Studie bestätigt erstmals Gefahren von genmanipulierten Pflanzen

von Redaktion  |  27. Februar 2008, 15:03

Baumwollschädling entwickelt Resistenzen gegen Pflanzenschutz­mittel - Die Folge: Mehr anstatt weniger Pestizide müssen aufgewendet werden

Tucson/Wien - Wissenschaftler der University of Arizona in Tucson haben in einer aktuellen Freiland-Untersuchung nachgewiesen, dass der Einsatz von gentechnisch veränderter Bauwolle zu Resistenzbildungen beim Baumwollkapselbohrer (Helicoverpa zea), einer Schmetterlingsart, führt. Diese Raupe ist der Hauptschädling in der Baumwollproduktion.

Die genetisch manipulierte Baumwolle produziert das Toxin Bacillus-thuringensis (Bt), das eigentlich Schädlinge töten sollte. Die Studie wurde vom Entymologen Bruce Tabashnik vom College of Agriculture and Life Sciences durchgeführt.

"Die Evolution der Insektenresistenz bedroht den Erfolg der genetisch veränderten Pflanzen, die das Bt zur Abwehr gegen Schädlinge produziert", berichtet Tabashkin. In den Tests untersuchte das Forscherteam, welche Bt-Konzentration nötig war, um die Hälfte der Insekten zu töten. Dabei zeigte sich, dass einige in den Jahren 2003 und 2004 in den US-Bundesstaaten Arkansas und Mississippi gesammelte Baumwollkapselbohrer dafür viel mehr Bt-Toxin fressen mussten als jene Insekten, die noch nie damit in Berührung gekommen waren.

Von Resistenzen sprechen Forscher dann, wenn zehn Mal mehr Gift nötig ist. Bei je zwei Kapselbohrer-Gruppen waren es mehr als 50 Mal soviel, mehr als 100 Mal so viel und mehr als 500 Mal so viel. In Tieren, die 2005 und 2006 im Feld gesammelt wurden, sogar 1.000 Mal mehr.

Erster nachgewiesener Fall

"Unsere Analyse zeigt, dass Laborversuche mit Helicoverpa zea den ersten Fall einer in freier Natur entstandenen Resistenz gegen das Bt-Gift einer transgenen Pflanzen dokumentieren", so Tabashnik. Die Bt-Toxine, die von insektenresistenten Gentech-Pflanzen produziert werden, unterscheiden sich von den sonst in der Landwirtschaft eingesetzten Bt-Toxinen dadurch, dass sie ein breiteres Spektrum von Insekten treffen.

"Aus dieser Erbanlage entsteht ein Protein, das Zellen im Darm der Schädlinge zerstören soll, in diesem Falle beim Baumwollkapselbohrer", erklärt der Gentechnik-Experte Werner Müller von EcoRisk. "Die Schädlinge sind permanent den von den Pflanzen produzierten Giften ausgesetzt und werden dagegen immun." Mit der Zeit könne dies zur massiven Ausbreitung der resistenten Exemplare führen.

Mehr statt weniger Pestizide

"Wieder erweist sich der von der Biotech-Industrie versprochene Nutzen der Gentechnik in der Landwirtschaft als leeres Versprechen", so Jens Karg, Gentechnik-Sprecher von Global2000. "Anstatt einem verringerten Einsatz von Pestiziden, wird die Resistenzbildung der Schädlinge es notwendig machen, immer mehr und stärkere Giftstoffe einzusetzen."

Eine weit verbreitete Resistenz unter Schädlingen sei eine ernsthafte Bedrohung für eine nachhaltige und umweltfreundliche Landwirtschaft, da diese die Möglichkeit verlieren würde, das natürliche Bt-Mittel wie bisher im Sprühverfahren zu nutzen. "In seiner natürlichen Form wird Bt schon seit den 50er Jahren von Landwirten, die biologische und andere naturnahe Anbaumethoden betreiben, als Spray verwendet", so Karg. Der Spray töte Schädlinge, ohne dabei andere Tiere zu gefährden.

