"Soziale Netze haben mehr Informationen, als die Stasi je hatte"

von Redaktion  |  04. Februar 2008, 10:16
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    Hendrik Speck und die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der "Social Networks".

Deutscher Wissenschafter warnt vor Datenhunger - Bei Facebook und Co. geht es um Unterhaltung, Schadenfreude und Sex

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Ga Vi
28.01.2008 22:00
von der Volkszählung zum ~espresso

Wenn ich nur daran denke, wie sich die ÖsterreicherInnen damals bei den Volkszählungen über den Überwachungsstaat empört haben! – und nur 3 Jahrzehnte später bekommt jeder Kaffeesieder (OHNE dafür wenigstens einfach RABATT zu geben, nein, einfach so!) sämtliche Meldedaten freiwillig ins Haus getragen.

eh`wurscht
27.01.2008 16:41
Wenn man über sich selbst

was erfahren möchte, fragt man am besten sie SV, und nicht den Polizeicomputer mit dem Leumundszeugnis.
Aber das ist wirklich schon alt - also halt seit Österreichs Glanzzeiten um 1750.
Aber nur, wenn`s einen interessiert.

investor54
23.01.2008 08:07
ist neu...ist pfui

die daten die hier freigegeben werden sind alle freiwillig. nochdazu werden die daten so gewählt dass man in dem licht erscheint das man selbst möchte.

von den chancen die diese netzwerke bieten wird erst gar nicht gesprochen.

schwache panikmachen!

kabelwurm 
23.01.2008 13:01

wieviel haben's schon von xing profitiert?

mit denkender
23.01.2008 09:09
zu kurzsichtig gedacht...

ich hab grad folgendes buch gelesen:

http://tinyurl.com/2pvyz6

kann ich dir nur empfehlen...

Meinungsf(er)orscher
23.01.2008 07:23
Stasi-Vergleich ist absurd

Bei den Plattformen gibt man das bekannt, was man SELBST möchte. Das kann wahr sein oder auch nicht. Der STASI war das bekannt, was ANDERE bekannt gaben. Das konnte wahr sein oder auch nicht.

Der Unterschied ist, auf die STASI-Liste kam auch das, was Nachbarn oder Parteimitglieder aus Eigeninteresse bekannt gaben. Ein Kleinkrieg unter Nachbarn oder ein Streit um eine Frau konnte schon mal mit einer Abholung durch die STASI enden.

kabelwurm 
23.01.2008 07:48
was meinen's hat die stasi gesammelt?

*) und was meinen's, was man aus dem 'rauslesen kann, was sie freiwillig von sich geben?
*) und meinen's das, was ihr nachbar von ihnen erfahren hat, haben's nicht freiwillig von sich gegeben?
*) wenn sie, als "nachbar" jemanden angeschwärzt haben, hat's auch einen eintrag in ihre akte gegeben.

und informationen werden (von profis) *immer* im zusammenhang mit dem informanten verarbeitet.

um so besser, wenn sie's selbst preisgeben.
denn dann fällt schon mal ein teil der arbeit weg.

das ist gemeint, mit: "mehr informationen als die stasi je hatte"

GaxLover
22.01.2008 18:35

Ich halte Vergleiche bezüglich der Informationsbeschaffung mit der STASI erst angebracht, wenn Facebook und Konsorten "Duftproben" ihrer Mitglieder in Einmachgläsern anlegen...

Wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit...

's koite Sopherl
22.01.2008 21:07

Duftproben in Einmach- oder Reinmachgläsern?

metall81
23.01.2008 08:26
Yep,....

...für die Spürhunde.

Johannes H.
22.01.2008 22:23

Bei Verhören der Stasi saß der/die "Verdächtige" auf einem Tuch, das danach in ein Einmachglas reingegeben wurde.

War als Geruchsprobe für Hunde gedacht, falls man den Klassenfeind suchen musste...

GaxLover
23.01.2008 18:11

Naja... soweit ich informiert bin, ist diese Methode (wie im Film "Das Leben der Anderen") nur eine von Vielen gewesen.

