Handystrahlung verursacht Schlafstörungen

von Redaktion  |  29. Jänner 2008, 13:53
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Gerätehersteller kritisieren eigens in Auftrag gegebene Studie - Telefongespräche vor dem Schlafengehen sind nicht ratsam

Nicht zum ersten Mal kommt eine wissenschaftliche Studie zu dem Schluss, dass die Strahlung von Mobiltelefonen negative Effekte auf den menschlichen Körper haben könnte. Ein interessantes Detail ist im aktuellen Fall, dass die wissenschaftliche Untersuchung vom Mobile Manufacturers Forum, dem Repräsentant der namhaftesten Mobiltelefonhersteller gesponsert wurde und dennoch unangenehme Resultate für die Auftraggeber zu Tage gefördert hat. Die Studie zeigt, dass die Verwendung von Mobiltelefonen vor dem Schlafengehen die Qualität des Schlafs reduziert und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie Depressionen nach sich ziehen kann, berichtet die Zeitung "The Independent".

Test

Durchgeführt wurde die umfassende Studie vom Karolinska Institut und der Uppsala Universität in Schweden in Kooperation mit der Wayne State University in Michigan, USA. Die Wissenschaftler untersuchten 35 Männer und 36 Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren. Einige wurden einer Strahlung ausgesetzt, die exakt jener von Mobiltelefonen entspricht, andere wurden unter denselben Rahmenbedingungen keiner Strahlung ausgesetzt. Jene, die der Strahlung von 884 MHz ausgesetzt waren, brauchten länger um in die erste Tiefschlafphase zu gelangen und blieben kürzer in der tiefsten Phase.

Konzentration

Der Leiter der Studie, Bengt Arnetz, vermutet, dass die Strahlung das Stresssystem des Gehirns aktiviert und dadurch Menschen konzentrierter werden lässt, was zu Schlafproblemen führt. Die Methodologie der Studie wurde zwar kritisiert, andere Studien über dieses Phänomen zeigen jedoch ähnliche Ergebnisse. Auch das Mobile Manufacturers Forum zweifelt an der Stichhaltigkeit der Resultate. Die Wissenschaftler beharren jedoch auf der Richtigkeit ihrer Ergebnisse: "Wir haben in realistischen Szenarien einen Effekt von Mobiltelefonstrahlung festgestellt. Dies deutet darauf hin, dass die Strahlung messbare Effekte auf das Gehirn hat", so Arnetz. (pte)

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6 Postings
Andreas Schmidt 
21.01.2008 22:06
Das Lamm liebt SonyEricsson

Dein geliebtes T-Mobile Handy, das von Sony Ericsson kommt, liebt dich und raubt dir den Schlaf!

Projekt 2501
21.01.2008 17:39

wie viele stunden am tag muss man am handy hängen um schlafstörungen zu bekommen.

aber irgendwie wunderts mich nicht wenn ich so manche leute beobachte. handy is ja eine praktische sache....

hm ganz früher im chemieunterricht (passt eigentlich auf alles)

die dosis macht das gift

so go
21.01.2008 13:41
Wir Menschen sind nicht Superman!

Wir bestehen aus Molekülen, die ständig schwingen. Sämtliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder wirken auf unseren Körper ein!
Zu glauben, dass es sich dabei um "Panikmache" handelt ist naiv. Die Auswirkungen des "Elektrosmog" sind zwar noch umstritten, aber hierbei handelt es sich wohl eindeutig um einen Schuss der nach hinten losging.

Mein Handy verfügt über einen sogenannten "flight-mode"; also einen Modus, mit dem ich sämtliche "online-Fähigkeiten" ausschalten kann. Werde dies auch mal fürs übernachten aktivieren und nicht nur zum stromsparen, weil ich mein handy als Wecker nutze.

Künftig könnte ich mir vorstellen, dass man sämtliche handies mit der Möglichkeit versieht "von - bis" nicht aktiv zu sein.

angryagain
21.01.2008 14:06

ich glaube diese funktion gibt es schon - soll angeblich einschalten und ausschalten heißen ;-)

nicht bös sein - aber wegen einer studie von 70 leuten bekomm ich noch keinen schlechten schlaf! ;-) ich frag mich wie so eine studie aufgesetzt wird, ohne dass eingebildete effekte gemessen werden...?!

Werner Auer 
22.01.2008 22:13
Durch eine Doppelblindstudie,

d.h. weder die wissenschaftler noch der prüfling (der schläft ja mehr oder weniger gut) wissen, ob die Strahlung eingeschaltet ist oder nicht. gemessen wird normalerweise über ein EEG. Die Gehirnströme zeigen bei einer belastung mit HF-Strahlung irritationenen wie bei einem epileptischen Anfall. Gedächtnisstörungen treten auf und durch den Stress Schlafstörungen.

Robert Hawke 
21.01.2008 16:59

naja also ich nehm mal schon an dass die wissenschaftler schlau genug sind und den versuchskaninchen nicht direkt mitteilen wer jetzt bestrahlt (oder auch nicht) wird.

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