
Ein Stück, zwei Versionen
Laut Angaben der Zeitung betrat eine Frau mit ihrer dreijährigen Tochter eine Filiale der Stuttgarter Volksbank um Geld zu beheben. Nachdem Abhebevorgang fiel der 34-Jährigen auf, dass ihre Tochter schmutzige Fußspuren auf dem Steinboden hinterlassen hatte. Sie lief daraufhin zum nächstgelegenen Drogeriemarkt um die Spuren mit Feuchttüchern zu beseitigen. Wie die Frau den Stuttgarter Nachrichten mitteilte, musste sie aufgrund eines Arztbesuches die Bank daraufhin schnell verlassen und konnte die Angestellten nicht mehr informieren.
Videoüberwachte Verunreinigung
Auch wollte sie verhindern, dass ihre Tochter weitere Spuren in der Bank hinterlässt. Der Vorfall ereignete sich schon Anfang Dezember 2007, Aufregung herrscht aber erst jetzt, der Grund: Die Mutter erhielt ein Schreiben der Bank in dem es heißt: "aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungskosten aufzukommen." Die Kosten beliefen sich auf 52,96 Euro für "eine Stunde Arbeitszeit Meister/Obermonteur".
Video und KundInnendaten
Laut Angaben des Bankinstitutes wurden die Videoaufzeichnungen kurz nach dem Entdecken der Verunreinigung ausgewertet. Zudem wurden die KundInnendaten der Leute, die in diesem Zeitraum Geld behoben hatten, eingesehen. Nach den Medienberichten wurde auch die Aufsichtsbehörde für Datenschutz im Innenministerium von Baden-Württemberg auf den Fall aufmerksam. Gegenüber den Stuttgarter Nachrichten erklärte deren Leiter Günter Schedler, dass man sich die Frage stellen müsse, ob diese Vorgehensweise gerechtfertigt war. "Auf den ersten Blick haben wir einige Zweifel daran", so Schedler.
Es war das Kind und nicht der Hund
Die Sprecherin der Bank wiederum sieht in dem Vorgehen "grundsätzlich kein Problem". Die Auswertung des Videomaterials sei rechtens und zulässig. Eine solche Vorgehensweise sei Usus, da es immer wieder Fälle von Vandalismus gegeben habe. Die Sicht der Bank auf den Zwischenfall im Foyer stellt sich inzwischen anders dar. Es soll sich demnach nicht um Hundekot gehandelt haben der den Eingangsbereich verunreinigt hatte, sondern das dreijährige Kind habe seine Notdurft im Foyer verrichtet, die Kundin habe dies zudem auch bemerkt, wie auf den Videoaufzeichnungen klar zu sehen sei.
Der Datenschutz
Die deutsche Aufsichtsbehörde für Datenschutz will - egal ob Kinder- oder Hundehaufen - aufgrund dieses Zwischenfalls, nun genau prüfen, wie Geldinstitute mit ihren Überwachungsdaten umgehen und hat zudem einen ausführlichen Fragekatalog erstellt, der Licht ins Überwachungskameradunkel bringen soll.
