Grafikkarten der "Fast-Oberklasse" im Test

4. Februar 2008, 10:18
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c't: Endlich gibt es wieder attraktive Produkte für PC-Spieler mit beschränktem Budget

Mit leistungsfähigen Grafikkarten im Preisbereich um 200 Euro füllen die Chiphersteller AMD und Nvidia eine Lücke im aktuellen Angebot: Endlich gibt es wieder attraktive Produkte für PC-Spieler mit beschränktem Budget, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe.

"Fast-Oberklasse"-Grafikkarten

Die neuen 200-Euro-Produkte füllen die Lücke zwischen Mittelklasse- und High-End-Grafikkarten. Günstigere Karten sind zu schwach für anspruchsvolle Direct3D-10-Spiele mit ihren aufwendigen Effekten. Viele High-End-Karten liegen dagegen deutlich über der 300-Euro-Marke. Die Neulinge sind weder zu stark abgespeckt noch zwecks Rekordjagd überzüchtet. Für die meisten Spiele bieten sie genügend Reserven, auch wenn man aufwendige Grafikeffekte oder Filterfunktionen zuschaltet. Unter Vista lassen sich Direct3D-10-Titel zumindest in mittleren Auflösungsstufen spielen. Beschleuniger für die HD-Video- Wiedergabe sorgen für Kinospaß. Trotz ihrer Funktionsvielfalt schlucken die "Fast-Oberklasse"-Grafikkarten nicht allzu viel Strom, einige sind mit leisen Kühlern bestückt.

Nvidia vor AMD

Im direkten Vergleich der Kontrahenten schlägt der Grafik-Chip GeForce 8800 GT von Nvidia die Karten mit dem AMD Radeon HD 3870 fast immer; der Vorsprung beträgt oft 20 Prozent. AMD punktet allerdings mit niedrigeren Preisen, geringerer Leistungsaufnahme und besserer Unterstützung für Displays mit so genanntem HDMI-Eingang. Bei HDMI handelt es sich um eine Schnittstelle für die Übertragung von digitalen Audio- und Video-Inhalten.(red)

  • Grafikkarte von Nvidia

    Grafikkarte von Nvidia

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