Bang & Olufsen muss leiser treten

24. Jänner 2008, 16:12
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Der dänische Luxus-HiFi-Produzent bekommt die zunehmende Zurück­haltung der Verbraucher zu spüren und verdient deutlich weniger

Kopenhagen - In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ging der Vorsteuergewinn von Bang & Olufsen um rund ein Drittel zurück, wie der Hersteller von hochwertigen Stereoanlagen und Fernsehgeräten am Mittwoch mitteilte. Auch für die kommenden Monate sei nicht mit einer deutlichen Geschäftsbelebung zu rechnen.

Den Angaben zufolge lag der Vorsteuergewinn bei gut 20 Mio. Euro (150 Mio. dänische Kronen) von umgerechnet 32 Mio. Euro im Vorjahr zurück. Der Umsatz lag bei 295 Mio. Euro, das entspricht einem Anstieg um fünf Prozent. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet Bang & Olufsen einen Vorsteuergewinn von nur noch umgerechnet 48 Mio. Euro bis 54 Mio. Euro; zuvor lag die Prognose bei 72,5 Mio. bis 76,5 Mio. Euro.

Unternehmenschef Torben Sörensen räumte ein, dass man nicht davon ausgehen könne, das Wachstum ohne größere Kraftanstrengungen in allen Märkten beizubehalten. "Deswegen sind wir vorsichtig, was unsere Erwartungen für 2008 angeht", sagte er. Mit jeweils zehn Prozent des Umsatzes sind Deutschland, Dänemark und Großbritannien die wichtigsten Märkte für den Konzern. Die Aktien brachen nach Bekanntgabe der Zahlen um gut ein Viertel ein. (APA/Reuters)

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    foto: standard/bang&olufsen
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