Preis der Filmkritik für "Prater"-Doku

13. Februar 2008, 15:22
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Österreichische Koproduktion von Ulrike Ottinger - Christian Petzolds "Yella" im Spielfilm- und Kamerafach ausgezeichnet

Wien - 2007 wurde er auf der Berlinale welturaufgeführt, nun ebendort ausgezeichnet: Ulrike Ottingers "Prater", ein Portät des Wiener Vergnügungsparks und seiner Geschichte, hat den Preis der deutschen Filmkritik für den besten Dokumentarfilm 2007 gewonnen. Die österreichisch-deutsche Koproduktion taucht in Gesprächen mit Schaustellern, Besuchern, in Filmzitaten und mit Texten von Elfriede Jelinek, Josef von Sternberg und Elias Canetti in die spezifische Welt dieser Wiener Freiluftinstitution ein.

Gleich zweimal zeichnete der Verband der deutschen Filmkritik, der den Preis in elf Kategorien vergibt, den Spielfilm "Yella" des deutschen Regisseurs Christian Petzold aus, sowohl als besten Spielfilm als auch für die beste Kamera (Hans Fromm). Petzold darf die Auszeichnung schon zum dritten Mal entgegen nehmen.

Weitere Gewinner sind Pia Marais, die mit ihren "Unerzogenen" die Auszeichnung als bestes Filmdebüt abstaubte, sowie die Darsteller Ulrich Noethen für seine Performance in Daniel Levys "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" und Maren Kroymann für Angelina Maccarones "Verfolgt". (APA)

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