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Ich würde dem Hrn. Misik empfehlen, sich zurückzulehnen und einmal nachdenken, bevor man ungeprüft islamische Propaganda wiedergibt.
Denn hätten wir in EU auf die "Kritik von innen" gewartet, dann hätten wir heute noch Hexenverbrennungen und die Inquisition.
Dass der Hr. Misik uns nicht nur den Maulkorb umhängen will, sondern dies auf unerquickliche Weise mit R+++mus verknüpft, ist umso unerquicklicher.
Die EU scheint in Österreich ein prädestiniertes Opfer aller möglichen Verdächtigungen zu sein, doch zu verbreiten die EU würde, hätten "wir" nichts dagegen getan, heute noch Hexenverbrennungen, etc. durchführen ist in meinen Augen doch maßlos übertrieben.
in einer Demokratie, und ein bißchen so etwas haben wir ja, ist grundsätzlich Kritik zu allem und von allen erlaubt, was leider nicht heißt, dass es auch vernünftig ist.
Ich habe zum Vorwurf Rassisten, Fremdenfeindlichkeit usw. arge vorbehalte, denn Kritk ist kein Anti-irgendetwas, sondern nach der griechischen Ethymologie soll das Unterscheidung heißen, und Unterscheidung ist ja noch kein Vorwurf oder sonstige unzulässige Darstellung einer Sache.
Also nochmals: ich sehe keine Notwendigkeit, im Islam nur innere Kritik zuzulassen, schließlich stellt ja jegliches Verhalten von Moslems, das nicht dem unseren entspricht, auch eine Kritik dieser Moslems an unserer Gesellschaft dar!
soweit sie sich im katholischen Bereich abgespielt hat (hier unterscheide man die wesentlich längerdauernde im protestantischen Bereich) war eine innerkatholische Initiative.
Hier sind besonders 2 Jesuiten, deren name mir momentan nicht einfällt, anzuführen.
http://www.misik.at/
texte-aus-dem-standard-wien/ayaan-gegen-allah.php
Ganz Europa findet keine Strategie gegen die radikalen Islamisten, weil alle Angst vor Anschlägen haben. Damit stärken wir denen nur den Rücken.
Wir sagen nichts zu Terroranschlägen auf Unschuldige; nichts gegen die Unterdrückung der Frauen; nichts gegen die teilweise Einführung der Scharia (in Frankreich) zur Beseitigung der Demokratie.
Im Gegenteil, jeder Islamkritiker wird in konzertierter Aktion ruhiggestellt, nicht einmal eine Karikatur ist erlaubt!
Am meisten verwundert, dass die gemäßigten Moslems es dulden, wie Ihr Gott Allah von den Islamisten für Mord und Terror missbraucht wird.
Also wenn das keine Beleidigung der Religion ist, weiß ich nicht!
unserer Islamdebatte noch hinterm Mond. Entweder kommt so ein Rülps von einer Frau Winter oder Islamkritik wird in die rechte Ecke geschoben. So leicht gehts aber nicht. Das werden auch noch jene einsehen, die sich für links halten. Wartet nur ab.
wo soll das hinführen, wenn dann auch noch die linke beschäftigt ist das vermeintlich fremde zu kritisieren und dabei so wie der rest der gesellschaft vielleicht auch zu überwiesen, dass das was auf die "fremden" projeziert wird, längst hier umgesetzt wird.
die moslems, so heißt, bringen eine totalitäre gesellschaft mit sich. in wirklichkeit sind es doch die eigenen staatsmänner und -frauen, die die gesellschaft totalitärer machen:
überwachungskameras, (anti-)terrorgesätze, kleidungsvorschriften (kopftuchverbot), internet überwachung, bootcamps, die religion in die eu-verfassung, usw.
...ALLE Religionen totalitäre Systeme sind, nicht nur der Islam ist totalitär, allerdings ist er im Moment dabei sich in Europa auszubreiten.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen Religion allerdings muss diese Privatsache bleiben, und da liegt auch das Problem dieser Systeme, diese müssen um Macht zu bekommen (primäres Ziel solcher Systeme) öffentlich werden und die Öffentlichkeit unter Druck setzen.
In unseren Breiten hat sich das Christentum durchgesetzt und daher auch viel Macht und Einfluss.
Daher werden wohl zwangsläufig Auseinandersetzungen zu befürchten sein, ich persönlich hoffe Religionen eliminieren sich selbst und daher nehme ich mir das Recht heraus auch den Islam zu kritisieren.
mfg
Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie sagen sie erlauben es sich den Islam zu kritisieren, immerhin ist dies wohl ein Recht der freien Meinungsäußerung, doch sollte doch unterschieden werden zwischen einer konstruktiven Kritik und reinem hochspielen von Vorurteilen und Beleidigungen, siehe Susanne Winter.
...mit der öffentlichen Aufmerksamkeit erreicht, ansonsten wären diese Aussagen irgendwo versumpft.
