China-Pop

25. Jänner 2008, 17:29
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Eine Doktorandin der Wiener Musik-Uni stellte im Zuge einer Ausstellung ihre erste China-Pop-Compilation

Die Kassetten, sagt Pinie Wang, habe sie noch. Irgendwo daheim. Und auch einen Kassettenrecorder, ergänzt die 29-Jährige, besäße sie noch. Allerdings, räumte sie Donnerstagabend im zum Partyraum umgestalteten Kellergeschoß des Mumok in Wien ein, würden weder die Kassetten noch das Abspielgerät heute allzu oft in Betrieb genommen.

"Ich habe die Musik längst als MP3-Files auf dem Rechner – und auch die neue Popmusik aus China kommt längst übers Netz." Aber vor 17 Jahren, als die heute 29-jährige Doktorandin der Wiener Musik-Uni von Peking nach Wien kam, waren die – zunächst mitgebrachten und dann nachgeschickten – Audiokassetten mit chinesischer Popmusik das, was sie mit der alten Heimat verband. Und immer noch verbindet. Also stellte Wang im Zuge der Ausstellung "China Facing Reality" im Rahmen einer "China WearHouse Pop" getauften Party mit Modeschau ihre erste China-Pop-Compilation vor, einen Mix aus fröhlich-plakativen Songs. Für die Wiener Partycrowd war das – nach langer Zeit des Einheits-Discobeat-Breis – ein neues, und sehr tanzbares Hörerlebnis.

Und sonst?

+++ Mausinews Frau Lugner sagt: Sie war nie (geschasste Ersatz)-Kandidatin im australischen RTL-Dschungel, sondern zufällig im selben Hotel. Als "Europa-Testimonial eines australischen Sonnencremeherstellers". (Thomas Rottenberg, DER STANDARD - Printausgabe, 26./27. Jänner 2008)

  • Peking-Pop im Mumok: Pinie Wang.
    foto: der standard/rottenberg

    Peking-Pop im Mumok: Pinie Wang.

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