cafe Museum (1899), die Kärntner Bar (1908), das Haus am Michaelerplatz (1909 bis 1911) oder die diversen berühmten Villen. "Loos ornamental" mit dem Blick auf das Material als Ornament ist nach "Schindlers Häuser", der im Vorjahr auf der Berlinale lief, ein weiterer Teil der Reihe "Photographie und Jenseits". Gedreht wurde im Jahr 2006 in Wien, Niederösterreich, Prag, Brno, Pilsen, Nachod und Paris. Der folgende Teil, "Kieslers Projektionen", ist derzeit in Arbeit. (APA)

  • Buchhandlung Manz, Wien
    foto: amour fou

    Buchhandlung Manz, Wien

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