Essl erinnert an Jörg Immendorff

17. Jänner 2008, 17:38
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Retrospektive "Was uns Malerei bedeuten kann" zeigt über 70 Arbeiten aus hauseigenem Besitz

Klosterneuburg - Die Retrospektive "Jörg Immendorff - Was uns Malerei bedeuten kann" im Essl Museum in Klosterneuburg gedenkt des im Juni 2007 verstorbenen deutschen Künstlers. Die Schau mit über 70 Arbeiten Immendorffs - ausschließlich aus dem Besitz der Sammlung Essl - wird am 24. Jänner eröffnet, ist bis 20. April zu sehen und leitet einen großen Malerei-Schwerpunkt des Museums in diesem Frühjahr ein.

Immendorff, ein Schüler von Joseph Beuys, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern nach 1945. Die Werke aus der Sammlung Essl spannen einen großen Bogen vom Frühwerk der 1960er Jahre über die großen politischen Tableaus bis zum Spätwerk. Im Zentrum der Ausstellung steht die Werkserie "In meinem Salon ist Österreich". Sie zeigt die Sammler Agnes und Karlheinz Essl inmitten bedeutender Künstlerinnen und Künstler Österreichs. Mit vielen von ihnen war Immendorff selbst befreundet. Ergänzend dazu wird erstmals auch die 32-teilige Entwurfsserie gezeigt.

Mit dieser Ausstellung leitet das Essl Museum einen großen Malerei-Schwerpunkt ein: Ab Februar folgen "Günther Förg. Back and Forth" (22. Februar bis 25. Mai) und "Von Baselitz bis Lassnig - Meisterhafte Bilder" (22. Februar bis 1. Juni) mit Werken von Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Maria Lassnig, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Gerhard Richter. Bis 3. Februar läuft noch "Jonathan Meese - Fräulein Atlantis", bis 10. Februar die Essl Award Exhibition 2007, sowie bis 28. März im Schömer-Haus "A Tribute - 35 Years of the Essl Collection". (APA)

Essl Museum, Klosterneuburg, An der Donau-Au 1: "Jörg Immendorff - Was uns Malerei bedeuten kann", 25. Jänner bis 20. April 2008
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    Jörg Immendorff vor dem Bild "In meinem Salon ist Österreich"

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