Netzwerk für Auszubildende soll Berufswahl erleichtern

18. Jänner 2008, 10:30
1 Posting

Interaktion zwischen den Jugendlichen steht im Vordergrund

Das Online-Portal azubister hat seine Pforten für Berufseinsteiger und Jugendliche geöffnet. Schülern sollen Hinweise und Orientierungshilfen für die richtige Berufswahl und den optimalen Einstieg geboten werden. Der Fun-Faktor muss dabei aber nicht zu kurz kommen. Im Vordergrund des azubister-Konzepts steht die Vernetzung unter den Berufsanwärtern. Deren Interaktion soll ermöglichen, gemeinsam Probleme von Auszubildenden zu bewältigen und einen gegenseitigen Informationsaustausch zu fördern. Dabei verzichtet die Plattform auf die Bereitstellung eigener redaktioneller Inhalte. "Die Inhalte werden von den Azubis selbst erstellt. Bei azubister handelt es sich um eine Austauschplattform, die gelegentlich auf Informationen von Partnerunternehmen zurückgreift. Im Wesentlichen bleiben die Jugendlichen aber unter sich", erklärt azubister-Geschäftsführer Andreas Diehl im Gespräch mit pressetext.

Angebot

Bei einem Angebot von immerhin rund 400 schulischen und betrieblichen Ausbildungen entschieden sich die Schulabgänger 2006 laut Bundesinstitut für Berufsbildung für einen Bruchteil der Möglichkeiten. 60 Prozent der Berufsanfänger hätten sich auf nur 25 Ausbildungen festgelegt. azubister versucht, diesem Trend entgegenzuwirken. Das Portal soll dazu beitragen, Aufklärung über berufliche Möglichkeiten und gezielte Informationen über Betriebe nicht nur als bloßes Insider-Wissen verfügbar zu machen. "Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Jugend für diese Themen zu sensibilisieren und den Ausbildungsmarkt transparenter zu machen. Azubis sind teilweise sehr schlecht über ihre Möglichkeiten informiert, obwohl sie als Berufseinsteiger vor sehr wichtigen Entscheidungen stehen", unterstreicht Diehl.

Frei

Nach einer geschlossenen Beta-Phase steht die Website seit September des Vorjahres zum freien Zugang online. "Bei azubister sind bereits knapp 20.000 Mitglieder aus über 350 Berufen registriert. Wir sind zwar noch im ersten Schritt, dennoch gehört es bereits jetzt zu unseren Zielen, dass durch unsere Arbeit mehr Stellen vermittelt werden können", meint Diehl auf Anfrage von pressetext. Die Chance auf einen Ausbildungsplatz könne durch azubister erhöht werden, zeigt sich Diehl optimistisch. (pte)

  • Artikelbild
    pte
Share if you care.