Gütliche Einigung
Der Fall sorgte in Deutschland für einigen Wirbel. Am Mittwoch bedauerte die Bank die "Eskalation im Falle der Verunreinigung ihrer Filiale in Degerloch" und kündigte eine "gütliche Einigung mit der Kundin" an. (red)
Darstellung besser als das weitläufige Klischee des Kriminellen - In mehr als 80 Prozent der Filme positiv dargestellt
Durch Vermietung von virtuellen Werbeflächen soll eine Million Euro lukriert werden
Die Doku "The People vs. George Lucas" wurde aus Fanbeiträgen erstellt und geht der Frage nach, wem Star Wars eigentlich gehört
Onlinetreffs versprechen Liebesglück durch Wissenschaft - Persönlichkeitstests stellen immer noch die Mehrzahl
Angeblich Streit über Internet-Eintrag
Im Fotoband "Noi amiamo Silvio" wird Italiens Ministerpräsident mit ordentlicher Photoshop-Unterstützung gehuldigt
Knappe mobile Kommunikationsformen bevorzugt
PC im Unterricht für Lehrerverband überschätzt - "Viel wichtiger wäre es, das Lesen zu fördern"
Erlös von 23.000 Euro soll in Finanzierung von Studium fließen
CNN zeigt Not der Erdbebenopfer mit moderner Version von Google Street View
Frau bemerkte SOS-Zeichen im Internet und verständigte Polizei
Festival für Kunst und digitale Kultur widmet sich vergangenen und gegenwärtigen Vorstellungen von der Zukunft
Von Muggle Quidditch bis zum Flugverkehrskontroll-Simulator - mit YouTube-Anleitungen
Neuen Medien bieten "seelsorgerisch unbegrenzte Perspektiven"
Tüftler nutzte Blu-ray-Diode um Luftballons platzen zu lassen - Lautsprecher imitiert Schuss-Geräusche
Online-Umfrage: Shopping und Beruf sind die wichtigsten sozialen Treffpunkte
Der Science-Fiction hat bei Chinesen einen Nerv getroffen, weil sich viele durch die Geschichte an das Schicksal ihrer eigenen Familien erinnert fühlen
Verrücktes Stop Motion-Video "Ninja's Unboxing" erobert YouTube
Spanischer Links-Politiker Llamazares als Vorbild für Fahndungsfoto von Bin Laden verwendet
US-Unternehmen erfindet neues Satzzeichen - bereits zum Patent angemeldet
"Das liebste Gadget ist immer das neueste" - Besitzt neben zwei iPhones auch noch ein Motorola Droid
Die Schäden des verheerenden Erdbebens sind auch auf den Satellitenaufnahmen sichtbar
US-Meeresbiologen wollen "Roboat" nutzen - Förderanträge in USA und Österreich gestellt
Mehr als 19.300 Menschen haben eine Website des Roten Kreuzes genutzt
3D-Film macht erneut Schlagzeilen mit zensierter Sex-Szene, rauchender Sigourney Weaver und von Kommunisten geforderter Verhaftung von James Cameron
Internet-Nutzer verlieren zunehmend ihr Recht auf Privatheit - Vom engen Freundeskreis zur weltweiten Öffentlichkeit
Mit A Story Before Bed wurde eine Plattform geschaffen, die das Vorlesen über alle Distanzen hinweg zum Erlebnis macht
Die Grafiker haben das Foto des Harry Potter-Stars etwas zu stark bearbeitet
Yahoo, Google und Microsoft beendeten im vergangenen Jahr einige Services und Dienste - Auch Wikipedia musste zurückrudern
Hightech-Geräte bestimmen schon Alltag von Kindern - Schon wenige Jahre machen Unterschied in Wahrnehmung
Rekordwintereinbruch in den USA dürfte bei manchen die Nerven blank legen - Polizist versieht nun Innendienst- Video sorgt bei YouTube für Rekordzugriffe
Drei von vier haben Sex mit Internet-Bekanntschaft
Professor empfiehlt diese Begriffe aus dem Alltag zu verbannen, da sie nur Stereotype fördern würden
Neuigkeiten auf der Messe in Las Vegas
Dreidimensionalität erzeugt bei manchen Kinobesuchern Kopfschmerzen - das lässt sich austricksen
Kinokarten-Verkäufe übertrafen 2009 die Einnahmen mit DVDs - 3D-Filme und Online-Portale sollen Home Entertainment ankurbeln
27-jähriger findet seine virtuelle Freundin aus dem Nintendo DS-Spiel "Love Plus" besser als eine echte Frau
ORF-Diskussionsrunde wurde von YouTube-Nutzerin mit dem Sketch zur Volksfront von Judäa neu vertont
Update: Video zu US-Amerikanerin und ihrer wenig unterhaltsamen Grenzkontrolle in Israel aufgetaucht
Video zeigt Fußballerin, wie sie ihre Mitspielerinnen attackiert
Noch ein dürres Photoshop-Model - "Was zur Hölle ist los bei Ralph Lauren?"
