Schene Leichen: Ein Gang durchs Bestattungsmuseum

von Redaktion  |  25. Jänner 2008, 12:47
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Die letzte Fahrt

"Enterprise des Pompes Funébres" hieß Wiens erstes privates Bestattungsunternehmen 1867. Die neue Bürgerschicht, die sich um 1850 etabliert hatte, hatte eine Vision: ihr letzter Abgang sollte groß inszeniert werden.

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SimoneS
21.02.2008 21:34

bild 14: warum werden die schädel seit 2 jahren nicht mehr bemalt?

Kompott66
29.01.2008 11:39
Paint it black, Heaven shall burn...

Na, haben wir da einen kleinen Metaller in der Redaktion sitzen?

Dagmar Rehak Infos zum Powerposten | 
27.01.2008 02:52

Ich möchte zuerst unter optimalen klimatischen Bedingungen komplett verwesen. Dann sollen meine Knochen gewaschen und geschrubbt und in ein kleines Holzkisterl gegeben werden.

Nachtwerker
22.02.2008 13:27
Also das mit dem ...

... kleinem Holzkisterl wird net gehen ;-)

Allyddin Sane
25.01.2008 18:09
Andere Frage zu "Wien morbid"

Wo is eigentlich der Beitrag zur AKH/Patho hin? Der ist doch wohl nicht...? Nur wegen dieses einen Satzes....???

NegR h.c.
25.01.2008 14:34

Bild 14: "die Schädeln"?

schowidaneich
25.01.2008 11:36

ich verstehe nicht, warum so ein "hype" (vor allem is das ganze grabzeug ja net billig) um die überreste von sterblichen hüllen gemacht wird.

naja wems net leid ums geld ist, soll er halt.

aber ich denk mir, wenn ich eh schon tot bin, is das ja komplett wurscht.... oder samma bei de ägypter ;)

Blatsch
24.01.2008 21:58
Mit einem 60 m dicken Lößboden =Flugsand

am Zentralfriedhof gibt es genügend Platz in die Tiefe, damit man keine Fallsärge erlauben musste.

Balrok Gauron-Therohrist
24.01.2008 23:16

In der Nekropole Wien liegen 3 Millionen ehemalige Bewohner alleine am Zentralfriedhof - fragt sich nur was aus den Nachkommen geworden ist, sollten doch immer mehr werden oder?

Dagmar Rehak Infos zum Powerposten | 
27.01.2008 02:50

Werden die nicht alle irgendwann wieder ausgegraben und weggeschmissen?
Und wie wirkt sich das auf den Boden aus? Augenscheinlich nicht, aber xund kann des aa net sein.

Plaats van Samenkomst
24.01.2008 21:43
Manche Fehlinformationen sind unausrottbar.

Der Fallsarg wurde zwar 1784 eingeführt, jedoch NIE IN WIEN, da der Wiener Magistrat §5 der Begräbnisordung ablehnte. Es gab in Wien nie Sackbegräbnisse und auch keine Schachtgräber mit mehreren Toten, denn die Wiener fühlten sich zu sehr an die Pestzeiten erinnert.

Akuma
25.01.2008 00:31

achso? das wuerd ich mal einigen der toten am st. marxer friedhof erzaehlen...

Sam Deer 
26.01.2008 07:40

Stimmt schon, jedoch lag der St.Marxer Friedhof zu Mozarts Zeiten weit außerhalb von Wien und unterlag somit nicht den Bestimmungen des Wiener Magistrats.

Plaats van Samenkomst
19.02.2008 19:48
Sie irren.

St. Marx lag natürlich innerhalb der Linie und daher in Wien. Der Herr Akuma weiß natürlich nichts darüber, wie dort die Toten zwischen 1783 und 1792 begraben wurden. Wahrscheinlich hat er beim Graben die alten Särge nicht gefunden.

Yaguar
03.03.2008 22:10
Linientreu

Der St. Marxer Friedhof liegt selbstverständlich "vor der St. Marxer Linie" (Hans Pemmer [1959]. D. h. ausserhalb des Linienwalls (Czeike) und damit ausserhalb von Wien - selbstverständlich. Plaats van Samenkomst weiss natürlich nichts darüber, wahrscheinlich hat er beim Graben nach Literatur nix gefunden.

Kendall Von Tharn
25.01.2008 12:19

bitte die quellen zitieren...

Akuma
25.01.2008 13:35

am st. marxer friedhof steht die angeblich letzte ruhestaette von mozart, welche ein schachtgrab ist. die quelle fuer diese information sind unzaehlige reisefuehrer, der friedhofwaerter oder auch die angebrachte plakette am grab selbst...

Plaats van Samenkomst
19.02.2008 19:52
Alles falsch.

Mozart hatte ein eigenes "allgemeines [also reguläres] Grab". Die Führer irren und sind als Quelle nicht zu brauchen. (vgl. Walther Brauneis: "Mozarts Nachruhm", in: Wiener Geschichtsblätter 47, Wien 1992)

h 90
24.01.2008 18:35

Meine Mutter, etwas betagt. Hat den Wunsch, und den schon seit 30 Jahren. Verbrannt zu werden, ihre Asche will sie in der Adria ins Meer gestreut haben.
Ist sowas moeglich?

metawe
25.01.2008 15:16

Selbstverständlich ist dies möglich.

Nordsee, Ostsee, Mittelmeer und Atlantik. Auch für Nicht-Deutsche Staatsbürger möglich. Angehörigen Teilnahme bei Beisetzung selbstverständlich.
Anbieter: http://www.seebestattungen-nordsee.de/

Æthelstæne 1 
25.01.2008 12:22

Was die Adria betrifft, keine Ahnung. In der Nordsee ist es möglich, siehe:
http://www.seebestattungen-bremerhaven.de/

Bird's Original Custard Powder 
25.01.2008 08:38

Nur schwierig - zumindest vor 10 Jahren in Wien, vielleicht hat sich das ja mittlerweile geändert.

Meine Mutter wollte in Afrika verstreut werden. Auskunft des Mitarbeiters der Bestattung Wien:
1. ein Diplomat kann sich die Urne aushändigen lassen
2. in der Nacht über die Mauer klettern und die Urne klauen

Wir haben uns damals für Alternative 1 entschieden...

Angelika70
25.01.2008 08:02

Auch in Salzburg bekommst du -nach einigen Auflagen- die Urne mit nach Hause und kannst sie -wiederum mit einigen Auflagen- im Garten bestatten. So geschehen 2007 in meiner Familie.

Was du dann tatsächlich mit der Asche machst....

;)

RebelAngel 
25.01.2008 16:22
betreffend "was du mit der Asche machst"

habe beim Besuch in ebenjenem Museum erfahren, daß man sich seine verstorbenen Lieben zu Diamanten verarbeiten lassen kann...ist aber eher teuer...

devil duck
25.01.2008 01:13

vielleicht kann man ihnen hier infos geben:
http://www.naturbestattung.at/inhalt.php?id=16

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