"Die im Labor schon vor mehreren Jahren nachgewiesene Resistenzbildung von Schädlingen wurde häufig als unproblematisch abgetan, weil es keine nachgewiesenen Resistenzen im Freiland gab", so Müller. Mit dieser Arbeit werde jedoch gezeigt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Resistenzen auch im Freiland entstehen. "Die heute veröffentlichten Untersuchungen beziehen sich auf Feldproben von 2005 und 2006. Das heißt, dass die Resistenz heute schon viel weiter fortgeschritten ist. Die Strategie der Biotech-Unternehmen, nun mehrfach Gifte in Gentechpflanzen einzubauen, ist insofern problematisch, da diese Pflanzen auch für Futtermittel zum Einsatz kommen und somit in die Nahrungskette gelangen." (pte/red)

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F S 3 
20.02.2008 19:13
"bestätigt erstmals"??? BS! Hatten wir bereits beim Bienensterben, als von dem Bedenken gegen bt-Modifikationen, samt Beweis ihres transgenen Durchdringung, sowie Ablagerung i.d.Umwelt, samt Weiterverbreitung durch Grundwasser…

FS3-NACHLESEN:
Sprechblase S58, 01.04.07-19:09
Kommentar zu: EU-Kommission lässt mehrere Sorten Gentech-Raps zu
http://derstandard.at/?id=28198... pid6456730

Sprechblase S58, 04.04.07-12:48
Bei "grüner" Gentechnik sehen viele rot
http://derstandard.at/?id=28306... pid6474991

Sprechblase S55, 16.04.07-13:36
Wieso sterben in den USA die Bienen?
http://derstandard.at/?id=28304... pid6548628

ChesneyB
21.02.2008 11:55

Bledsinn! Die Ursache des Bienensterbens ist nach wie vor nicht bekannt. Nachzulesen hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bienensterben

Und Details über den Zusammenhang mit Bt finden Sie hier im Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bien... tzpflanzen

(Abaer Hauptsache, Sie haben hier wieder eine Ihrer Verschwörungstheorien zum besten geben können.)

Werner Auer 
21.02.2008 15:10
Ihr Kommentar ist wohl ein "Bledsinn" (Blödsinn)

Sie wissen nicht woher, aber schreiben halt einen "Bledsinn". Augen auf und beobachten - also Ursachenforschung betreiben und nicht haltlose Polemik. Es gibt viele natürliche Verdrängungsbeispiele die eindeutig eine kritische Beleuchtung durch Vernunft und Beobachtung belegt sind (z.B. Kaninchen in Australien, Barsche im Viktoriasee, Auswirkungen von Monokulturen usw.)

F S 3 
21.02.2008 17:31
Danke für diese wahren Sätze…

…Wenn jemand "Wiki" zu solchen Themen zitieren muß, hat sich jegliche Antwort eigentlich erübrigt, abgesehen vom "nix bekannt". Ich habe mich lange und gründlich mit dem Bt-Mechanismus auseinandergestzt, und denke daß - wie üblich - bloß wiederum eine Profitmaximierung f.d.Konzern dahintersteckt-und dieses ewige "Wohl f.d.Menschheit-Liebe-Eierkuchen" nur d.vordergründige Aufhänger ist.

Bei den Zulassungstests durch d.staatlichen Aufsichtsbehörden werden maßgebliche Faktoren nie berücksichtigt, bzw. unterliegen erst gar keiner Prüfung, da sie entweder wissenschaftlich erst gar nicht anerkannt, oder unbekannt sind.

