Auf der Homepage des Parlaments wird der Beruf der freiheitlichen Nationalratsabgeordneten mit "Hausfrau" angegeben. Gemeinsam mit ihrem Mann, Horst Rosenkranz, einem ehemaligen Aktivisten der verbotenen NDP, hat die 49-Jährige insgesamt zehn Kinder. Deren Namen sind gewissermaßen auch ein Statement: Hedda, Ute, Alwine, Sonnhild, Volker, Hildrun, Mechthild, Arne, Horst und Wolf.
Der Buchautor Hans Henning-Scharsach bezeichnete Rosenkranz 1995 als Beispiel für einen "Kellernazi" und wurde dafür in Österreich wegen Verleumdung verurteilt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sah dieses Urteil allerdings als Verletzung des Rechts auf freie Meinung, Rosenkranz' Einstellung zum Nationalsozialismus könne durchaus als zwiespältig angesehen werden.
Seit 2002 sitzt Rosenkranz für die FPÖ im Nationalrat, und sie blieb der FPÖ treu: Die BZÖ-Abspaltung machte sie nicht mit, Jörg Haiders Bündnis lehnte sie konsequent ab. (völ/DER STANDARD, Printausgabe, 2.2.2008)
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