Interaktive Ausstellung im Pariser Triumphbogen

13. Februar 2008, 10:27
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Permanente Ausstellung im Pariser Arc de Triomphe erzählt mit interaktiven Einrichtungen und Videos Geschichte des 1836 eröffneten Denkmals

Paris - In den Innenräumen des Pariser Arc de Triomphe ist eine permanente Ausstellung eingerichtet worden, die auf interaktive Weise die Geschichte des 1806 unter Napoleon I. begonnenen und 1836 von König Louis Philippe I. eröffneten Denkmals erzählt. Verwirklicht wurde die interaktive Ausstellung, die sich in sieben Etappen gliedert, vom Multimediakünstler Maurice Benayoun und dem Architekten Christophe Girault.

Ziel der Initiative ist es laut einer Aussendung, den jährlich 1,3 Millionen Besuchern des Triumphbogens, die zu 80 Prozent aus dem Ausland stammen, mehr zu bieten als bloß eine Dachterrasse mit Blick über Paris. In der Ausstellung verwenden Banayoun und Girault Teleskope, Plasmabildschirme, Videoaufnahmen, und interaktive Vorrichtungen. Am Eingang der Schau befindet sich etwa eine Weltkarte, auf der die 77 bekanntesten Triumphbögen der Welt eingetragen sind. Wenn der Besucher etwa die Stelle antippt, auf der Innsbruck markiert ist, so erscheint auf der gegenüberliegenden Wand ein großformatiges Foto der 1774 von Kaiserin Maria Theresia errichteten Triumphpforte.

In einem weiteren Teil der Ausstellung sind Reproduktionen des Frieses der Außenfassade zu sehen, die auf diese Weise aus der Nähe betrachtet werden können. Ein Modell des Triumphbogens erlaubt es dem Besucher, eine bestimmte Fassade des Denkmals anzuklicken, dessen Fries dann in einer Großaufnahme an der Wand erscheint. Am Boden des Saales ist ein Bildschirm angebracht, auf dem die live gefilmte Flamme im Gedenken an die Gefallenen zu sehen ist, die sich 31 Meter tiefer unter dem Bogen befindet. Die Perspektive ist exakt so, als blickte man durch ein Loch im Fußboden nach unten. (APA)

  • In der Ausstellung verwenden Banayoun und Girault
Teleskope, Plasmabildschirme, Videoaufnahmen, und interaktive
Vorrichtungen.
    foto: maurice benayoun

    In der Ausstellung verwenden Banayoun und Girault Teleskope, Plasmabildschirme, Videoaufnahmen, und interaktive Vorrichtungen.

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