Die Aufreger, Gadgets, Games, Sensationen und Skurrilitäten der IT-Welt - eine Ansichtssache
Mark Coleran sind die wahnwitzigen Software-Designs aus Filmen wie The Bourne Identity und Mission Impossible 3 zu verdanken
Was sich in so manchen Computer-Gehäusen und Tastaturen einnistet, spottet jeder Beschreibung
Der Blog PhotoshopDisasters findet sie alle - die offensichtlichen Grafik-Pannen und jene, die erst auf den zweiten Blick auffallen
In North Carolinas Abwasserkanälen hausen seltsame Kreaturen - Video stürmt YouTube
Sie sind superintelligent, haben Kontrolle über alles und trachten nach dem Leben ihrer Erbauer - die bösesten Rechner der Filmgeschichte
Sicherheits-ExpertInnen geben Tipps wie man sie verhindern kann - Viele ProgrammiererInnen sind sich der Gefahren gar nicht bewusst
.. wenn sich so gusto-organisationen durch ihr behaviour outen. spechtel-angriff & rasterfahndung anwerfen, weil ein kleines kind in die sch..ße getreten ist.
wenn man aber aber nicht mutter&kind ist, sondern einer, der geldbündel nylonsackerl-weise rein oder raus trägt, der darf wahrscheinlich mitten ins marmor-foyer sch.... und ein livrierter bringt ihm dann noch die tolle rolle..
stressfaktor vierbeinige kotpumpen... :(
ansonsten eine frechheit dieser bank diesen horrenden betrag einem kunden in rechnung zu stellen!
also, ich würd mein konto kündigen, mir eine andere bank suchen und sämtliche kotpumpen zur weiteren verwendung nach z.b korea schicken...
Es sollte wohl klar sein, dass es sich um private Räumlichkeiten handelt. Keiner muss dort hineingehen, keiner muss diese Bank wählen. Es gibt auch andere Banken und es gibt auch Bankomaten im Freien. Es sollte eigentlich auch klar sein, dass man für das einsteht, dass man verursacht. Auch wenn es unabsichtlich war. Die Bank handelt dann sicher kulant. Aber Dreck machen und abhauen?
Der Aufstand hier im Forum zeigt, wie sich der Mob das gesellschaftliche Zusammenleben vorstellt. Jeder soll straffrei überall hinschei**en dürfen und zusammenräumen sollen das gefälligst die anderen. Bravo. Als Steuerzahler und Kunde sehe ich das anders. Räumt euren Dreck gefälligst selbst weg.
Waldi mal wieder durch Ihren Garten streift, halten Sie dann mit der Gattling drauf?
Was Ich sagen will; klar gehört das Foyer der Bank, trotzdem muss Sie sich auch dort an den Datenschutz zu halten. Das hat nichts mit der Wahl einer Bank zu tun, es hängt damit zusammen dass es Gesetze gibt.
Eines können Sie nicht leugnen: Die Frau bzw. das Kind der Frau hat fremdes Eigentum verschmutzt. Die Details sind sekundär (wieviel Schmutz, welche konkreten Umstände, uvam.). Heute gibt es Mobiltelefone, in den Foyers sind Telefonnummern angeschlagen, letztlich kann man sogar einen Brief schreiben. Und jede Bank wird Kulanz signalisieren - denn man will schlechte Presse wegen ein paar Euros vermeiden. Entschuldigung und fertig. Was aber, wenn "Kundeschaft" allzu rotzfrech ist? Muss man sich wirklich alles gefallen lassen? Ich finde nicht.
Die Leute können alles, wenn es um ihre eigenen Sachen geht. Bei fremdem Eigentum ist das aber plötzlich ganz anders. Mit Geld lässt sich diese Asymmetrie aber glücklicherweise gut ausgleichen.
Wenn die Bilder von mir wegen einem Banküberfall o.ä. auswerten, dann ist das OK.
Aber wegen so einer SCHEISSE (im wahrsten Sinne des Wortes), ist das nicht ok!!!
Die Auswertung hat ausserdem sicher wesentlich mehr gekostet, als die "Reinigung".
Zudem ist eine Bankfiliale ein Raum, den die Bank zum Betreten für Kunden vorgesehen hat.
Wenn die 3-Jährige das absichtlich gemacht hätte, ...
... aber wer sowas glaubt ...
Wenn das bei meiner Bank passieren würde, würde ich definitiv zu einer anderen wechseln.
Gerade eine Kunden-Bank-Beziehung benötigt eben Vertrauen.
...es geht nicht um das Verhalten des kleinen Kindes. Es wird der Bank klar sein, dass ein kleines Kind das nicht absichtlich macht. Es geht um den Anstand der aufsichtspflichtigen Person. Bedenken Sie, dass die Frau der Bank nicht Bescheid gesagt hat.
