
Und er malte drastisch aus, was die Folgen eines solchen Angriffs sein könnten: Ohne Computersteuerung könnte die gesamte "kritische Infrastruktur" ausfallen – vom Stromnetz über die Wasser- und Gasversorgung bis zu Handys, Verkehrsampeln und dem öffentlichen Verkehr.
Real
Solche Cyber-War-Attacken sind nicht bloße Science-Fiction oder die Fantasien eines unterbeschäftigten Geheimdienstlers – sie kommen durchaus in der realen Welt vor. Als im April des Vorjahres ein sowjetisches Ehrenmal aus dem Stadtzentrum von Tallin auf einen Soldatenfriedhof verlegt werden sollte, wurden Netze in ganz Estland gezielt angegriffen und lahmgelegt: In der ersten Phase waren "nur" die Websites von Zeitungen sowie die Webseiten für das estnische Bürgerservice unerreichbar.
In der zweiten Phase des Angriffs, die vom 30. April bis 18. Mai 2007 dauerte, brachen die Netze der Regierung ebenso wie die Domain-Server für die ".ee"-Domains zusammen.
Weil auch Banken angegriffen wurden, konnte weder das Internet-Banking bedient werden, noch von den Bankomaten Geld behoben werden.
"Die Folge ist Panik!"
"Die Folge ist Panik!", sagt Unger – und diese würde noch größer, wenn etwa ein Stromnetz (Unger nennt für Österreich den Bundeslastverteiler als Beispiel) zum Ziel einer Attacke würde. So etwas könnte auch Österreich drohen.
Wobei es für die Bürger ziemlich gleichgültig wäre, ob so eine Attacke von Kriminellen, Terroristen oder staatlichen Stellen eines anderen Landes ausgeht – im estnischen Fall wurde gemutmaßt, dass russische Stellen involviert sein könnten.
Billiger als ein Panzer
Ein solcher Angriff bedürfe einer Vorbereitungszeit von 18 bis 24 Monaten – unter anderem, um Sicherheitslücken auszukundschaften, Schadprogramme zu schreiben und dann tausende schlecht gesicherte Rechner unbemerkt als sogenanntes „Bot-Net“ zu infizieren, damit sie auf einen Schlag ein bestimmtes Netzwerk angreifen können. Die Kosten schätzt Unger auf zehn Millionen Euro – "um das Geld kriegen wir nicht einmal einen mittleren Schützenpanzer".
Wie sich ein Land wehren kann? Vor allem dadurch, dass Wissenschaft, Wirtschaft (hier vor allem die Internet Service Provider) und Politik zusammenarbeiten, um Sicherheitslücken zu schließen. (Conrad Seidl, DER STANDARD Printausgabe, 26. Jänner 2008)
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Was man nicht vergessen sollte ist, dass jeder Windows Computer sowiso über die WGA ("Windows Genuine Advantage") eine Möglichkeit eingebaut hat sich zu deaktivieren.
Im Moment wird das von Microsoft nur dafür eingesetzt "Piraten"-Kopien von Windows zu deaktivieren. Es fällt dann noch zusätzlich durch einige Fehler auf so dass auch rechtmässige Besitzer mal deaktiviert werden können.
Aber prinzipiell kann jeder Windows Computer deaktiviert werden.
Es ist wohl keine Frage, dass die US Regierung im Kriesenfall diesen Mechanismus nutzen wird.
(Man beachte hierzu auch: http://derstandard.at/?url=/?re... rt=Infowar )
Man stelle sich vor relevante Industrien wie die Atomkraft, Fernmeldewesen, Flugzeuge... sind mit Windows ausgestattet...
http://www.heise.de/newsticke... ung/102931
Ägypten erklärte unterdessen, eine Durchtrennung der beiden großen Europa-Asien-Kabel durch ankernde Schiffe vor Alexandria sei unwahrscheinlich. In den zwölf Stunden vor und nach dem Auftreten des Internetausfalls sei kein Schiff in der Nähe der Kabel gewesen, teilte das ägyptische Ministerium für Kommunikation und Informationstechnologie mit.
http://politblog.net/nachricht... -beschuss/
Das Internet unter Beschuss
Wer manipuliert die Internet-Infrastruktur?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb weniger Tage gleich drei wichtige Internetkabel unabsichtlich beschädigt werden?
...ob sich wegen der eher gering ausgeprägen Problemlösungskompetenz vieler Politiker hierzulande nicht längst Metapolitiker in der Verwaltung gebildet haben, die nie gewählt und immer nur zwischen ein paar wenigen, ebenfalls nie gewählten, Leuten ausgemauschelt werden?
die Existenzberechtigung abhanden gekommen. Also wurde der Krieg gegen den Terror erfunden damit niemand auf die Idee kommt, die NATO abzuschaffen.
