"Schüler in Not" fordert kindergerechtes Schulsystem

18. Jänner 2008, 16:02
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Petition wurde an Nationalratspräsidentin Prammer übergeben - Schüler sollen gemäß ihres Entwicklungsstandes gefördert werden

Zwei Drittel der Schulkinder in Österreich sind in den Schulen zumindest in Teilbereichen überfordert, heißt in in einer Aussendung des Vereins "Schüler in Not". Stresssymptome, Angststörungen, Depressionen und vieles mehr, seien die Folge. Der Verein hat nun eine Petition an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer übergeben.

Entwicklungsstand

Gefordert wird ein Schulsystem in dem es möglich ist, Schüler in jeweils unterschiedlichen Entwicklungsstadien gezielt fördern zu können. "Wir wissen, dass sich Buben und Mädchen unterschiedlich rasch entwickeln. Dem muss Rechnung getragen werden. Alle Schüler müssen gemäß ihrer Bedürfnisse individuell gefördert werden", sagt Margarete Beinstein, Mitbegründerin des Vereins im Gespräch mit derStandard.at.

Der Verein will sich für Chancengleichheit von Kindern mit Teilleistungsschwächen wie zum Beispiel Legasthenie oder Hyperaktivitätssyndrom einsetzen. (red/derStandard.at, 18. Jänner 2007)

  • Kinder sollen individuell gemäß ihres Entwicklungsstandes gefördert werden, fordert der Verein "Schüler in Not".
    foto: derstandard.at/burg

    Kinder sollen individuell gemäß ihres Entwicklungsstandes gefördert werden, fordert der Verein "Schüler in Not".

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