KDE 4.0: Die nächste Desktop-Generation ist da

von Redaktion  |  15. Jänner 2008, 12:00
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KDE 4

Als Matthias Ettrich im Oktober 1996 erstmals die Entwicklung einer neuen Desktop-Umgebung bekannt gab, wagte er wohl noch nicht zu hoffen, dass der KDE über Jahre hinweg der dominante Desktop im Unix/Linux-Umfeld sein würde. Eine Position an der in den letzten Jahren allerdings immer stärker gerüttelt wurde, der ewige Rivale GNOME ist mittlerweile die Default-Wahl bei den meisten großen Distributionen. Selbst bei der klassischen KDE-Distribution SUSE stehen die beiden nun gleichberechtigt nebeneinander.

Alles neu

Eine Situation, die die KDE-EntwicklerInnen nun wieder umkehren wollen, mit KDE 4.0 präsentiert man einen runderneuerten Desktop, der einige klare Brüche mit Vergangenem bringt. Mehr als zwei Jahre - KDE 3.5 wurde im November 2005 veröffentlicht - sind seit der letzten großen Release des Unix-Desktops bereits vergangen, Zeit die man darauf verwandt hat, die eigene Software auf ein beinahe vollständig neue Basis zu stellen.

Toolkit

Mit QT setzt man zwar weiterhin auf das gleiche grafische Toolkit, allerdings nun auf die 4.x-Serie, die eine Vielzahl an Verbesserungen mit sich bringt. Die meisten BenutzerInnen werden dies vor allem an einem reduzierten Speicherverbrauch, einer gesteigerten Performance und diverser neuer grafischer Möglichkeiten in den QT/KDE-Anwendungen merken.

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Elmar Stellnberger
05.09.2009 12:50
Umstieg von KDE3 auf KDE4

Wer für eine Unterstützung von KDE3 bei Opensuse 11.2 ist, sollte seine Stimme unter https://features.opensuse.org/306733 abgeben. KDE3 und KDE4 parallel installiert zu haben bringt viele Vorteile, da einige Anwendungen noch nicht portiert worden sind oder in KDE4 oft noch bestimmte Features fehlen. Weiters zeigt der KDE4-Konqueror z.B. einige Internet-Seiten nicht richtig an mit denen der KDE3-Konqueror keine Probleme hat. Mehr zum Thema KDE3 unter http://www.elstel.com.

C S
31.01.2008 19:05
nix für ungut

aber mit dieser schriftdarstellung könnte ich nicht leben. das rundherum geht finde ich ja eh gut, aber die schrift ist doch zum fürchten, und zwar in jedem einzelnen screenshot!

thare
15.02.2008 15:41

Die font engine ist seit jeher rotz, und zwar sowohl für gnome also auch bei kde - dürfte an XOrg oder so liegen. Keine ahnung wieso die das nicht in den griff kriegen. Apple und MS schaffts ja schließlich auch...

Wichtiger Wichtel
14.02.2008 22:52
stimmt

da scheint das subpixel-Rendering nicht angeschaltet zu sein, die Schriftart ist auch nicht gerade die schönste. - Ich musste bis jetzt noch bei jeder Linux Distribution an den Schrifteinstellungen herumschrauben, bis es gepasst hat, also wahrscheinlich geht da noch was.

Klar IM
15.01.2008 11:25

Hat jemand das neue KDE schon getestet? Wie schaut es den mit der Performance/Speicher aus? Mich würde interessieren, wieviel Speicher KDE4 belegt direkt nach dem Hochfahren. Mein Gnome ist bei 220mb (standard wird geladen).

thare
15.02.2008 15:44

Die performance ist so lala. Aber stabil ist das teil nicht. Mir sind schon 3 mal irgendwelche desktop widgets abgeschmiert.

Matthias Fuchs
15.01.2008 19:39

Also zumindest bei mir benötigt openSuse KDE 4.0 mehr Speicher (free -m; dort "-/+ buffers/cache:").
Programme starten dafür sehr schnell und ungenützer RAM bringt keinem was. Wobei einige meinten KDE 4.0 würde auch mit wenig RAM laufen, also vielleicht liegt es nur an der Distribution.