Wiki verkommt bei solchen, wie auch anderen politischen Themen, zur reinen PR-Plattform mit Kontrollgarantie…

hdgng
21.02.2008 18:46

Dann stellen Sie uns bitte Quellen zur Verfügung die Ihre Argumentation bei den Bienen untermauern. Die Referenz auf einen Zeitungsartikel ist wohl wissenschaftlich noch weniger relevant als Wikipedia (weiters ist der Link nicht mal mehr öffentlich verfügbar). Würde also mit der Kritik etwas vorsichtiger sein.
Nun ein paar weitere Fragen: Welche maßgeblichen Faktoren spielen bite eine Rolle, wenn sie wissenschatlich NICHT anerkannt sind? Sie wissen dass BT auch in der Natur vorkommt?
Zu den wahren Sätzen ihres Vorposters: Die sind zwar wahr haben aber nichts mit dem Thema zu tun um das es bei der Diskussion geht (GM Food)
Ansonsten freue ich mich auf wissenschaftliche Referenzen, die das Thema behandeln.

fliegendes Bettgestell 
21.02.2008 22:07
Wenn man schon wissenschaftlich vorgehen will

Es stimmt zwar, dass bisher kein Zusammenhang zwischen der Verbreitung genmanipulierter Pflanzen und dem Bienensterben nachgewiesen wurde, allerdings konnte auch nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Zusammenhang doch existiert.

hdgng
21.02.2008 22:38

Ich habe nicht behauptet, dass es keinen Zusammenhang gibt. Die Frage nach den Quellen war ernst gemeint: Ich habe das Thema bis jetzt nur über div. Nachrichtenseiten verfolgt und bin nicht up2date. Bin deswegen an wiss. Quellen interessiert, die das Thema behandeln. (Könnte nat. auch suchen, aber falls sich schon wer damit besch. hat...)

ChesneyB
21.02.2008 16:46
2

Und wo soll in meinem Kommentar haltlose Polemik sein? Das müssen Sie mir erst mal erklären!

ChesneyB
21.02.2008 16:42

Aus der Wiki:

"Allerdings gibt es weder hier noch bei irgendwelchen anderen von CCD betroffenen Stöcken Hinweise darauf, dass sie jemals Maispollen gesammelt hätten. CCD trat – wenigstens in den USA – vielmehr fast ausschließlich an Orten auf, wo kein genmanipulierter Mais angebaut wird. Auch waren Bienen aus anderen Gebieten außerhalb von Pennsylvania nicht signifikant mit Nosema infiziert. Selbst wenn also ein solcher Zusammenhang mit genmanipulierten Nutzpflanzen bestehen sollte, könnte dieser höchstens bei einer sehr geringen Zahl der bekannt gewordenen Fälle von CCD eine Rolle gespielt haben."

Dort gibt es sogar Quellenangaben. Folgender Link ist auch interessant: http://www.biosicherheit.de/de/sicher... .doku.html

... zoroaster
18.02.2008 16:45
IST DOCH OK!!!

Zuerst verdient man mit den GenTech-Pflanzen, dann nochmal mit Chemie.
Wenn wir dann noch die "Terminator-Technologie" haben, und die Wildtyp-Pflanzen weg sind, dürfte dies für eine ganz gute Gewinnspanne sorgen.

MfG,
-zoroaster-

gigngogn
18.02.2008 17:36
Und herkömmliche Hochleistungsorten sind anders?

Zur ihrer Information, auch die jetzige Hochleistungsorten sind alle Hybriden, die Samen dieser Typen können sie nicht wieder aussähen und sich eine Ernte erwarten.

Antonietta Tumminello 
18.02.2008 11:52
Die wirtschaftliche Nutzung der Gentechnologie ist an die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen oder Organismen gebunden und hier entsteht ein großes Gefahrenpotential.

Es fehlen jegliche Vorstellung und Risikoanalyse darüber, was unter Freilandbedingungen eintreten kann. Der einmal freigesetzte gentechnisch veränderte Organismus kann nie wieder eingefangen werden und seine Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht des Biotops sind nicht einmal abschätzbar.

