DataPortability bekommt Microsoft-Verstärkung

28. Februar 2008, 13:49
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420 Millionen LiveIDs als gewichtiger Social- Networking- Faktor

DataPortability hat ein weiteres prominentes Mitglied bekommen, wie aus einem Statement auf der Developer-Seite von Windows Live hervorgeht. Damit unterstützt nun auch Microsoft die Organisation, die für Portabilität, Sicherheit und Schutz von Online-Nutzdaten eintritt.

Google und Co.

Nach dem Beitritt von Google und anderen Internet-Größen Anfang Jänner stößt damit ein weiteres großes Unternehmen zu DataPortability. Angesichts der laut Unternehmens-Angaben über 420 Millionen aktiven Live IDs, die für Windows-Live-Services ebenso wie bei Partnerseiten genutzt werden können, ist Microsoft auch im Bereich Social Networking eine nicht zu unterschätzende Macht. Der Beitritt zu DataPortability wird damit erklärt, dass Microsoft selbst die Beseitigung von Barrieren als logische Entwicklung im Internet sehe.

Live ID

Eine Live ID erlaubt schon jetzt eine einfache Nutzung des ganzen Spektrums der Windows-Live-Services von Webmail über Foto-Sharing bis zu Blogs, ähnlich wie eine GoogleID bei diversen Google-Services. Das Interesse, den eigenen Nutzern noch weitere Teile des Webs mit einem einzigen Login zu erlauben, scheint gegeben. DataPortability wiederum setzt auf OpenID als den offenen Anmelde-Standard für ein grenzenloses Web. Der Erfolg der DataPortabilty-Bemühungen wird also davon abhängen, ob sich Microsoft und Google ebenso wie vor kurzem Yahoo dem OpenID-Standard zuwenden werden.

Die offizielle Ankündigung des Beitritts von Microsoft zu DataPortability sollte offenbar erst in einigen Tagen erfolgen, jedoch gelangte die Information bereits am Mittwoch an das US-Magazin Computerworld. Am Donnerstag folgte die Bestätigung über die Windows-Live-Entwicklerseite.(pte)

  • Windows Live trifft DataPortability.

    Windows Live trifft DataPortability.

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