Freie Meinungsäußerung ist nun mal frei und kann daher kaum reguliert werden, solche medialen "Aufmerksamkeiten" machen diese obskuren Figuren nur zu Märtyrern der rechten Szene.
Unterm Strich gesehen sind auch Religionen rechte Organisationen und damit wäre sozusagen ein Kampf rechts gegen rechts, eine Art von Kannibalismus sozusagen.
mfg
ebensowenig die bestrebungen der ägypten muslimbruderschaft, die sich für eine plurale demokratie und frauenrechte in ägypten einsetzt...
jede idee wird an der macht eines bürgerlichen staates korrumpiert, selbst prinzipiell antisystemische weltanschauungen, wie der marxismus (russland) oder die anarchie (spanien).
wenn du hoffst, dass religion eh von selbst sich eliminieren, dann bräuchtest du ja nix kritisieren, nur abwarten. und die kritik am islam ist in europa wohl äußerst daneben. wie du sagst das christentum hat sich hier durchgesetzt und viel macht und einfluss. der islam ist die religion einer minderheit. so wie das judentum eine religion der minderheit in europa der jahrhundertwende war...
...jedoch hat das sehr wohl auch mit den quasi Konsumenten zu tun.
Es scheint die Masse der Menschen braucht Führung um dadurch Sicherheit zu erlangen und genau dieses Bedürfniss hat meines Erachtens viel mit den bei uns etablierten Religionen zu tun.
Junge Menschen werden mit der Idee das es einen "Führer" in Casu Gott gibt der die Welt lenkt und dem man gehorchen muss um in den Himmel zu kommen indoktriniert.
Sicher eine veraltete Ansicht und glücklicherweise in unseren Breiten scheint das Ganze ein wenig liberaler, jedoch ist ein moralischer Einfuss auf Teile der Menschen nicht zu leugnen.
Damit verbreitete Grundideen: Jemand anders ist verantwortlich für mich; das Gute ist weit (Himmel) weg (Fernsehen, Fernreisen,..) usw.
mfg
in einer welt, die, was die menschheitsgeschichte anbelangt, nun schon ca. 5 jhtsd. bestimmt ist von einer teilung der gesellschaft, scheint führung an sich natürlich zu sein. ich denke jedoch, dass dies keineswegs so ist. gerade im kapitalismus, wo eigeniniative und selbstverwirklichung nur ganz wenigen vorbehalten ist, ist führung immanent notwendig.
wie du richtig sagst, kann diese rolle ein gott übernehmen. übernimmt es jedoch nicht gott, übernimmt es wer anderer, der staat bspw.. der staat als heilsbringer.
die kritik an der religion ist heute in einer säkularen gesellschaft, mmn, sekundär geworden. wichtiger als das ist es heute die ursachen zu erforschen und benennen. um irgendwann wieder selbst die führung zu übernehmen.
Sie sehen also Religion, welche auch immer, als Konkurrenz zum Staat, wo es gilt ihr die "Macht" über Menschen zu entziehen um sie wieder dem Staat zu übergeben, sofern ich Sie richtig verstanden habe.
Dessen ungeachtet finde ich die Forderung nach Ursachenforschung sehr interessant!
Ganz klar ist, dass jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist und wahrscheinlich wahr ist, dass jeder Mensch eine Aufgabe hier zu erledigen hat.
Jeder Mensch sollte sich diese Aufgabe erforschen und umsetzen.
Es braucht also keinen Führer, nur ein Fahrzeug (Körper) einen Fahrer (Geist) und einen Fahrgast (Seele), wobei der Gast die Richtung bestimmt.
Das sind allerdings genau die Dinge welche Religionen leider nicht vermitteln diese vermitteln vielmehr, dass es jemand anderer ist, der Fahrgast ist.
mfg
bspw. der al-farabis oder ibn fufail. die vergleiche der drei teile des menschen sind jedoch etwas medizinischer. bei ibn tufail bspw. statt fahrer hirn, statt fahrgast herz und statt fahrzeug die leber.
ob die alten muslimischen philosophen jedoch eine aufgabe für jeden menschen bestimmt haben, weiß ich nicht genau. benannte bestimmten wohl ein philosophisches, d.h. nach vernunft und wissen strebendes leben als solch aufgabe.
du siehst religion ist nicht zwangsläufig dummer fatalismus. manche nehmen sehr wohl die eigenverantwortung des menschen ernst.
In jedem Fall fordere ich gleiches Recht für alle.
Wenn man es durch die Blume rechtfertigt, dass Islamisten Frauen steinigen, weil das ja ihre kulturelle Eigenart ist, und das zu kritisieren ist rassistisch, dann sollte man auch nicht aufjaulen, wenn sie Synagogen anzünden. Schließlich wehren sich die Muslime nur gegen den israelischen Rassismus, gelle?
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