Antirassistische Mengenlehre

10. Februar 2008, 20:26
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Samstagabend fand die jährliche "Zaramonie" im Wiener Palais Auersperg statt

Charityveranstaltungen zu kritisieren gehört sich nicht. Schließlich geht es um Wichtiges. Und dass "Zara" (zara.or.at, die Organisation dokumentiert Rassistisches und Diskriminierendes) auch und gerade in Österreich wichtig ist, steht außer Frage. Aber Gutsein allein macht noch kein volles Haus. Samstagabend fand die jährliche "Zaramonie" im Wiener Palais Auersperg statt.

Aber irgendwer dürfte vergessen haben, dass in Ostösterreich am Wochenende die Semesterferien begonnen haben: In den vergangenen Jahren war das von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eröffnete Fest überlaufen gewesen, heuer war das Gedränge enden wollend. Aber, trösteten sich Miriam Hie (Ex-Moderatorin), Theresia Haidlmayr (grüne Nationalratsabgeordnete) und Gery Keszler (Life-Ball-Organisator), so konnte man eben ohne Schubserei sehen, was im auch im "echten Leben" gilt: Die Mehrheit ist immer die Summe vieler Minderheiten. (Thomas Rottenberg, DER STANDARD; Printausgabe, 11.2.2008)

  • Haidlmayr, Keszler, Prammer, Hie (v. li.) bei der "Zaramonie" gegen Diskriminierung.
    foto: rottenberg

    Haidlmayr, Keszler, Prammer, Hie (v. li.) bei der "Zaramonie" gegen Diskriminierung.

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