Getrennte Betten

4. Februar 2008, 16:58
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Eine Familie hat ein gemeinsames Zimmer gebucht, wurde aber in unterschiedlichen Zimmern untergebracht. Es besteht Anspruch auf Preisminderung

Ein Konsument buchte über ein Reisebüro für seine vierköpfige Familie eine Pauschalreise an die spanische Costa Brava. Da seine beiden Kinder noch sehr jung waren, wählte er ein Hotel, das Familienzimmer anbot. Vor Ort musste der Konsument leider feststellen, dass die schriftliche Buchung eines Familienzimmers durch das Reisebüro nicht geklappt hatte. Die Familie war in zwei Doppelzimmern untergebracht, die noch dazu in unterschiedlichen Stockwerken des Hotels lagen.

Nach einer sofortigen Reklamation vor Ort war immerhin eine Verlegung in nebeneinander liegende Doppelzimmer möglich.

>>> Das Europäische Verbraucherzentrum sagt dazu: "Selbstverständlich haben die Konsumenten Anspruch auf die bei der Buchung zugesagten Leistungen. Da sie vor Ort nicht in dem zugesagten Familienzimmer untergebracht wurden, können sie eine Preisminderung gegenüber dem Reiseveranstalter erwirken. Einen Anhaltspunkt für die Höhe der zustehenden Preisminderung gibt die unverbindliche Frankfurter Liste. Da im konkreten Fall die gesamte Urlaubszeit betroffen war, steht der Familie eine Preisminderung von etwa zehn Prozent des Gesamtreisepreises zu." (DER STANDARD/Printausgabe/2./3.2.3008)

Nähere Informationen zum Thema Reisemängel sowie die Möglichkeit zum Download der Frankfurter Liste finden Sie unter dem unter europakonsument.at/reisen.

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    Wer ein Familienzimmer bucht will auch gemeinsam wohnen.

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