Sexualstraftätern droht Berufsverbot

von Redaktion  |  11. Jänner 2008, 14:52

Justizministerin Berger und Innenminister Platter bekennen sich zu Täterdatei - Gesetzesbeschluss für 23. Jänner angepeilt

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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holzdieb
14.01.2008 15:29

die meisten sind eh schon frühpensionisten

trebo
12.01.2008 11:46
Populismus

wohin man schaut. Laut Statistik passiert z.B. Kindesmissbrauch in hohem Masse in der Familie. Einzelfälle gibt es immer und überall.
Wenn man Sexualstraftätern zugesteht, dass sie krank sind, dann würde Therapie, Meldepflicht unf Täterdatei helfen. Das ist aber nicht so plakativ und kostet Geld.
Berufsverbote und öffentliches Anprangern hilft nicht.

Morelia 
14.01.2008 16:21
Die heutige Gesellschaft hat nichts anderes zu tun als

sämtliche Menschen, die Unrechtes tun, die bösartig anderen Menschen Leid zufügen, zu therapieren!
Aber was ist mit den Opfern??? Die sind meist doppelt bestraft, nicht nur für das Erlebte, nein die bekommen selten eine Therapie oder nur eine sehr kurze!

Härtere Strafen, Berufsverbot, Freiheitsstrafe lebenslänglich für verurteilte pädophile Sexualstraftäter und mehr Schutz und Augenmerk für die Kinder und Opfer!

A.B. Artig  
15.01.2008 11:15

Versteh ich nicht- wir haben ähnliche Forderungen und Sie attackieren mich trotzdem?

Morelia 
16.01.2008 16:18
Mit welchem einzigen Wort oder Satz

habe ich sie attackiert????

A.B. Artig  
16.01.2008 19:22

da wär mal der Sager, ich würde Raubersgschichten aus der Krone verbreiten...Ein Blatt übrigens, das ich nicht mal zum Beenden des Verdauungsvorgangs verwenden würde.

Morelia 
17.01.2008 08:12
Soweit ich nachlesen kann war das eine Frage und keine Attacke!

Wenns für soetwas zu sensibel sind und gleich beleidigt, dann sinds in einem Forum nicht gut aufgehoben. Und was habens gegen die Krone? Wenn ich im Café sitz oder beim Arzt im Wartezimmer schau ich auch schon mal rein und blätter sie durch. Gilt im übrigen auch für Zeitschriften wie "Gala", "Das Goldene Blatt", "News" oder auch die Tageszeitung "Österreich". Um über etwas urteilen zu können muss man sich ja damit beschäftigen, oder?

A.B. Artig  
17.01.2008 12:06

Einmal in ein paar Monaten reinsehen reicht wohl, um die Qualität zu kennen.

Eine Kreatur
12.01.2008 11:23
berufsverbot?

warum nicht gleich hinrichten?

gesellschaftlich und sozial ist sowas mit einer hinrichtung zu vergleichen .. denn vielleicht ist das einzige, was dieser person noch rückhalt in dieser gesellschaft gibt, der beruf ..
sollten solche personen in problematischen berufen tätig sein, bei denen zb. kinder, frauen usw. konkret bedroht werden können, lässt sich darüber reden ..
zB.: ein pädophiler als kindergärtner

es ist aber pervers, straftäterInnen nach verbüßen der strafe noch vorzuschreiben, welche berufe sie ausüben dürfen ..

wie ein vorposter richtig bemerkt hat, müsste so etwas (berufsverbot) dann aber auch konsequent im jeweiligen gewerberecht/dienstrecht usw. geregelt sein und nicht im sexualstrafrecht ..

Morelia 
14.01.2008 16:25
Würden Sie auch so denken, wenn so ein Täter sich an Ihre 5jährige Tochter vergreift???

Ich denke nicht. Ich im übrigen auch nicht und sollte ich so ein Schwein bei frischer Tat erwischen braucht er auch kein Gericht mehr!

