Ubuntu setzt für Virtualisierung auf KVM

13. Februar 2008, 08:36
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Wird in kommender Server-Release fix integriert sein - Linux-Konkurrenz konzentriert sich momentan vor allem auf Xen

Einen eigenen Weg in Fragen Virtualisierung beschreitet Ubuntu: Im Gegensatz zu anderen großen Linux-Distributionen, die auf Xen setzen, will man sich im Bereich Virtualisierung vor allem auf die Kernel based Virtual Machine (KVM) konzentrieren.

Default

Laut einem Eintrag in den Ubuntu Weekly News soll KVM bereits mit der kommenden Release zum Default in der Server-Ausgabe der Software werden. Unter den unterschiedlichen getesten Möglichkeiten - unter anderem auch Xen und Virtualbox - habe sich KVM als geeignetste für die eigenen Bedürfnisse herausgestellt, so Ubuntu-Entwickler Sören Hansen.

Kernel

KVM ist noch eine relative junge Lösung, hat aber mittlerweile bereits den Weg in den Default-Linux-Kernel geschafft. Zum Management setzt man dabei auf die libvirt und das von Red Hat entwickelte grafische Tool virt-manager. (apo)

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    Virt-Manager
    Die maßgeblich von Red Hat entwickelte Software unterstützt nicht nur Xen, sondern kann auch virtuelle Maschinen von KVM und QEMU verwalten

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