Zarafa statt Exchange Server

24. Februar 2008, 18:21
13 Postings

Der Exchange-Server ist einer der Bestseller aus dem Hause Microsoft. Der Mail- und Kalenderserver hat in den letzten Jahren Standards gesetzt. Für den Endanwender erschließen sich die Vorteile primär im Zusammenspiel mit Outlook.

Der Exchange-Server ist einer der Bestseller aus dem Hause Microsoft. Der Mail- und Kalenderserver hat in den letzten Jahren Standards gesetzt. Für den Endanwender erschließen sich die Vorteile primär im Zusammenspiel mit Outlook.

Basis

In den Exchange-Gewässern fischt auch die junge Groupwarelösung Zarafa - die Linux und andere freie Software als Basis nutzt. Zarafa realisiert sowohl die Nutzung über MS Outlook 2000 bis 2007 mit Groupwarefunktionen als auch über WebAccess im Outlook Look & Feel sowie IMAP- und iCal-Anbindung.

Integration

Der Zarafa-Server läuft unter allen gängigen Linux-Distributionen und lässt sich in bestehende E-Mail-Umgebungen integrieren. Er bietet dabei auch Unterstützung nahezu aller mobilen Geräte durch den eigens entwickelten kostenfreien Pushdienst Z-Push. Blackberry-Nutzer bleiben allerdings außen vor. "Vorerst", wie Andreas Rösler von Zarafa Deutschland gegenüber dem WebStandard betont.

Kosten

Als Vorteil gegenüber Exchange sieht er, neben dem Linux-Unterbau, die Preisgestaltung: "Wir bieten sämtliche Features, die Exchange beinhaltet - zu weniger als 50 Prozent des Lizenzpreises von Microsoft".

Nutzung

In Österreich nutzen 400 Mitarbeiter der Österreichische Nationalbibliothek Zarafa. P> Zur Cebit soll Zarafa 6.00 vorgestellt werden. Die neue Version wurde um Funktionalitäten wie den neuen Cached/Offline-Modus für Outlook, den Multi-User Kalender im WebAccess und neue Enterprise-Level-Funktionen (Attachments sind z.B. optional aus der Datenbank entfernbar) erweitert. Zusätzlich will das Unternehmen eine Hosting-Version auf den Markt bringen, die Multidomain-fähig ist. (sum)

Link

Zarafa

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.