Modu - das Handy für den Eigenbau

13. Februar 2008, 13:24
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In austauschbare Hüllen wird eigentlicher Handykern gesteckt - Mobiltelefon soll zum echten Modeartikel werden

Der israelische Handy-Hersteller Modu hat drei Mobilfunkanbieter für seine Idee eines modularen Mobiltelefons gewonnen. In die austauschbaren Hüllen des Geräts wird ein Modul gesteckt, das es erst zum richtigen Handy macht.

Vertrieb

Das Modu-System wird ab 1. Oktober in Italien von Telecom Italia, in Russland von OAA Vimpel Communications und in Israel von Cellcom vertrieben. Die Hülle enthält bereits Bauteile wie eine Tastatur oder eine Kamera. Was ihr noch fehlt, sind Antenne und der Chip, der zum Telefonieren gebraucht wird. Dafür gibt es einen Steckplatz. Das Gerät ist etwas kleiner als ein iPod Nano, hat einen kleinen Bildschirm und eine eingeschränkte Tastatur, so dass das Gerät allein schon als rudimentäres Handy zu gebrauchen ist.

Begeisterung

Modu-Gründer Dov Moran erklärte, der italienische Anbieter sei begeistert, weil das Handy nun zum echten Modeartikel werde, das alle paar Monate aktualisiert werden könne. "Damit kann man eine Winter- und eine Sommerkollektion machen", sagte Moran. Die Netzbetreiber seien interessiert daran, ihre Kunden öfter im Geschäft zu sehen, nicht nur alle zwei Jahre bei der Erneuerung eines Vertrags. (APA)

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Modu

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    foto: hersteller
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