Kubuntu mit KDE 3.5.8 benötigt bei mir weniger als 100mb nach dem Neustart, also generell sehr wenig.

Matthias Fuchs
15.01.2008 21:52

Ok, habe gerade bemerkt, dass meine Angaben nicht ganz gepasst haben.
Bei mir belegt KDe 4.0 nach dem Hochfahren 128mb.

X scheint bei mir aber deutlich mehr Speicher zu verbrauchen als unter KDE 3.5.8. Wobei diese Angaben sind mit großer Vorsicht zu behandeln. Der wirkliche Speicherverbrauch eines Programmes ist schwer zu ermittlen und ich habe das nicht gemacht (nur Systemmonitor für X-Verbrauch).

Alex Hofbauer
12.01.2008 19:19
Dateimanager

Dolphin sieht ja eigentlich fast schon wie Nautilus aus (- Wasser assoziiere ich mit beiden).

Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir diese Entwicklung gefällt. Konqueror hat mir oft Kopfschmerzen bereitet.

Matt Canalegrande
13.01.2008 08:24
nicht ganz

Dolphin erlaubt die 2spaltige Anzeige unterschiedlicher Verzeichnisse. Sowas habe ich bisher in der Gnome Ecke vergeblich gesucht.
Die Funktion, die seinerzeit den mc berühmt gemacht hat wurde auch in der Windows Welt ab Win95 begraben.
Der Konq hat das übrigens auch gehabt

13thfloorelevators
13.01.2008 17:27

krusader :-)

du auch
14.01.2008 11:29

und weils so schön war:

Krusader ! ;)

sfoglio
13.01.2008 10:34
Pullover aus Milch 
16.01.2008 23:00

Danke für den Tipp.

marksu
12.01.2008 13:37
hm ... sieht aus wie netscape alt

warum erinnert mich die oberfläche so an den alten netscape und die anzeige-varianten wie im OS x ............... ich warte auch ein linux, das endlich nicht mehr probiert alle andren nachzumachen, sondern einen schritt vorausgeht

wo bleibt das?

Fußballgott Acimovic
15.01.2008 10:06
Kannst Du deinen unreflektierten Käse in deinen D**pfhirn lassen

Danke
Und falls Du Dich ungerechtfertig angegriffen fühlst:
Im Desktop Bereich kopiert _jder_ von _jeden_, und das schon jahrelang.
Apple ist ein geiles System, so wie ein gut konfiguriertes GNU/Linux ;-).
Apple User sind in der Breiten Masse wie Windows User -> PowerUserTro**eln

Muffel 
13.01.2008 12:10

Sorry, aber ihr Posting (inklusive Ihrer 2 Folgepostings darunter) klingt wie ein armseliger Tollversuch Marke "ich muß unbedingt was zum ablästern finden".

"Die Programmnamen sind doof und die Icons sehen mir zu realistisch aus, und überhaupt weiß ich auf den ersten Blick, daß das sicher alles abgekupfert ist!"
Ist das alles was Ihnen (an Kritik) dazu einfällt?

Vorschlag: probieren Sie's erst einmal aus, und dann kommen 'S wieder mit sinnvoller Kritik. Dann kann man darüber diskutieren.

Alex Hofbauer
12.01.2008 19:08

"ich warte auch ein linux, das endlich nicht mehr probiert alle andren nachzumachen, sondern einen schritt vorausgeht"

KDE ist nicht Linux.
Gnome ist nicht Linux.
Die X11-Umgebung ist nicht Linux.
Wissen ist Macht.

