Kompakte Digitalkameras der neuesten Generation kämpfen mit einem langsamen Autofokus

23. Jänner 2008, 11:10
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15 Newcomer im Test - Magazin: Schnappschuss-Fans sollten daher ihr Wunschmodell vor dem Kauf ausführlich prüfen

Auf der letzten Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) wurden zahlreiche neue Kameramodelle vorgestellt. Jetzt sind die Geräte im Handel erhältlich. Das Branchenballt "Color Foto" hat 15 Kompaktkameras der neuesten Generation einem ausführlichen Test unterzogen. Mit dem Ergebnis: Viele der Newcomer kämpfen mit einem langsamen Autofokus.

0,3 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen

Eine der schnellsten Kameras im Test ist die Sony DSC-T2 für etwa 280 Euro. Dieses Acht-Megapixel-Modell benötigt lediglich 0,3 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Zu den weiteren Vorteilen der DSC-T2 zählen ein kompaktes und edles Gehäuse, ein gut auflösender 2,7-Zoll-Touchscreen sowie eine leichte Bedienung. Auch die Bildqualität und die reichliche Ausstattung können sich sehen lassen.

"Color Foto"-Kauftipp in Sachen "Handhabung" ist die Samsung NV20 (circa 270 Euro), die durch ihr außergewöhnliches Bedienkonzept mit berührungsempfindlichen Tasten positiv auffällt: Der Fotograf streicht mit dem Finger einfach über die Tastenleiste, um durch das Kameramenü zu navigieren. Fast alle Einstellungen sind dadurch ebenso schnell erreichbar wie über separate Schnellzugriffstasten. Die NV20 punktet zudem durch gute ISO-100- und noch bessere ISO-400-Rauschresultate. Moderate 1,2 Sekunden benötigt das 12-Megapixel-Modell zum Starten und 0,49 bis 0,76 Sekunden bis zum Auslösen.

Warten

Einen sehr langsamen Autofokus besitzt die Nikon Coolpix P50: Die Sieben-Megapixel-Kamera braucht drei Sekunden, bis sie startbereit ist und mindestens 0,8 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen. Allerdings: für lediglich 220 Euro bietet das Modell eine gute Bildqualität, die besten Rauschwerte im Test sowie eine ordentliche Ausstattung, so "Color Foto". (red)

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