Bundesheertruppe machen sich keine Sorgen

1. Februar 2008, 11:36
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Sprecher: "Wir sind über die Kämpfe mit den Rebellen sehr genau informiert" - Lage werde laufend beurteilt

Bei der österreichischen Tschad-Truppe sieht man wegen der jüngsten Entwicklung laut Tageszeitung "Die Presse" (Freitag-Ausgabe) jedenfalls keinen Grund zur Sorge: "Wir sind über die Kämpfe mit den Rebellen sehr genau informiert", wird der Pressesprecher der Truppe, Major Wolfgang Schneider, in der "Presse" zitiert. "Wir beurteilen die Lage laufend gemeinsam mit unseren europäischen Partnern." Ein Vorkommando des österreichischen Bundesheeres war am Mittwoch in der Früh mit einem Transportflugzeug des Typs C-130 in den Tschad geflogen.

Die Offensive der Rebellen mit ihrem Vorrücken auf die Hauptstadt N'Djamena fällt mit dem Eintreffen der ersten EUFOR-Soldaten zusammen, die die Flüchtlinge aus der sudanesischen Krisenregion Darfur beschützen sollen. Zum Vorauskommando gehören laut einem EUFOR-Offizier rund fünfzig Soldaten in N'Djamena und weitere fünfzig in Abeche im Osten des Landes, wo die Kommandozentrale der Friedenstruppe eingerichtet werden soll. Sie bereiten die Ankunft der insgesamt rund 3.700 erwarteten EUFOR-Soldaten vor. (APA)

  • Das Tschad-Kontingent des österreichischen Bundesheeres wurde am vergangenen Dienstag von Verteidigungsminister verabschiedet. Laut Pressesprecher Major Wolfgang Schneider machen sich die Mannen keine Sorgen um den Einsatz.
    foto: der standard/corn

    Das Tschad-Kontingent des österreichischen Bundesheeres wurde am vergangenen Dienstag von Verteidigungsminister verabschiedet. Laut Pressesprecher Major Wolfgang Schneider machen sich die Mannen keine Sorgen um den Einsatz.

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