Die Flächen mit den drei wichtigsten gentechnisch modifizierten Sorten Soja, Mais und Raps sind deutlich gewachsen. Demgegenüber ist die insektenresistente Baumwolle in den Vereinigten Staaten rückläufig. Bei den genannten vier Pflanzenarten ist der Anteil der gentechnisch erzeugten Sorten am gesamten Saatgut auf knapp ein Viertel gestiegen.

F S 3 
20.02.2008 20:47
Siehe HIER…

+ BT TRANSGENE IN WASSERSYSTEMEN ENTDECKT
================
Das Kanadische Umweltministerium (auch als Environment Canada bekannt) fand heraus, dass das als Pestizid verwendete Bazillus thuringiensis-Gen „cry1Ab“ aus genmanipuliertem Mais in Wasserflächen nahe den Anbaugebieten der Bt Nutzpflanzen überlebt hat. Wechselnde Mengen des cry1Ab-Gens wurden in Proben aus dem Sediment, Erdboden und Oberflächenwasser gefunden. Die Sedimente enthielten etwa100-mal mehr cry1Ab-DNS als das Oberflächenwasser.…

http://www.gmwatch.org/archive2.... arcid=7545

hdgng
21.02.2008 19:17

Ich zitiere aus dem von Ihnen genannten Artikel: "Wegen der Sorge, dass das cry1Ab-Gen durch horizontalen Gen-Transfer in Mikroorganismen eindringen könnte, empfehlen die Forscher, dem Schicksal von Transgenen durch gezielte Überwachung mehr Aufmerksamkeit zu schenken."

Darf ich hier darauf hinweisen, dass "Bacillus thuringiensis" ein Bakterium (also Mikroorganismus) ist, das über dieses Gen verfügt und von dem auch das Gen stammt, dass in die BT Pflanzen integriert wurde? Ich kann leider nicht auf den Original Artikel zugreifen, aber auf die Zusammenfassung der Herausgeber dieser Seite würde ich mich auf keinen Fall verlassen. Bevor Sie vielleicht andere kritisieren sollten Sie mal überdenken wie Sie selbst mit Quellen/Informationen umg.

hdgng
21.02.2008 19:05

Ich darf hier eine Überschrift aus dem von Ihnen erwähnten Artikel zitieren:
"+ AFRIKAS HIRSE GERETTET: GENMANIPULIERTE HIRSE WIEDER ZURÜCKGEWIESEN!"

Wo ist hier bitte die Objektivität geblieben?

hdgng
21.02.2008 18:58

Wenn Sie schon von Referenzen spreche: Wenn ich mir die von Ihnen gennante Seite anschaue, dann sehe ich dass dort stark gegen den Einsatz von GM Pflanzen usw. geschrieben wird. Ist ja ok, ist eine Meinung. Nur ist so eine Quelle mit der gleichen Vorsicht zu behandeln wie eine Seite eines Biotech Unternehmens. Verstehe also in diesem Zusammenhang in keinster Weise warum Sie Wikipedia kritisieren. Dort ist wenigstens die Möglichkeit gegeben Falschinformationen/Propaganda usw. zu korrigieren. Hier nicht. Wenn schon wiss. Referenzen dann bitte aus Peer Reviewed Journals/Konferenzen usw.

Geschäftstüchtiger Depp
18.02.2008 10:15
"Strategie der Biotech-Unternehmen, nun mehrfach Gifte in Gentechpflanzen einzubauen.."

sidn wir wirklich so dumm, dass wir unsere lebensmittel zu Todesmitteln umbauen ?

hdgng
18.02.2008 11:39

Die Gifte die vom BT Gen erzeugt werden sind für Menschen und Tiere ungefährlich. Das steht im Kontrast zu anderen Pflanzenschutzmitteln, die für den Menschen auch giftig sind. Das Ziel ist es Gene einzubauen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verhindern, die eben die von Ihnen beschriebene Gefahr darstellen.

Hintergrundinformationen zu BT gibt es auf
http://en.wikipedia.org/wiki/Bt
http://www.extension.umn.edu/distribut... C7055.html
bzw. vielen weiteren Quellen von Universitäten wenn man bei Google danach sucht.