Man ist viel zu human mit solchen Tätern. Jeder zerbricht sich den Kopf ob man sein Leben zerstören darf, Berufsverbot, Existenzminimun etc.
Und was ist mit den Kindern? Es gibt genügend Fälle wo sich 12jährige dann umgebracht haben, weil sie den Leidensdruck nicht mehr ausgehalten haben. Und die Täter wechseln den Job, werden Gärtner statt Kindergärtner und kaufen sich ein neues Auto!

A.B. Artig  
13.01.2008 11:17

Solang sich das Berufsverbot auf Berufe bezieht, die viel oder ausschliesslich mit Kindern zu tun haben, finde ich das bei Pädophilen absolut notwendig.

17+4
12.01.2008 10:57
kann man da nicht auch etwas Substantielles melden

als einfach so eine 0-Meldung ablassen.

Oder ist Nichtinformation ein Zeichen jounalistischer Qualität?

tirol1809 | xy55sunnti
12.01.2008 10:47
Wie kann man diesen Vorschlag nur kritisieren?

Kinderschänder usw. haben jede Berechtigung auf ein normales Leben verloren - egal wer sie sind und was sie sind!

Mormoloc
14.01.2008 13:27
Und statt dessen - was?

A.B. Artig  
15.01.2008 11:16

siehe unten, oder schlagen Sie vor, entspannt weitermachen lassen?

Paul Janson
17.01.2008 14:14

denen ist doch nur wichtig, dass die ganze partie von sozialpädagogen, psychologen, therapeuten und sonstigen taugenichtse auf staatliche kosten irgendwelche verbrecher behandeln können, weil sie sonst eh keine arbeit finden würden.

A.B. Artig  
17.01.2008 15:51

Ich denke, dass die Zahlen der betreuten Sexualstraftäter sicher nicht ausreichen würden, um damit volle Praxen zu bekommen, und abgesehen davon liessen sich mit passender Behandlung einige Verbrechen verhindern.

Paul Janson
18.01.2008 08:24

ich bleibe dabei. sexualstraftäter, kindervergewaltiger sind nicht heil- oder behandelbar.

A.B. Artig  
18.01.2008 10:33

Ich denke das manche latente Täter, die noch keine Handlung gesetzt haben, durch rechtzeitige Therapie abgefangen werden könnten, wenn deren Zahl auch nur gering ist.

Paul Janson
18.01.2008 12:31

vor allem wie erreicht man die?

die wenigsten melden sich. wenn einer dermaßen gestört ist, dass er sexuelle befriedigung beim gedanken an kinder erlangt, ist er wahrscheinlich auch zu gestört, dass er sich im voraus bei einer therapie meldet.

A.B. Artig  
18.01.2008 21:42

Es hat-in Berlin glaube ich- ein Pilotprojekt dazu gegeben, niederschwellig, also leicht erreichbares Angebot an Betroffene zu machen, das auch ziemlich intensiv genutzt wurde. Damit erreicht man natürlich nur die, die selbst checken, das ihre Phantasien und Wünsche nicht in Ordnung sind.

dr. marbuse
14.01.2008 23:29

regelmäßige Meldepflicht bei einem Psychologen, Berufsverbot, etc.

vox sapien
12.01.2008 09:07
Die Voraussetzung muss sein, das der Betroffene durch den Beruf Gelegenheit erhält!

Gelte eine Existenzvernichtung für alle Straftaten und alle Berufe, wäre eine Regierung innert 3 Monaten sicher verwahrt anzutreffen ;-)

Wir Bürger müssten nur auf Klagbarkeit ordentlicher Einhaltung von Versprechen bestehen.

wotan 1
12.01.2008 08:51
......ja, aber.....

.

ok, der vorschlag passt aber nur wenn auch gilt:

+ geisterfahrer NIE wieder einen führerschein
+ veruntreuer in einer bank NIE wieder in einer bank
+ verurteilte wirte NIE wieder als wirt
+ pleitiers NIE wieder in einer firma


ähm, das wird kompliziert !


.

A.B. Artig  
13.01.2008 11:18

Sie kennen den Unterschied zwischen verurteilten Wirten und verurteilten Missbrauchern, die wieder auf von ihnen abhängige, ergo betreute, Kinder losgelassen werden, schon, oder?

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