Amazon-Tochter lässt sich Webseiten-Fehlerbehandlung patentieren

8. Februar 2008, 11:38
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Statt "404 not found" sollen auf einen anderen Server umgelenkt werden - KritkerInnen sehen neues Beispiel für Trivialpatent

Wieder einmal sorgt ein neues Softwarepatent für Aufregung und erneut steht dabei Amazon im Mittelpunkt. Das Tochterunternehmen A9 hat nun ein neues Patent zugesprochen bekommen, das von KritikerInnen einmal mehr als Paradebeispiel für die Vergabe eines "Trivialpatents" bezeichnet wird.

404

Denn was das bereits im Jahr 2003 beantragte Verfahren tut, ist vereinfacht gesagt, einen Seitenladefehler zu umgehen. Statt einem "404 not found" wird eine passende Ersatzseite ausgeliefert, bei der Umsetzung will man auf einen zusätzlichen Server und eine eigenen Client-Software zurückgreifen.

Cache

Konkret soll dann etwa eine gerade nicht auslieferbare Seite automatisch aus dem Cache geliefert werden. Oder es wird eine andere Seite, die A9 aufgrund des BenutzerInnenverhaltens für passend hält, angezeigt.

Client

Dadurch wird immerhin auch klar, warum Amazon für diese Aufgabe eine Client-Komponente einsetzen will. Diese soll wohl dazu dienen, das Benutzungsverhalten der UserInnen ausführlich mitzuprotokollieren. (red)

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