ChesneyB
18.02.2008 16:30

"Das Ziel ist es Gene einzubauen, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verhindern, die eben die von Ihnen beschriebene Gefahr darstellen."

Und genau dieses Ziel wurde nicht erreicht, weil das Gift in die Nahrungskette gelangt und die Schädlinge dagegen resistent werden. Daher muß man ein Vielfaches der bisher versprühten Menge oder andere, auch für Tiere und den Menschen gefährliche Gifte verwenden. Man hat damit genau das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte.

hdgng
18.02.2008 19:40

Ja, aber die Gentechnologie ist nicht der Verursacher. Es war/ist klar dass sich die Schädlinge aufgrund der Evolution anpassen. Diesen Prozess haben Schädlinge und Pflanzen schon seit dem es sie gibt durchgemacht und werden Sie auch weiterhin durchmachen. Das gleiche passiert ja auch in anderen Bereichen (z.B. Resistenz gegen Antibiotika, Malariamedikamente usw.). Die Gentechnologie verschafft aber den Vorteil hier gezielt entgegen zu wirken (nicht nur bei Pflanzen) und eröffnet Möglichkeiten die viel effizienter sind als das bisherige Kreuzen/Selektieren von Arten mit gewünschten Fähigkeiten. Änderungen des Erbguts passieren auch laufend in der Natur in der Form von Mutationen/Kreuzen usw. (Beispiel: Grippeviren)

fliegendes Bettgestell 
18.02.2008 21:25
Na sicher ist die Gentechnologie nicht schuld!

Die Viecher wären ja auch von alleine gegen BT immun geworden, ganz ohne Gentechnologie, selbstverständlich, ja, ja!

hdgng
18.02.2008 21:42

Hab mich leider etwas unklar ausgedrückt. Ja durch die Gentechnologie wurde das BT Gen in die Pflanze eingebaut. Aber: Die Schuld an der Resistenz ist nicht direkt dadurch begründet. Aufgrund der Evolution wird immer die Population selektiert, die am besten angepasst ist. Dies ist aber unabhängig davon ob nun Pflanzenschutzmittel, Gentechnologie oder ein natürlicher Evolutionsprozess beteiligt ist. Die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika ist durch den gleichen Prozess begründet.
Die Immunität der "Viecher" gegen BT hat nichts mit Gentechnologie zu tun sondern ist durch die Evolution begründet.

ChesneyB
19.02.2008 10:16
2

Nur daß wir uns richtig verstehen: ich bin nicht generell gegen die Anwendung der Gentechnik, aber gegen deren Anwendung durch die Nahrungsmittelindustrie. Um die Bauern von den Lieferanten abhängig zu machen, war der erste Schritt der Verkauf von Hybriden und der nächste ist genteschnisch verändertes Saatgut. Da die Nachbarfelder der Bauern, die das Zeug nicht gekauft haben, dadurch verunreinigt werden und das Zeug auch noch patentiert ist (man braucht zum Anbau daher eine Lizenz) kann man diese Bauern wunderschön verklagen und dazu zwingen, den Mist auch zu kaufen. (Passiert schon - Monsanto hat da schon einige Prozesse gewonnen.) Und die Justiz in den betroffenen Ländern spielt da leider (unsinnigerweise) mit.

hdgng
19.02.2008 13:34

Irgendwie blicke ich bei dem Forum nicht ganz durch. Ich habe Ihren 1. Teil als Mail erhalten. Aber im Forum ist er nie erschienen.
Zu 1: Da haben Sie natürlich recht, indirekt ist die Abhängigkeit gegeben.
Siehe dazu meine Antwort 2 Postings weiter unten, da habe ich die Argumentation und den Hintergrund meiner Beiträge noch mal begründet.

ChesneyB
20.02.2008 15:10

Siehe meine Antwort auf mein eigenes Posting - offenbar wurde der erste Teil später dann doch freigeschaltet. :-)

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