US-Amerikanerin verlangt 54 Millionen Dollar für verlorenen Laptop

26. Februar 2008, 14:38
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Empörte Kundin fürchtet um ihre Privatsphäre - Elektronikladen hatte zuvor Entschädigung angeboten

Weil ein Elektronikladen ihren zur Reparatur gegebenen Laptop-Computer verloren hat, verlangt eine US-Amerikanerin vor Gericht eine Entschädigung von 54 Millionen Dollar (rund 36 Millionen Euro) verlangt. Sie habe bewusst die gleiche Summe gefordert, die kürzlich ein Mann wegen des Verlusts seiner Lieblingshose von einer Reinigung eingeklagt hatte, sagte Raelyn Campbell der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch.

Verlust

Die Mitarbeiterin einer Nicht-Regierungsorganisation in Washington betonte: "Es ist eine Sache, wenn ein Familienbetrieb wie eine Reinigung eine Hose verliert. Aber es ist eine ganz andere Sache, wenn eine der größten Ketten von Elektronikläden in den USA keine Vorkehrungen zum Schutz ihrer Kunden trifft." Sie wolle mit ihrer Forderung auch auf das Risiko für den Verlust seiner Privatsphäre aufmerksam machen, wenn ein Kunde seinen Computer abgebe, sagte Campbell. Andere könnten sich dann seiner Identität bemächtigen.

Garantie

Die Klägerin hatte ihren Computer innerhalb der Garantiezeit bei Best Buy zur Reparatur gebracht. Die Kette hat 1300 Filialen in den USA, Kanada und China. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte AFP, dass Best Buy der Kundin eine Entschädigung angeboten habe. "Wir haben alles versucht, den Streit beizulegen. Es tut uns sehr leid, dass der Fall nun vor Gericht kommt." Laut Campbell wird der erste Gerichtstermin am Freitag sein. (APA)

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