Belgien droht Verlust seiner Enklaven in Deutschland

von Redaktion  |  13. Jänner 2008, 19:38

Folgewirkung von Bahnstilllegung über deutsches Territorium

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
druckenweitersagen:
Oldenburg
11.01.2008 12:57
Exklaven, oh Standard, Exklaven,

nicht "Enklaven".

derPolizist  
10.01.2008 16:26
No...

was für "internationale Konsequenzen" sollen das sein, Herr Lejoly?

Im Übrigen finde ich es nicht schlecht, dass auch die letzten Überbleibsel des Versailler Vertrages getilgt werden...

Und, lieber Standard, heißt das nicht eigentlich EXKLAVEN in diesem Fall?

Jürgen Rembremerding 
11.01.2008 09:41
"die letzten Überbleibsel des Versailler Vertrages"?

Der Friedensvertrag von 1919 regelt noch vieles. Unter anderem die deutsche Westgrenze gegenüber Belgien.

Eupen, Mlamedy und St. Vith sind seit dieser Zeit (und der Abstimmungsfarce von 1920) belgisch und werden es auch bleiben.

Eine interessante Geschichte ist aber, dass Belgien die o.g. Orte in den 20ern faktisch an Deutschland zurückverkaufen wollte. Das scheiterte aber an der diplomatischen Intervetion Frankreichs.

Ansonsten gelten natülich bestimmte wirtschaftliche Bestimmungen (z.B. Art. 274) fort.

Auch entsprechen die heutigen Grenzen gegenüber Frankreich und Dänemark den Vertragsbestimmungen von 1919.

Die genannte Eisenbahnlinie ist übrigens nicht Gegenstand des Friedens, sondern eine nachträgliche Detailregelung.

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