Börse unter der Lupe

14. Februar 2008, 13:14
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Das große Buch der Börse versteht sich nicht als Werk für die Wissenschaft, sondern richtet sich an den Praktiker

Das Spiel an der Börse hat für viele seine Reize. Die einen spekulieren wild darauflos, andere bedienen sich fundamentaler oder technischer Analysen, bevor sie ein Investment wagen. Eine dritte Gruppe lässt lieber gleich die Finger davon.

Das im Finanzbuch- Verlag erschienene "große Buch der Börse" richtet sich an alle drei Gruppen. Das 1180 Seiten umfassende Werk besteht eigentlich aus sechs verschiedenen Büchern und beschreibt die Welt der Börse in kleinen Häppchen.

Zu Beginn werden die wichtigsten Börsenbegriffe erklärt, und zwar so, dass man sie auch wirklich versteht. An welchen Plätzen Aktien gehandelt werden können und wie man seine "Aktienorder" richtig aufgibt, wird ebenfalls, mit Beispielen unterlegt, beschrieben. Warum die Börsen auch immer mit Psychologie zu tun haben und was die Märkte aus vergangenen Krisen gelernt haben, wird unter anderem anhand der Kostoany'schen Theorie erörtert.

Wer die Grundbegriffe intus hat, den führt das Buch zum großen Block der Analysen, in dem sich der geübte Leser auch mit langen Formeln auseinandersetzen kann. Derivaten – also Zertifikaten, Futures oder Optionen – ist ein eigenes Buch gewidmet, das die verschiedenen Handelsstrategien bei diesen Instrumenten und die Preisbildung, etwa an Terminbörsen, erklärt.

Wie man das Gelernte in die Praxis umsetzt und welche Schritte vor der ersten Orderaufgabe erledigt werden sollten, kann in einer Checkliste überprüft werden. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.02.2008)

  • Martin Michalky, Robert Schittler. Das große Buch der Börse. 
Finanzbuch-Verlag, München 2008. Preis: 71,40 Euro
    foto: finanzbuch-verlag

    Martin Michalky, Robert Schittler. Das große Buch der Börse. Finanzbuch-Verlag, München 2008. Preis: 71,40 Euro

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