Auch dem ÖBH sind durch die EU und die Nato-Erweiterung die Bedrohungsszenarien abhanden gekommen. Also muss auch hier ein ewiger , unfassbarer und unbesiegbarer Gegner erfunden werden. Zusätzlich zu weltweiten Einsätzen.
nicht die NATO und das ÖBH haben dann ein Problem, sondern jeder einzelne und die Wirtschaft gesamt. IT & Business Security sowie Revisioni sind heute Bestandteil eines jeden mittleren und größeren Unternehmens. Warum nicht auch das Unternehmen Österreich?
Gesundheitsminist. warnt: Rauchen kann....
Bundeskanzleramt warnt: Studiengebühren können..
Innenminister warnt: Ausländer können.....
LH Pröll warnt:....artfremd sein
Frau Winter warnt: ...vor Kinderschändern
Der Umweltminister warnt: CO2 kann....aber ich nicht
Darabos warnt: Der EF kann.....- nix
Molterer warnt: Ich kann..... auch net viel
Frau Plassnig warnt: Ich kann....nimmer wachsen
VdB warnt: Ich kann...net zum Rauchen aufhören
Ich warne: Leben kann zum Tode führen und:
Ihr könnt mich mal!
... das Abwehramt dient dem "EIGENSCHUTZ DES HEERS"! Es dient also primär der militärischen Sicherheit und dem Schutz militärischer Einrichtungen.
Die Aufgaben der "Stasi" erfüllt das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) des BMI (seit 2002).
Ob es einen zentralen Nachrichtendienst (Vgl. CIA) in Österreich gibt ist mir ebensowenig bekannt, wie die Bedeutung, Aufgaben, Fertigkeiten und Namen der weiteren "IntNets".
Dass es auch beim BH Leute gibt, die Ahnung davon haben bzw. sich Gedanken darüber machen, könnte Ihnen aber folgender Artikel des BMLV (Zeitschrift Truppendienst; Folge 296; 02/07) beweisen:
http://tinyurl.com/yvqyox
jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten durch die ungeheuren Verluste der Societe Generale ausgelöst wurden (Siehe "Presse"- Artikel), dann ergibt sich für die westliche Demokratien ein wesentlich gefährlicheres Bedrohungspotential:einige wenige Spekulanten können
die Weltwirtschaft ganz nahe an den Abgrund bringen, und zwar vorbei an allen Kontrollen.Es wäre immens gefährlich, wenn stinkreiche Terrorsympathisanten auf die Idee kämen, diesen Umstand für ihre subversiven Ziele zu nutzen.Das ginge wahrscheinlich wesentlich einfacher als ein technisch überaus komplizierter konzentierter Hackerangriff!
nach ja um Schrecken. Der kann nur durch Taten mit Öffentlichkeit erzielt haben. Dazu eignen sich verborgenen Angriffe auf das Weltfinanzsystem nicht. Obwohl ich den einen oder anderen Roman gelesen habe, wo ein solches Szenario vorkommt (Tom Clancy, Titel habe ich vergessen). Nur gibt es daneben eben auch öffentliche Anschläge!
Ich glaube die Geschichte ging irgendwie so: China schlägt auf einen Schlag seine Schatzanleihen los, Japan "greift" während einer Übung einen Flugzeugträger an und hat nebenbei Nuklearwaffen geheim entwickelt...
Jaja, jetzt frägt man sich, was haben die vor?
vor allem um Destabilisierung und um eine Verteufelung der westlichen "Dekadenz", wie sie es nennen,. Was würde sich da besser dazu eignen, als ein Angriff auf das Finanzsystem des Westens...Und ob es nicht auch korrupte Finanzhaie und Spekulanten gibt, die da mitspielen würden, weiß man ja nicht...
Früher haben die Hacker probiert überall reinzukommen. Eine "gehacket" Datei wurde hinterlassen und der Admin informiert, dass da etwas zu verbessern ist.
Durch drakonische Strafandrohungen sind die Sporthacker ausgestorben. Das Feld wurde der Mafia überlassen.
hat man auch noch zwischen hacker, phisher, cracker, phreaks und wie sie alle heissen unterschieden... wobei das in fachkreisen wohl noch immer differenzierter gesehen wird!
heute ist ein cracker nach allg verständnis jmd der cracks schreibt! (falsch)
der "hacker" ist mittlerweile ein sammelbegriff für technologienthusiasten... den "magiern der technik"!
ein hacker scheint lt. allg. verständnis jemand zu sein, der in fremde netzwerke einbricht. das ist mMn etwas beschränkt, so behauptet der ccc zu recht: "Ein Hacker ist jemand, der versucht, einen Weg zu finden, wie man mit einer Kaffeemaschine Toast zubereiten kann"
als verarmter europäisch-privatisierter stromkonzern, der nur um im beinharten preiskampf zu überleben, immer die billigste variante zum vorteil seiner kunden suchen muss? ;-)
...und das internet gibts ja schon, schlimmstenfalls gibts halt keinen strom...
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