Warten Sie nur weiter.

rasket
13.01.2008 13:20

in letzter Zeit höre ich immer häufiger "kde/gnome/whatever... ist nicht Linux"...
(diese Phrase wird scheinbar verwendet um vom eigentlichen Thema abzulenken)
...was genaugenommen stimmt; wobei aber vergessen wird, daß "Linux" durchaus als Synonym für "Linux-Distribution" verwendet wird;
vllt nicht bei eingefleischten Linux-Usern (die Bezeichnung sollte eigentlich auch nicht stimmen, oder?!) aber mit Sicherheit vom Rest der Menschheit

marksu hat einen wichtigen Punkt angesprochen, der meistens vergessen wird, wenn über OS diskutiert wird; statt einer Antwort bekommt man dann halt "... ist nicht Linux"... naja...

hflock
13.01.2008 18:22

Stimme Ihnen zu, das kann ich auch nicht leiden.

Es killt einfach die Diskussion. Wenn ich zB sage "Linux muss benutzerfreundlicher werden" wird oft gar nicht auf das Argument eingegangen sondern man fährt drüber "Linux ist doch nur ein Kernel!!!"

Der Unkurze
14.01.2008 10:09

wie wäre es dann mit der aussage, die guis müssen benutzerfreundlicher werden?

oder gnome sollte dies und jenes vl besser so und so machen... das wären aussagen über die man mit freude diskutieren kann :) und vl wirklich gute verbesserungsvorschläge dabei rauskommen

Lala4
14.01.2008 09:55

Vielleicht sollten Sie konkrete Punkte ansprechen, dann ist es auch für andere möglich, ernsthaft zu diskutieren.

"Linux muß benutzerfreundlicher werden" ist halt eine sehr allgemeine Aussage, auf die man nicht wirklich antworten kann, denn:
Was ist benutzerfreundlich? Gerade weil die Frage auf völlig unterschiedliche Weise beantwortet werden kann, bietet sie Trollen einen perfekten Ansatzpunkt.

Es ist auch kein Argument, wie Sie unterstellen, sondern eine Pauschalaussage.

Konkrete Kritikpunkte werden durchaus ernst genommen (auch nicht von allen, aber von vielen), aber eben solche Pauschalaussagen lassen jeden erstmal an einen Troll denken.

Und KDE ist nicht Linux.
Genausowenig wie Minesweeper Windows ist.
Face it.

marksu
12.01.2008 13:42
und die programmnamen ....

Gwenview, dolphin, ...... klingt alles doof!

warum können die dinge nicht gscheite namen haben ..... mein mailprogramm heißt "MAIL" mein minitextprogramm heißt "TEXTEDIT", mein adress buch "address book", das programm zum datein finden "FINDER", aber wenn ich dolphin oder sowas in der programmliste lese, dann zweifel ich an der ernsthaftigkeit des programms

Flosip
16.01.2008 23:09

Im Allgemeinen hast du Recht!

z.B.: unter Ubuntu - das Programm "Ekiga Softon" (unter Anwendungen -> Internet).
Der Programmname ist nichtssagend! ergo: nachbesserungswürdig -> einfach melden! In der GNOME HIG v.2.0 (Human Interface Guideline) steht sogar drinnen, dass man es nichts so undeutlich machen solle!

Zum Dolphin -> das Icon, des Ordners, hat Wiedererkennungswert, der nicht zu leugnen ist, und eigentlich weiß z.B. der "normale" Ubuntubenutzer garnicht, welchen Dateimanager er/sie einsetzt!

Zu den (ausgespr. dummen) Leuten im Forum: Nichts ist perfekt, keine Distro, auch das vielgelobte MacOS (dass nur auf begrenzter Hardware laufen muss), aber einfach nur Kritik zu leugnen ist schlicht FALSCH!!!

Danke fürs lesen und die antwort

c42
19.01.2008 18:00

Nachtrag: Ich hasse den OS X Finder. Da ist mir sogar der Windows Explorer sympathischer. Andererseits mögen den Finder wieder sehr viele User, somit hat er durchaus seine Existenzberechtung. Nur würde ich mir unter OS X auch etwas mehr Vielfalt wünschen. Daran wird es wohl liegen, dass ich mich mit diesem System nie anfreunden können werde, auch wenn es technisch noch so ausgereift ist (wobei mich in dem Punkt Leopard auch zweifeln lässt) und noch so toll aussieht.

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