Suzanne Pleshette 70-jährig verstorben

Redaktion, 27. Jänner 2008 17:26

Amerikanische Schauspielerin bekannt aus Hitchcocks "Die Vögel" und zahlreichen TV-Serien von "Bonanza" bis "Will & Grace"

New York - Die New Yorker Film- und Fernsehschauspielerin Suzanne Pleshette ist im Alter von 70 Jahren in ihrem Haus in Los Angeles an Lungenkrebs gestorben, wie ein Freund der Familie bekannt gab. 2006 hatte sie sich einer Chemotherapie unterziehen müssen.

Bekannt wurde Pleshette durch ihre Rolle in der Komödie "Der Geisha Boy" (1958) neben Jerry Lewis. 1959 ersetzte Pleshette am Broadway ihre Kollegin Anne Bancroft in dem Drama "The Miracle Worker" über die taubstumme Helen Keller. Es folgten Rollen in einer Reihe populärer Filme der 60er Jahre: Alfred Hitchcock engagierte sie 1963 für den Horrorthriller "Die Vögel" als Lehrerin Annie Hayworth, in der Tourismus-Satire "If It's Tuesday, This Must Be Belgium" war sie als Samantha Perkins in einer Hauptrolle zu sehen.

Daneben gab Suzanne Pleshette zahllose Gastspiele in TV-Serien von "Bonanza" über "Dr Kildare" bis zu "Will & Grace" und war damit eine populäre Darstellerin in fünf Jahrzehnten Fernsehgeschichte. (APA/dpa/red)

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12 Postings
Kendall Von Tharn
21.01.2008 13:05

auch in "latigo" war sie wunderbar.

sociovation
21.01.2008 11:50
Es heisst "gehörlos", Leute

Und man ist auch nicht "an den Rollstuhl gefesselt".
Manche JournalistInnen lernen es einfach nie...

Chien de Pique
21.01.2008 16:03
Da es 1959 die political correctness noch nicht erfunden war,

ist "Taubstumm" schon okay.

Easy Rawlins
21.01.2008 16:02

"Gehörlos" deckt aber bestenfalls die Hälfte von "taubstumm" ab und ein Wortungetüm wie "gehör- und sprachlos" (oder wie auch immer der PC-Begriff sein mag) ersparen wir uns lieber.

Susanne_B
21.01.2008 17:09

Wer gehörlos ist, ist aber nicht stumm.

Waltraudt Hauschka
21.01.2008 07:50
Ausgeraucht

Habe vor kurzem wieder einmal "Die Vögel" gesehen, und dabei ist mir aufgefallen, dass dieser Film anscheinend von der Zigarettenindustrie gesponsert wurde. Die beiden Hauptdarstellerinen sind praktisch bei jeder (auch manchmal komisch wirkenden) Gelegenheit mit brennender Zigarette zu sehen. Gutes Vorbild (in jeder Hinsicht...).

Wiener im Exil
21.01.2008 16:05
Sie kriegen von mir den Preis für das blödeste Posting 2008 so far!

baby jane hudson
21.01.2008 14:12
mein gott na!

schauen sie sich einmal "the maltese falcon" mit humphrey bogart an, da wird soviel getschickt, daß man die gesichter nicht mehr erkennt. trotzdem kult!
wir wissen schon, daß rauchen ungesund ist!

hhegen
21.01.2008 16:13
auch nicht schlecht ...

... was den "rauchfaktor" betrifft: "m - eine stadt sucht einen mörder", da wird auch heftiger geraucht als in "smoke". naja, vielleicht werden solche filme auch bald verboten ...

Chien de Pique
21.01.2008 16:01
Halt in gewisser Weise auch eine Form pre-code-Ära-Filme,

Monumente einer freizügigen, lustfreundlicheren Epoche, bevor Puritanismus und Prohibitionismus die Oberhand bekamen.

Morandi
24.01.2008 18:02

rauchen hat mit dem CODE, dieser begriff ist in der filmgeschichte ganz eindeutig besetzt, rein gar nichts zu tun.

Waltraudt Hauschka
21.01.2008 15:08
Eben!

Auch Bogey ist an Lungenkrebs elendiglich krepiert, manche kapierens anscheinend noch immer nicht

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