Zweistelliges Ausstellerplus bei Computer-Fachmesse ITnT

4. Februar 2008, 18:11
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Nachfrage aus dem Ausland steigt - Telekommunikation wird wichtiger - Schwerpunkte auf IT-Sicherheit, E-Government und "Green IT"

Auch in ihrer vierten Auflage lockt die IT- und Telekom-Fachmesse ITnT wieder deutlich mehr Unternehmen an. Mit 439 Ausstellern kann Organisator Reed Exhibitions bei der von 5. bis 7. Februar in Wien stattfindenden Veranstaltung erneut ein zweistelliges Plus gegenüber dem Vorjahr (389 Aussteller) verbuchen. Bei der ersten Messe im Jahr 2005 waren es erst rund 200.

Trends

Die ITnT sei ein "Trendbarometer" nicht nur für die heimische Branche, sondern auch für die angrenzenden Regionen, ist Christian Friedl, Leiter des Geschäftsbereichs Messen, überzeugt. Mehr als ein Viertel der Aussteller komme inzwischen aus dem Ausland. Neu an Bord sind heuer unter anderem Visa Austria/Card Complete oder die Grazer Stadtwerke. Von Branchengrößen wie Hewlett Packard, IBM, Mobilkom Austria oder Oracle gab es erneut Absagen. Erwartet werden an den drei Messetagen rund 17.000 Fachbesucher.

Plus

Bei den ITnT-Themen kann der Bereich Telekommunikation mit einem Ausstellerplus von 30 Prozent besonders stark punkten. Reges Interesse erwarten die Veranstalter im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft auch an Handy-TV. Die von der Bundesregierung initiierte "Plattform Digitales Österreich" will mit Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft wieder das Thema E-Government auf einer 200 Quadratmeter großen Sonderfläche in den Mittelpunkt rücken. Als "Schlüssel für die Angebote der heimischen Verwaltung" soll vor allem die Bürgerkartenfunktion der E-Card beworben werden.

Grün

Weitere Schwerpunktthemen sind heuer "Green IT", also energiesparende Computersysteme, die zum Klimaschutz beitragen sollen, sowie Lösungen zum Management der Kundenbeziehungen (CRM), wo ein Ausstellerplus von 87 Prozent im Vergleich zu 2007 verzeichnet wurde. Dem Klassiker "IT-Sicherheit" widmen sich heuer mehr als 100 Unternehmen. Als Rahmenprogramm sind insgesamt 74 Vorträge und Diskussionsrunden geplant. (APA)

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