Zum Datenschutz: Wo ist das Problem? Die Aufnahmen wurden im privaten Bereich gemacht, die Kunden wissen in der Regel Bescheid, dass sie gefilmt werden. Das ist ja auch zu ihrem Schutz. Was ist das für ein "Schutz", wenn ich zwar filmen, aber nicht auswerten darf?
ISt es Ihrer Ansicht nach notwendig, Gesetze einzuhalten?
Kennen SIe das Daternschutzgesetz?
---
ODer Anders gefragt: Denken SIe, dass eine zivilrechtlich verfolgbare Handlung das Setzen eines strafbaren Tatbestandes rechtfertigt?
---
Vermutlich kennen SIe aber die gesetzliche Lage nicht, und verstehen mein Posting auch nicht, und werden wieder mit Ihrem üblichen entrüsteten uninformierten Herumgeposte antworten.
Freut mich, dass sie den Tathergang als einziger (na ja, so mancher andere Poster auch noch) kennen, und eine Verurteilung aufgrund schlagender Beweise bilden. Sie sollten die privaten Räumlichkeiten ihres Denkaperates reinigen, bevor sie jene der Bank mit Vorurteilen auf kosten der Bürger und des Datenschutzes fordern.
...jemand in den Aufzug kackt, dann sind Sie auch voller Freude, ja? Und finden das ok? Und behindern die Ausforschung des Täters aktiv - wegen Datenschutz und so. Oder finden Sie es nur ok, wenn das anderen passiert. Am besten einer "reichen" Bank, weil die kann sich das putzen eh leisten.
Und: Ich verurteile keine Person, sondern ein bestimmtes Verhalten. Das haben Sie offenbar nicht bemerkt. Angesichts Ihrer Wortwahl dürfte es bei Ihnen mit dem Anstand und dem Respekt vor anderen aber auch nicht weit her sein...
Wäre die Dame Kundin der Filliale gewesen, hätte man wohl kaum "Daten auswerten" müssen (ich nehme an, da hätte man sie auch so erkannt)
Wenn Sie aber z.B.: überhaupt nicht Kundin der "Stuttgarter Volksbank" sonder, was weiss ich der "Deutschen Bank" - DANN bekommt die Story aus Datenschutz-Blickwinkel eine wirklich "pikante Note".
(Ansonsten schließe ich mich dem zusch**-Posting weiter unten an! Auf der einen Seite Millarden verzocken und dann wegen 55,- € kleinich sein?) Himmel! ....selbst wenn's das Kind war! ........
es kann nur eine kundin der bank gewesen sein, da bei solchen transaktionen nur die kontodaten, nicht aber name und adresse verspeichert werden.
wenn sie ein geschäft haben und das kind eines kunden sch… ins eck (falls sie büroangestellter/ beamter sind: ins eck ihres büros, etc.) und der kunde geht, ohne was zu sagen, mit dem kind bei der türe raus, dann sehe ich mir ihre reaktion an.
sie werden sicher lachen, den mist selber wegräumen und „schwamm drüber“ sagen!
ganz sicher.
und das die stuttgarter volksbank abschreibungen wegen subprime finanzierenden wertpapieren hat, ist mir neu; und ich vermute mal: ihnen auch.
aber einfach mal drauflos posten; so richtig kennt man sich zwar nicht aus, aber es klingt gut. gell?!
vor meine Überlegung auf eine ganze Reihe von Annahmen zu stellen, obwohl das keine "Annahmen" sondern "Fragen" waren - "argumentieren" dagegen aber selber mit einer ganzen Reihe von Annahmen.
Vielleicht muss man es Ihnen und dem Bingo"-Claqueur nur noch einmal erklären?
Meine Frage war: Wie bedenklich wird das erst im Sinne des Datenschutzes, FALLS die betreffende Kundin weder Kundin dieser Filliale noch irgend einer anderen Fillale der Stgrtr Volksbank war!
Ich hab echt langsam eine Allergie auf diese gesammelten Deppen, die den Ausverkauf immerhin auch ihrer eigenen Privatsphäre, Freiheiten und Bürgerrechte auch noch bejubeln.
Klar! Ein Sch**haufen in einer Bank ist gute Rechtfertigung f.d. Abschaffung der Demokratie! (oder was?)
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.