Ich habe auch von Methoden gelesen, bei der die betroffene Person (m/w) gezwungen wurde vor den Augen der Verhörenden mit einem Tuch Duftproben aus dem Genitalbereich zu nehmen... äußerst demütigend, wie man sich vorstellen kann.

warum funkt mein alter nick nimmer?
22.01.2008 17:13
wie kommen solche....

...studien zusammen? der gute herr geht doch davon aus, das alles, was ich in meinem profil angebe wahr ist (was zumindest in meinem fall nicht stimmt ;-))

denke mal, dass auch von anderen auf diesen homepages ordentlich gelogen wird....hehehehe

kabelwurm 
23.01.2008 08:00
auch in der DDR wurde ordendlich gelogen. - oder meinen's es hat immer die "echten verräter" erwischt?

der betreiber von facebook schätzen - AFAIR - eine quote von ca. 30% lügen. (ich schätze weit höher)

in Xing bin ich mir ziemlich sicher, dass die relevanten daten zu fast 90% stimmen.

wenn sie einen job wollen, werden's nur soweit aufschneiden, soweit es nicht wirklich nachvollziehbar ist.
als schüler erkennen sie oft die tragweite derartiger informationen nicht und jugendliche haben einen natürlichen drang zur revolution.

wenn sie das umfeld, die kriterien und die beweggründe erkennen, können sie sogar aus einer lüge die wahrheit lesen.

und alleine die verbindungen zwischen den individuen (xing) sind interessanter als börsenachrichten.

sicherlich: die trefferquote liegt vielleicht bei 70%, aber die war auch bei der STASI nicht höher.

Jim Kirk 
22.01.2008 16:14

Der sollte sich mal die diversen Swinger seiten vornehmen, da gibts noch ganz andere daten und vor allem bilder zu sammeln ;-)

Therimon 
23.01.2008 06:02
Welche Swingerseiten ...

... und Bilder meinen Sie jetzt KONKRET..? *zwinker

Krampen
22.01.2008 17:14

bitte nicht so wild mit spekulationen um sie werfen.

ohne untermauerung mit harten fakten und vor allem quellen geht hier garnix :)

bunter_hund
22.01.2008 15:20
Social networks und Geheimdienste...

Hört sich im ersten Moment wie Verfolgungswahn an, aber im Guardian?
http://www.guardian.co.uk/technolog... 4/facebook <http://www.guardian.co.uk/technolog... cebook>

Grüße
der Hund

Rappelkopf 
23.01.2008 01:52
Dazu hatte BoingBoing schon auf folgenden Artikel verwiesen:

Folks In Europe Trying To Connect The CIA To Every Successful American Internet Company?
http://allnewsplace.com/2008/01/1... t-company/

Deus Ex Coquina 
22.01.2008 13:38

Social Networking macht mehr Spass, wenn man dabei Bier/Wein bestellen kann! ;D

dr.no3 
22.01.2008 22:32

sie meinen die oktoberfest erweiterung bei facebook?
jaja...hab da auch schon einige biere gekippt mit meiner freundin. prost!

Centurio 
22.01.2008 13:37
Der Datenschutz auf Xing ist sehr ausgereift.

Selbst bei direkten Kontakten muss man seine Adressen erst freischalten.

Zapp Zarapp 
22.01.2008 18:09

Es geht ja nicht nicht primär darum, daß der potentielle Kontakt Ihre Daten sehen kann, sondern daß Xing sie hat. Da wird es erst interessant.

Centurio 
27.01.2008 19:36
Darum geht es nicht, es geht darum, ob man von

aussen als unbefugter via google z.bsp. auf alle personenbezogenen Daten in Xing zugreifen kann. Das kann man nicht. Darum bin ich immer noch dabei, weil die Vorteile überwiegen.

Joe Test
22.01.2008 16:30

Xing wird ja auch von seriösen Leuten verwendet

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