Mozillas nächstes Ziel: Firefox 3 muss raus

8. Februar 2008, 08:57
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Auch neue Version von Thunderbird soll in der ersten Jahreshälfte erscheinen - Mozilla-CHef Lilly im Interview

Über die kommenden Pläne und Entwicklungen bei der Mozilla Foundation, gab deren Chef John Lilly im Interview mit der InformationWeek preis. Das erste Halbjahr 2008 stehe ganz im Zeichen der neuen Versionen von Firefox und Thunderbird.

"Firefox 3 muss raus"

Auf die Frage, wie die nächsten Punkte auf der Mozilla-Agenda lauten, meint Lilly: "Firefox muss raus, Thunderbird muss raus und dann sollten wir mehr über unsere Mission und wie wir die Dinge in Zukunft angehen wollen, reden können." Derzeit würden sich die EntwicklerInnen hauptsächlich um diese beiden Projekte kümmern, so Lilly. "Derzeit versuchen wir den Firefox 3 fertig zu bekommen. Dies wird im ersten Halbjahr soweit sein. Ich verwende ihn naturgemäß schon seit geraumer Zeit und seit der Beta 2 kann ich jedem nur empfehlen, dies ebenfalls zu tun. Ich denke es ist ein hoch-qualitativer Release, vor allem da es sich ja um eine Beta-Version handelt."

Offenheit als wesentliches Thema

Aus technischer Sicht nennt Lilly Offenheit und Kompatibilität die wesentlichen Punkte der kommenden Zeit. DRM hin oder her - es ginge darum, den AnwenderInnen größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten. Als positive Beispiele nennt Lilly dabei dataportability.org und die Open-API-Initiativen. Mozilla versuche hier mit seiner neuen Initiative "Weave" Akzente zu setzen.

Ein harter Kampf

"Wir sind ein 18-Prozent-Marktanteil-Browser und ich denke wir haben erst den härtesten Teil des Kampfes vor uns. Ich denke wir haben wesentliche Auswirkungen auf den Markt erzielt und werden wahrgenommen. Aber es gibt eine große Herausforderung rund um die kommenden Standards - nicht nur bei Firefox, auch bei Opera und dem Internet Explorer."

Geldverdienen

Man habe derzeit glücklicherweise auch keinen Stress und keinen Druck. So gesteht Lilly dem Thunderbird-EntwicklerInnen-Team eine gewisse Zeit zu, um das Produkt vorna zu bringen. Wirtschaftlichkeit stehe dabei nicht an erster Stelle, immerhin habe man auch bei der Markteinführung des Firefox 1 nicht gewusst, wie man damit Gewinne erwirtschaften werde.(red)

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